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Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Phokas – Nikephorus Phocas – Philippicus – Philippikos Bardanes

BenutzerBeitrag

02:17
5. November 2007


Vinzenz Obinger

Member

Beiträge 177

Folgende Beobachtungen stelle ich zur Diskussion:

Wikipedia: "Imperator Caesar Flavius Phocas Augustus (* nach 547 in Thrakien; † 5. Oktober 610 in Konstantinopel) war von 602 bis 610 Kaiser des oströmischen bzw. byzantinischen Reiches. Der erste erfolgreiche Usurpator der byzantinischen Geschichte gilt traditionell als ein despotischer Herrscher, dessen Regierung das Oströmische Reich erschüttert haben soll. … Phokas war Centurio im kaiserlichen Heer und Teilnehmer an den Balkanfeldzügen des Maurikios, als Kaiser Maurikios im Winter 602 den Befehl gab, in der Walachei am Donauufer zu überwintern und trotz beziehungsweise gerade wegen der ungünstigen Witterung eine neue Offensive vorzunehmen. Die Soldaten der Armee des thrakischen Heermeisters meuterten schließlich und ernannten Phokas, der sie angeblich durch aufpeitschende Reden unermüdlich gegen den Kaiser zur Rebellion gereizt hatte, zum Exarchen. Das Heer wandte sich gegen Konstantinopel. In der Hauptstadt erhob sich die Zirkuspartei der Grünen gegen den offenbar wenig populären (wenngleich militärisch durchaus erfolgreichen) Maurikios. Der Kaiser floh auf eine Insel vor Chalkedon, während Phokas, dem die Grünen die Tore öffneten, in Konstantinopel einrückte. Auch Teile des Senats unterstützten die Revolte. Phokas ließ, nachdem er sich durch Akklamation als Kaiser hatte bestätigen lassen, Maurikios und dessen Söhne ergreifen und auf ausgesprochen brutale Art umbringen, um seine Macht zu festigen."

=> Anfangspunkt des Namens "Phocas/Phokas"

Wikipedia: "Nikephoros II. Phokas, gr. Νικηφόρος Β΄ Φωκάς, Nikēphóros (Siegesträger) B´ (II.) Phōkás, (* 912 in Kappadokien; † 10./11. Dezember 969 in Konstantinopel) war byzantinischer Kaiser von 963 bis 969. Er gehörte einer kappadokischen Familie an, die eine Reihe von berühmten Generälen hervorgebracht hatte."

=> vorläufiger Endpunkt des Namens "Phocas/Phokas"
=> zweites Auftreten eines byzantinischen Kaisers Nikephorus

Wikipedia: "Nikephoros I. (* um 765 in Seleukia in Pisidien; † 26. Juli 811 bei Pliska) war byzantinischer Kaiser von 802 bis 811. Er wurde von der Kaiserin Irene für das Amt des Logothetes (siehe Ämter und Titel im byzantinischen Reich) erzogen. Mit Hilfe der Patrizier und Eunuchen gelang es ihm, Irene absetzen und verbannen, und sich selbst an ihre Stellen wählen zu lassen. Seine Herrschaft wurde von Bardanes, einem seiner fähigsten Generale, gefährdet, der sich gegen ihn erhob und Unterstützung von den anderen Kommandeuren erhielt, darunter die späteren Kaiser Leo V. und Michael II. Nikephoros unterwarf die beiden letzteren und erreichte Bardanes’ Unterwerfung, indem er die Rebellenarmee dazu brachte, sich aufzulösen. Bardanes wurde in ein Kloster gesteckt."

=> Erstes Auftreten eines Nikephorus
=> Zweites Auftreten eines Bardanes, namens Bardanes Turcus/Tourkos

Wikipedia: "Philippikos Bardanes († 713) war ein armenischer Schiffskapitän, der mit der Kaiserwürde, die ihm 711 mit der Revolution gegen Justinian II. zufiel, völlig überfordert war. Er wurde nur zwei Jahre später, am 3. Juni 713, durch Teile des Heeres gestürzt und geblendet."

