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Indizien für eine komputistisch-kabbalistische Chronologie- und Geschichtskonstruktion

BenutzerBeitrag

10:44
17. August 2010


jb

Member

Beiträge 477

Dieser Thread wird – in Absprache mit ihm – eigens angelegt zum Sammeln und Diskutieren der Beiträge von Volker Dübbers. Die Moderation hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil Dübbers' Beiträge zu ihrem Verständnis die Bekanntschaft mit seinem von der FZT stark abweichenden Ansatz erfordern. Diese Bekanntschaft kann in unserem Forum aber nicht vorausgesetzt werden. So weit Dübbers in anderen Threads laufende Diskussionen kommentiert, wird dort ein Hinweis mit Link auf die betreffenden Posts gebracht, die dann hier in diesem Thread veröffentlicht werden.

10:53
17. August 2010


jb

Member

Beiträge 477

Es folgen zuerst drei Beiträge von Dübbers – I. Belege zur geleichzeitigen Konstruktion von JK und GK über die Jesus-Komputisik, II. Sacro Bosco und III. Neue Gründe, weshalb der JK nicht -44 eingeführt worden sein kann -, die bereits in eigenen Threads erschienen waren und nunmehr hier archiviert werden:t

t

I. Belege zur geleichzeitigen Konstruktion von JK und GK über die Jesus-Komputisik

(1)

Der Einfachheit bleibe ich zunächst bei dem dünnen aber gewichtigen Büchlein von A.Strobel: "Texte zur Geschichte des frühchristlichen Osterkalenders" und zeige nun an vielen Beispielen auf, wie ständig mit der Zweitagesdifferenz, vom JK zum GK und zurück, gespielt wurde.

Tractatus Adthanasi

S.107: "So ist es auch von den meisten gallischen Bischöfen bis vor langer Zeit gehalten worden, dass wir nämlich immer zum 25. März das Passa gefeiert haben, für welchen Tag die Tradition vorliegt, daß an ihm die Auferstehung geschah."

Das Datum 25.3. bezieht sich auf die gregorianische Zeugung am Sonntag 1 AD und den gregorianischen Sonntag, 25.3.29, wie im Chronographen von 354 erwähnt. Eigens wegen diesem Jahr 29 wurde die römische Sitte eingeführt, den Frühlingsvollmond am 18. März zu akzeptieren. Das ist natürlich ein Scherz im Vexierspiel, denn der 18. März fiel bis 7 x 128 Jahre = ca. 1000 AD l immer vor den Frühlingspunkt.

29 AD ist der vexierte Spiegel über das Jahr 31 (+/-2) zum komputistisch und konstruktiv richtigen Kreuzigungs-Jahr 33 AD, wo zwar am 1.4. GK Vollmond war, aber Jesus  am Freitag, den 25.3.33 aus Gründen der Zahlenharmonie gekreuzigt werden musste und daher die zyklischen Tafeln den Vollmond auf den 25.3.(33) bringen mussten.

Genauer:

Freitag, 18.3.29 VM im JK, Kreuzigung soll am 25.3.29 1 Woche später stattgefunden haben. Auferstehung am Sonntag, den 27.3.29 JK = 25.3.29 GK.

Freitag,   3.4.33 VM im JK => 1.4.33 VM im GK => Kreuzigung 1 Woche vorher am Freitag, 25.3.33 GK, Auferstehung am Sonntag, 27.3.33 GK

Das bestätigt uns der Autor auch auf der nächsten Seite unter 4): "Es ist überliefert, dass der Herr am 27. März, am Herrentag (Sonntag) auferstand. Am 5. Tag (= Donnerstag Abend = schon Freitag bei den Juden) vorher aß er das Passa mit seinen Jüngern, welches der 25. März war."

Unter 5) wird nochmals bestätigt: "…Deswegen finden wir, dass Christus  am 27. März auferstand, daß er aber andererseits am 25. März mit den Jüngern das Passa beobachtet hat."

