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Die Entschlüsselung des Konstantinopel-Codes

BenutzerBeitrag

04:15
7. Januar 2012


Basileus

Member

Beiträge 50

Die Reihenfolge der Namen der 78 legitim herrschenden Kaiser von Konstantinopel (324-1453, Konstantin I.-Konstantin XI.) ist wohlstrukturiert, und zwar um den Namen Konstantin herum. Die Kaiser von Nikäa während der Besetzung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer von 1204-1261 werden nicht behandelt.

Sowohl unmittelbar nach dem ersten Konstantin als auch vor dem letzten Konstantin herrschen jeweils 19 Kaiser mit anderen Namen. Zwischen den einzelnen insgesamt 10 Konstantins gibt es jeweils die folgende Anzahl von Kaisern mit anderen Namen (Konstantin II. war ein weströmischer Kaiser):

324 AD: Konstantin I.

19

2

7

1

10

5

3

2

19

1453 AD: Konstantin XI.

 

Man erkennt drei Gruppen mit je 10 Kaisern, die anders heißen als Konstantin:

2 + 7 + 1 = 10, in der Mitte 10, und 5 + 3 + 2 = 10.

Das sind mit den benachbarten Konstantins insgesamt 38 Kaiser, genausoviel wie 19 + 19, die Anzahl der Kaiser davor und danach. Das ist alles sehr regelmäßig strukturiert. Dazu kommen noch Konstantin I. am Anfang, und Konstantin XI. am Ende, so daß es insgesamt 78 Kaiser sind. Mit dem 2. Konstantin im Westen wären es 79 Kaiser.

[...]

Wenn wir zum Anfangsjahr der Liste, dem Antritt der Alleinherrschaft von Konstantin I. im Jahre 324, 19 + 271 Jahre dazuaddieren, so erhalten wir 614, das Anfangsjahr der Illigschen Phantomzeit (19 + 324 + 271 = 614). Wenn wir vom Endjahr der Liste, dem Todesjahr von Konstantin XI., 532 und 10 Jahre nach obigem Schema abziehen, erhalten wir das Endjahr der Illigschen Phantomzeit (1453 – 532 – 10 = 911).

Die Jahre 614 und 911 ergeben sich also, wenn man unsere heutigen Jahreszahlen für den Beginn der Alleinherrschaft Konstantins I. (324) und den Fall Konstantinopels und damit des Todes Konstantins XI. (1453) einsetzt. Sie stimmen mit dem Beginn und Ende der Phantomzeit nach Illig überein.

[...]

Ausführlich hier:

"http://de.geschichte-chronologie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=126:die-entschluesselung-des-konstantinopel-codes&catid=30:2008-11-15-18-07-26&Itemid=116#yvComment126"

22:04
3. August 2012


Basileus

Member

Beiträge 50

Ich habe noch ein weiteres Merkmal der Liste der Kaiser von Konstantinopel entdeckt, durch das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar ist, daß sie nicht auf "natürlichem" Wege entstanden sein kann.

Die drei Zehner-Gruppen in der Mitte dauern jeweils genauso lang.

1) 2+7+1:
641 (Heraklonas) => 780 (Tod von Leo IV.): 139 Jahre

2) 5+3+2:
920 (Romanos I.) => 1059 (Tod von Isaak I.): 139 Jahre

Auch der Zeitraum dazwischen hat praktisch die gleiche Länge:
3) 10:
780 (nach Leo IV.) => 920 (Machtübernahme von Romanos I.): 140 Jahre

Insgesamt sind es 418 Jahre von 641-1059. 418 ist durch 19, den Metonzyklus, teilbar.

Das System kann man damit auch so schreiben:
21 + (12 + 12 + 12) + 21 = 78

Die jeweils 19+2=21 Kaiser vorher und nachher haben auch jeweils praktisch die gleiche Länge, wenn man hinten die Zeit von 1204-1261 sowie 19 Jahre abzieht:
324 => 641 = 317 Jahre
1059 => 1453 = 394 Jahre, -57 -19 = 318 Jahre

Sehr interessant ist, daß das auch funktioniert, wenn man die vier Konstantine wegläßt, die vorne wie hinten jeweils zusammen 13/14 Jahre herrschen:
337 => 641 = 304 Jahre
1067 => 1448 = 381 Jahre, -57 -19 = 305 Jahre

In beiden Fällen ist das letztere Ergebnis um genau 1 höher, was auf die Umrechnung durch unterschiedliche Jahresanfänge zurückgeführt werden kann. Und 304 ist ebenfalls wie 418 durch 19 teilbar (Differenz 114 Jahre).



 
"Die karolingische Fundsituation Aachens unterscheidet sich insofern von der römischen, als in beiden Fällen zwar die monumentalen Ortskerne noch recht gut nachgewiesen werden können, aber der römische vicus wenigstens mit einigen Befunden aufwartet, während sich die vermeintlichen karolingischen vicus-Reste bei genauerem Hinsehen zu nichts verflüchtigen." [Mann, Vicus Aquensis]