=> Erstes Auftreten eines "Bardanes"
=> Zweites Auftreten eines Armeniers mit Namen "Philippikos"

Wikipedia: "Philippikos († 614) war ein oströmischer General im 6./7. Jahrhundert n. Chr. Philippikos war armenischer Herkunft. Er war mit Gordia verheiratet, einer Schwester des oströmischen Kaisers Maurikios. Dieser ernannte Philippikos 582 zum comes excubitorum (d. h. Kommandeur der Garde), eine der angesehensten Stellungen am Kaiserhof."

=> Erstes Auftreten eines Armeniers Philippikos

Bardanes Turcus hatte wohl mehrere Töchter

- Thekla (+ 821/823; bestattet in der Apostelkirche, Konstantinopel) verheiratet mit Michael II. von Byzanz

- Eirene, verheiratet mit dem Armenia Leon Skleros=Leo V.

Weiter gibt es eine Quelle, die besagt:

Bernd Josef Jansen:
"Bardas Phokas, Caesar, geboren um 810 (Religion: gr.K.), gestorben Mai 866. Patritius 843, Domestcius. Scholae, Curopalate, Caesar 862-865, Sohn von Marianos Mamikonian (siehe 815.507.122.912) und Theoktista Phlorina (siehe 815.507.122.913)."

Dessen Sohn ist: "Nikephoros Phokas, Caesar (Heerführer) in Byzanz, geboren um 840 (Religion: gr.K.), gestorben nach 901."

Dessen Sohn ist: "Bardas Phokas, Caesar, geboren 889 (Religion: gr.K.), gestorben Anfang 969. Feldherr, Caesar 963."

Dessen Sohn wiederum ist: "Nikephoros II. Phokas, Ks. v. Byzanz, geboren 912 in Konstantinopel (Religion: gr.K.), gestorben 10.12.969 in Konstantinopel, oder 11.12., ermordet. Themengeneral (erster Reichsfeldherr) 945, Oberbefehlshaber der Gardetruppe 955, Ks. 963"

Siehe zu den Bardas auch:

Wikipedia: "Basileios I. der Makedonier, altgr.: Βασίλειος Α´ ὁ Μακεδών, Basíleios A (I.) ho Makedôn (* um 812; † 29. August 886), war byzantinischer Kaiser von 867 bis 886. Er entstammte einer armenisch-griechischen Familie, die sich in Makedonien niedergelassen hatte. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Bulgarien, wo seine Familie seit 813 als Gefangene des bulgarischen Fürsten Krum gelebt hatte. Ihm gelang die Flucht und die Aufnahme als Stallknecht in den Dienst des Theophilitzes, einem Verwandten des Bardas, dem Onkel des Kaisers Michael III."

Über den Zusammenhang von Bardanes und Bardes, siehe:

http://books.google.com/books?id=Jlb93enPpKwC&pg=PA672&lpg=PA672&dq=bardanes+bardas+armenien&source=web&ots=7MGBZtx4sI&sig=33TNnx-FCHS8ghXL0gifIg3lCvc

Nun noch der Clou:

"Vardan Mamikonian, armenischer Fürst, Heerführer und Heiliger, bis heute hoch verehrter Freiheitsheld, * um 400, + 2. 6. 451, gefallen in der Schlacht von Awarajr. Bruder des Hmayeak (AL. 49/8192 G). 428 hatte das Land mit dem Untergang der Arsakiden (Arshakuni) Dynastie seine Unabhängigkeit verloren und wurde fortan von persischen Marzbanen regiert, von den Sassaniden eingesetzten Generalgouverneuren. 432-51 ist er Sparapet (Heerführer) der Armenier. 449 wird er als Anführer von 15 armenischen Würdenträgern vor den Thron König Yazdegirds nach Ktesiphon (40 km südöstlich Bagdad am Tigris gelegen) zitiert, wo von ihnen ultimativ verlangt wird, dem Christentum abzuschwören und sich zum Mazdaismus (Sonnenanbetung) zu bekehren. Die Armenier gehen zum Schein darauf ein und kehren in Begleitung von 700 Magiern (Sonnenpriestern) nach Hause zurück, wo jedoch die bäuerliche Bevölkerung die fremden Priester verjagt. Vardan ersucht nun den oströmischen Kaiser Theodosius II (AL. 48/13 688 854 B), der ihn einst zum römischen General gemacht hat, um Hilfe, der ist aber selbst von den Hunnen bedroht und lehnt ab. Am Ostersonntag, dem 13. 4. 451 kommt es zur Schlacht zwischen 300.000 Persern und 66.000 Armeniern bei Arawajr in der NW-Ecke des heutigen Iran. Trotz der drückenden Übermacht und der vielen gepanzerten persischen Elefanten hält Vardan bis 26. 5. aus, erleidet dann aber eine tödliche Verwundung und die Perser siegen. Der Kampf wird von Vardans Neffen Vahan als Guerillakrieg fortgesetzt und dieser kann 484 den durch die Ephtaliten (Weißen Hunnen) geschwächten Persern die Religionsfreiheit abtrotzen."

Wikipedia: "Bardas Mamikonian war von 856 bis 866 Regent für den byzantinischen Kaiser Michael III.. Er war der Sohn von Marinos Mamikonian und der Bruder der Kaiserin Theodora, der Ehefrau des Kaisers Theophilos. Während Michaels Minderjährigkeit wurde das Reich von seiner Mutter Theodora regiert, die – um ihre Herrschaft zu sichern – die Erziehung ihres Sohnes vernachlässigte. Michael wuchs in Ausschweifungen auf, geriet unter den Einfluss seins Onkels Bardas, der ihn 857 veranlasste, Theodora in ein Kloster zu schicken, und selbst die Macht ergriff."

Die armen Armenier, sie müssen viele Zeitsprünge erdulden, nur weil sie so starke Heerführer hatten, die es sogar zu oströmischen Kaiserwürden brachten.

23:23
5. November 2007


Vinzenz Obinger

Member

Beiträge 177

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Teile der obigen Beobachtungen sind FZ-Theoretikern nicht fremd. Doch in der Kombination habe ich sie eben noch nicht gefunden.

So schreibt zum Beispiel Topper im Blick auf Illig und Zeller:

"Phokas (602-610), der ungeschlachte und grausame Soldat auf dem Kaiserthron, war durch den karthagischen Admiral Heraklios gestürzt worden, der ab 613 den zwei Jahre alten Konstantin III zum Mitregenten erhebt, der sich aber nach dem Tod von Heraklios 641 nur drei Monate auf dem Thron hält und irgendwie geschichtslos bleibt. Der purpurgeborene Konstantin VII wird als Sechsjähriger 911 Mitregent und zwei Jahre später Kaiser, allerdings von einem Flottenadjutanten namens Romanos sieben Jahre später in den Hintergrund gedrängt und kann sich erst als gestandener Mann 944 wieder als Alleinherrscher behaupten. Illig setzt nun – nach einer Idee von Manfred Zeller – die beiden Flottenführer Heraklios und Romanos einerseits und die beiden Konstantine andererseits gleich. Die Abstände zwischen diesen parallel anmutenden Vorgängen spielen – um 3 bis 4 Jahre ungenau – jeweils um die 300-Jahrgrenze. Die fast identischen Ereignisse und Personen werden als Überschneidung aufgefaßt. Der künstlich eingeschobene Zeitraum wurde durch die Umschreibeaktion Konstantins und seiner Kleriker mit erfundenem Material gefüllt und dadurch überbrückt. Das müßte dann durch »Kaiserin« Theophanu auch nach Mitteleuropa gebracht worden sein und ihren Sohn Otto III inspiriert haben."