Disputatio Morini

S.117 III. "Von einem so großen Geheimnis sollt ihr wissen, dass es nicht Wunder nimmt, wenn es zum Gericht Gottes führen sollte, und wenn damit das Äquinoktium zusammentrifft, das ist der 25. März, Luna XIV, und die Auferstehung Luna XVII am 27.März, d.i. das Frühlingsäquinoktium, der Anfang des Sonnenjahres…. Und am 23. März, Mittwoch hat er so gesprochen: "Nach 2 Tagen wird das Passa sein"."

Erklärung für Luna 14 zu Luna 17, also 3 statt 2 Tagen.

Der Autor legt den Vollmond auf Do, den 24.3. abends = Luna 14, jüdisch bereits Freitag. Freitagabend ist Luna 15. Samstagabend ist Luna 16. Sonntagmorgen ist Luna 17.

Es ist ein Spiel mit Tageswechsel abends und um Mitternacht.

Der Hinweis auf die 2 Tage bis Passa ist der Hinweis auf den Kalenderwechsel JK zu GK.

Deshalb wiederholt der Autor diesen Satz sofort nochmals (also zweimal) und erklärt die Bedeutung dieses Satzes mit der Auferstehung der ganzen Menschheit, die aus heutiger und damaliger Sicht wohl im GK erfolgen wird.

Der arme Ch. W. Jones hat offen erklärt, dass er die Schrift und ihre Zahlenangaben nicht verstanden hat. Wir nunmehr glücklicherweise schon!

Tatsächlich ist der Sachverhalt aber noch etwas komplizierter, denn der Autor verweist indirekt zugleich auf Do, den 19, März julianisch, Neumond spiegelverkehrt als Luna 14 und Kreuzigungsdatum Luna 15. Tatsächlich fand damals eine gewaltige Sonnenfinsternis über dem Pazifik statt, die aber in Jerusalem nicht sichtbar war. Ein weiterer Beleg für die Retrokalkulation aller Daten im NT.

Der Komputist verweist zudem auf Montag, den 21.3.33 GK (= 21.3.253) als Äquinoktium.  Der 22.3. war bei ihm ein Dienstag und der 23.3. ein Mittwoch. Womit er Recht hatte.             

"2 Tage später wird das Passa sein!"

Im rekonstruierten De Pascha Computus (S.57)  beginnt der Zyklus anscheinend 242 mit dem 1. April. Das Jahr  bezieht sich auf das Jahr -100 im Metonzyklus (342 = 18 x 19), Geburtsjahr von Cäsar, das Sterbejahr von Jesus 33 (209 = 11 x 19) und das Sterbejahr von Augustus 14 (228 = 12 x 19), wo jeweils am 1. April im Gregorianischen Kalender Vollmond war.

Wahrscheinlich rührt daher bis heute der Aprilscherz am Ersten des Monats.

Tatsächlich beginnt die Liste mit dem Jahr1000 von Rom, das ist  247 AD analog  0 AD und  248 AD analog 1 AD.

247 war im JK am Mittwoch, dem 7.4. Vollmond, genau wie im Jahr 0. Wieder verweist der Computus auf die Zweitagesdifferenz, indem er zyklisch den 5.4. als Vollmond benennt, aber richtigerweise den Montag im JK angibt, sofern der Tag nicht eine Berichtigung im 19. Jahrhundert erfuhr.

Exiguus bezog sich ja explizit auf das Jahr 285 AD (1 koptisch) + 247 Jahre = 532 AD, mit Kopf am Montag, dem 5. April, Vollmond.

(2)

Im zweiten Teil  meiner Beweisführung, dass Jesus gleichzeitig gregorianisch und julianisch, in erster Linie aber gregorianisch konstruiert und bei Neumond und Vollmond und dazwischen liegendem Halbmond gekreuzigt wurde (die Muslims wird es freuen, denn der Koran lehnt zurecht die Kreuzigung ab), nehme ich nun die Aloger von Epiphanius auseinander.

Ich habe schon erwähnt, dass die Häresien (auch die des Hippolytus beispielsweise) als wissenschaftliche Werke für die theologischen Wissenschaftler des 16. bis 18 Jahrhunderts geschrieben wurden. Sie sind quasi ihr Geheimcode, mit dem Sie ganz offen ihre Erkenntnisse austauschen konnten.

Ich habe ebenfalls detailliert geschreiben, dass alles gespiegelt und vexiert wurde, so auch das Jahr des Kreuzigungsdatums.