23:39
5. November 2007


Vinzenz Obinger

Member

Beiträge 177

590–591 Mouchel Mamikonian, Statthalter von Armenien
Mouchel Mamikonian (654), Marzban von Westarmenien
751 Fürst Mouchel Mamikonian, Bruder von Fürst Grigor

Wikipedia: "Michael I. Rhangabes († 845 auf der Insel Proti bei Konstantinopel) war ein Adliger, der Prokopia, die Tochter Nikephoros’ I., geheiratet hatte und zum Verwalter des Palastes gemacht worden war. Er wurde in einer Revolte gegen seinen Schwager, Kaiser Staurakios, 811 zum Kaiser von Byzanz erhoben."

Wikipedia: "Michael II. (* 770 in Amorium in Phrygien; † 829), genannt Psellos, „der Stotterer“, oder „der Amorier“, war byzantinischer Kaiser von 820 bis 829. Er begann seine Karriere als Soldat, stieg aber aufgrund seiner Fähigkeiten bis zum General auf. Er hatte die Inthronisierung seines Waffenbruders Leo der Armenier (813) unterstützt, wurde dann aber, als eine Verschwörung gegen den Kaiser entdeckt wurde, im Dezember 820 zum Tode verurteilt."

Wikipedia: "Michael III. (* 839 in Konstantinopel; † 867 ebenda), genannt „der Säufer“, war ein Sohn des Theophilos und Enkel Michaels II. Er folgte seinem Vater als byzantinischer Kaiser im Jahre 842 im Alter von drei Jahren."

Bislang habe ich den naheliegenden Sprung von Mouchel auf Michael zwar noch nirgends belegt gefunden.

23:59
7. März 2008


Vinzenz Obinger

Member

Beiträge 177

“Bardas Phokas, Caesar, geboren um 810 (Religion: gr.K.), gestorben Mai 866. Patritius 843, Domestcius. Scholae, Curopalate, Caesar 862-865, Sohn von Marianos Mamikonian (siehe 815.507.122.912) und Theoktista Phlorina (siehe 815.507.122.913).”

Irene Mamikonian * c. 0815, Tochter von Marino Mamikonian * c. 0780 und Teoctista Florina * 0795
Saint Theodora, empress of Byzantium * c. 0815 Theohilos, emperor of Byzantium
César Barbas , regente de Bizâncio (856-866)
Petronas Mamikonian * c. 0815 , general
Sofia Mamikonian * c. 0815
Maria Mamikonian * c. 0815

Theoktista Phlorina, Tochter von Bardas of Armenia, Sohn von Johannes von Armenien und Eirene.

Eirene ist Tochter eines Leon III. und Anna von Konstantinopel

Anna von Konstantinopel ist eine Tochter von Sergios von Konstantinopel und einer Euphemia

13:37
8. März 2008


DB

Member

Beiträge 75

Zunächst ist festzustellen, dass der Kaiser laut Münzbildern Focas hieß. M.E. sollte man lieber einen Phokas als Regenten für Konstantin VII nach 912 suchen, der dann vom Usurpator Romanos beseitigt wird. Auch Heraclius – so richtig nach Münzbildern – wird in syrischen Quellen als Usurpator bezeichnet. Interessant ist, dass die größte Konzentration an Funden von Solidi des Herclius in Nordwestdeutschland, nicht im Awarenbereich, festzustellen ist.
Ferner sollte man sich damit beschäftigen, ob die Kaiser Michael II. – Theophilos – Michael III. nicht eine Verdopplung der Kaiser Justin I. – Justinian I – Justin II. darstellen. Bekanntlich wurden die Gebeine des Michael III. von Leon VI. im Sarkophag des Justin II. beigesetzt.

19:20
8. März 2008


Vinzenz Obinger

Member

Beiträge 177

Das mit den Münzen des "Focas" ist sicherlich richtig, dies gilt allerdings auch für "Niciforos Focas bzw. "Fokas". Sowohl für vorher oder nachher ist aber in Urkunden bzw. deren Kopien ("Fälschungen") auch die griechische Schreibweise "phocas" bzw. "phokas" zu finden.

Das eine schließt das andere aus.

Meine Argumentation geht ja nicht direkt auf die "Identität" der Phocas/Phokas, sondern die "Lücken" zwischen dem Auftreten dieser Beinamen.

Auch dem Michael/Justinus-Parallelen kann ich etwas abgewinnen. Für mich aber ist Michael ein christlicher Taufname, Justin(ian)us ein Beiname für "gerechte" Kaiser.

Interessanterweise taucht bei christlichen Kaisern auf den Münzen statt dem Siegesengel alsbald der Erzengel Michael auf, unter anderem bei Basiliscus, Leo I., Mauricius usw.

Wikipedia weiß: "Hauptattribute des Erzengels sind Stab, Schwert und Sphaira (Weltkugel). Er galt als Schutzherr der byzantinischen Kaiser, deren Fahnen sein Porträt auch zierte. Die Proskynesis-Titelikone des Heroon, der Michaelskapelle in der kaiserlichen Grabeskirche zu Konstantinopel, zeigt Michael als "Unkörperlichen Erzengel gegenüber dem Erlöser""

Dann wäre auch ein Taufname Michael nicht mehr verwunderlich. Da dies nur für die Ostkirche gilt, wäre es auch denkbar, dass für die Westkirche diese Herrscher ihre alten Namen beibehielten oder aber Beinamen bekamen, z. B. "der Gerechte".

In diesem Sinne könnte auch Phocas=Fokas=Focas ein Michael gewesen sein, siehe http://www.rosenblumcoins.com/files/img/37a/6.jpg

20:46
25. Mai 2012


Basileus

Member

Beiträge 50

Einen hier vermuteten Zusammenhang zwischen den Kaisern Phokas und Nikephoros gibt es in der Tat, allerdings etwas anders als gedacht. Die Namen der 78 legitimen Kaiser von Konstantinopel (also außer der Zeit von 1204-1261, als die Kreuzfahrer die Stadt besetzt hatten) sind über die Kaiser mit Namen Phokas/Nikephoros/Nikephoros Phokas strukturiert.

Die Anzahl der Kaiser zwischen Konstantin I.  (324-337) und Phokas  (602-610) beträgt 17. Zwischen Phokas und Nikephoros I. sind es genau zwei weniger, nämlich 15, usw. wie folgt:

Konstantin I.  => 17 => Phokas => 15 => Nikephoros I. => 13 => Nikephoros II. Phokas => 11 => Nikephoros III. => 9 => Besetzung Konstantinopels => 7 => Konstantin XI.

Nach Nikephoros III. folgen also noch 9+7 Kaiser bis zum letzten, Konstantin XI., so daß die Reihe perfekt aufgeht.

Die Machtübernahme von Phokas, Nikephoros II. Phokas und Nikephoros III. liegt zudem im selben Jahr des 19jährigen Metonzyklus. Dieses ist auch identisch mit dem Todesjahr von Nikephoros I.

Warum nun gerade (Nikephoros) Phokas ?

 

Ich habe das hier näher ausgeführt, im Abschnitt 8:

"http://de.geschichte-chronologie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=127:die-wohlstrukturierte-antike&catid=29:2008-11-15-18-07-02&Itemid=115"

 

P.S.:

Leider scheint das mit dem Link nicht zu klappen, daher bitte die Adresse zwischen den " " kopieren, in die Adressleiste des Browsers einfügen und so aufrufen.



 
"Ist vielleicht – eine schreckliche Vision – die ganze und, gestehen wir es uns ruhig ein, seit den ‘Regesta Imperii’ für abgeschlossen gehaltene Arbeit der Quellensichtung, weil nur aus einem Fenster gewonnen, von vorne zu beginnen, mit Konsequenzen für das Geschichtsbild, die noch kaum auszumalen sind." [Johannes Fried:’Vom Zerfall der Geschichte zur Wiedervereinigung’ 1996]