Und zwar über den März des Jahres 31, das ist 313 oder die körperliche Lebenszeit von Jesus vom 25.12.1 GK bis zum 25.3.33 GK. (31 Jahre und 3 Monate)

Gespiegelt wurde -2 Jahre zum 25.3.29 und +2 Jahre zum 25.3.33, dem zahlenmystisch –  bezogen auf die körperliche Lebenszeit von Jesus –  richtigen Datum, das wiederum zwischen den beiden komputistisch richtigen Kreuzigungsdaten, einmal bei Vollmond und Mondfinsternis am 31.3./1.4.33 GK und im Gegensatz dazu bei Neumond und Sonnenfinsternis am 17.3/18.3.33 GK hin und her pendelt.

Das Pendel schwingt auch zwischen Donnerstag, dem 31.3. (Lebenszeit Jesu) und Freitag, dem 1.4. Vollmond und Kreuzigung und Donnerstag, dem 17.3. Neumond und Kreuzigung  und Freitag dem 18.3.33  hin und her. Alle Daten im GK; alles wurde durchgehend zweifach konstruiert.

Sicher ist sicher. Bei der Erschaffung der Welt am Sonntag könnte Neumond oder Vollmond gewesen sein und nach vier Tagen am Mittwoch könnte der Neu- oder der Vollmond an den Himmel gehängt worden sein. Man ist sich „einfach" nie wirklich sicher! Oder: Doppelt genäht hält besser!

Im JK fällt das Neumond- und Sonnenfinsterniskreuzigungsdatum, das auch der große Gustav Seyffarth richtig berechnete und zugleich noch nachwies, dass die Juden damals eindeutig Ihre Feste nach einem Sonnenkalender von 365,25 Tagen ausrichteten (wollte halt auch keiner hören und gedanklich nachvollziehen, immer nach dem Motto: Haben wir doch anders gelernt, kann nicht sein, darf nicht sein usw.) auf Donnerstag, den 19.3., gefolgt von Freitag, dem 20.3., Samstag, dem 21.3. und Sonntag, dem 22.3., dem bis heute frühest möglichen Ostertermin. Gregorianisch war der Auferstehungssonntag bei der Neumondkreuzigung der 20.3., der auf die Zweierverschiebung (20) hinweist und auf die 203. Olympiade, die im Sommer des Jahres 33 angeblich abgehalten wurde.

Zum Zeitpunkt der Kreuzigung hatten wir noch die 202.4 OLY = 8 x 25.3, das fiktive Kreuzigungsdatum (4 x 88 = 352) oder 202.2 Oly = 4 x 50,55 nach der Zweijahresverschiebung oder 222 als Startpunkt der Hippolytustafel oder generell 202. Olympiade = 8 x 25.25 (Beide Oly-Daten werden von den „spätantiken Komputisten genannt)

Das Pendelspiel hatten wir schon bei der Geburt von Jesus:

8 kalendae januarius oder 8 idus januarius?

Jesus als der 13. in der Mitte von je 6 Jüngern oder Tierkreiszeichen wurde am 1.1. in der Mitte beschnitten. (Epiphanius 22,3)

Aber auch jetzt wurde noch weiter gespiegelt und vexiert:

6.1.-2 + 820 Tage = 5.4.0

5.4.0 + 9 Monate = Geburt am 6.1.0 und am 6.1.1, Beschneidung am 13.1.0/13.1.1; dazwischen 25.12.-1 und 1.1.1, Beschneidung

Geburt am 25.12.1, Beschneidung am 1.1.2, Epiphanie am 6.1.2

6.1.0 + 820 Tage = 5.4.2 + 8 Tage = 13.4.2 = Beschneidung nach 828 Tagen, Der 13.4.2. ist kabbalistisch betrachtet (und man hat immer kabbalistisch betrachtet!!!) eine Permutation der Ziffernfolge von 1234 = 10 oder 1000 oder QRST oder Christus.

828 ist die Gematrie der zweifachen Natur des sichtbaren Lichts (Welle-Korpuskel), genannt AIN SOPh AUR!

Vielleicht wussten das auch die Auftraggeber und Auftragnehmer des Burj Kalifa, die den Turm wie eine solche zweifache Lichtnatur mit 828 m Höhe als Welle, Teilchen und Fingerzeig Gottes erbauten, frei nach dem Motto: „Wir wollen sein wie er"! Wer weiß?

Werfen wir somit einen Blick auf Epiphanius 23,3 und den Fall der Sekte der Valentinianer und ihre 30 Aionen, war Jesus doch einer davon, ein Avatar, ein Eva-Erdling!

23,3 (4): For in fact, it was the thirty-third year of his incarnation that the Only-begotten suffered for us…-the Savior suffered on the thirteenth before the Kalends of April < in the thirty-third year, which was the eighteenth year of Tiberius Caesar.

Hier wurde richtig rekonstruiert. Ich komme auf die Zweijahresverschiebung  und die Konsularliste beim Chronographen von 354 noch zu sprechen. Tiberius wurde nach seinem clever geplanten Zögern angeblich am 10. März 15 AD Cäsar.

18 Jahre später, am 17.3./25.3./1.4.33 AD war kurzfristig Schicht am Schacht für den Savior, genau 33 Jahre nach seiner Zeugung am 5.4.0 GK und Auferstehung am 5.4.33 JK!

Aber um welchen Tag handelt es sich denn beim 13. kalendae aprilis?

Richtig, um Freitag, den 20. März 33, den Tag nach dem Neumond am 19.3.33 und den Tag mit den Kalenderwirren, (Epiphanius 26,1 und 26,3; nehme ich noch auseinander) nach denen  keiner mehr so richtig wissen sollte, ob Jesus nun am Mittwoch, Donnerstag oder am Freitag am Kreuz hing, oder ob Tags drauf Sabbat I oder Sabbat II war, wie unter 31,1 detailliert ausgeführt!

Paulus spricht im Zusammenhang mit der Abschaffung der sieben Festsabbate ebenso eindeutig vom Fest des Neumondes (Kolosser1,16.17). Bei der Neumondkreuzigung handelte es sich somit eindeutig um einen großen, d.h. jährlichen Festtagssabbat, der auf jeden beliebigen Wochentag fallen konnte, auch auf Sonntag, Montag oder Dienstag, wie  Epiphanius 31,1 berichtete.

Der Rüsttag war Luna 13 abends (Das letzte Abendmahl) am Dienstag, der 11. des jüdischen Monats oder der 17.3.33, eigentlich schon der 18.3.33, aber man machte angeblich einen Shift im Tageswechsel von abends nach Mitternacht. Das Passa hielt man, wie Epiphanius (26,1 und 26,3) richtig schrieb, am 3. Tag der Woche, 2 Tage zu früh gegenüber dem normalen Sabbat und in der Wochentagsvertauschung statt der Datumsvertauschung GK zu JK!

Liest man den Text aber genau, dann wurde neben der Zweitagesdifferenz JK/GK eine Nacht ausgelassen um auf den Zwischentag Donnerstag, Sonnenfinsternis zu kommen:

Dienstag war gregorianisch Luna 11 jüdisch, julianisch Luna 13  und da es Nacht war, schon Luna 12 gregorianisch. Zudem wurde Luna 14 zu Neumond und Neulicht und Luna 30 zu Vollmond. Mit diesen Zahlen wird in den Folgetagen gespielt!

1. Verhaftung von Jesus am Dienstag, kurz vor Mitternacht am 11. des jüdischen Monats =

16. kalendae aprilis = 17.3.33 JK = scheinbar GK, Tageswechsel um Mitternacht.

2. Der Abend des 4. Tages = Mittwoch, war der 12. des jüdischen Monats, der 15. kalendae aprilis oder der 18.3.33 JK = scheinbar GK. An diesem Tag müsste Jesus nun gekreuzigt worden sein. 18 Uhr abends wurde er in der Gruft beigesetzt.

3. Der folgende Tag des 13. des jüdischen Monats war der Donnerstag, der 19.3.33 JK = 17.3.33 GK Neumond, und Sabbat, eigentlich aber der Kreuzigungstag zwischen Mittwoch und Freitag oder den beiden Sabbaten Donnerstag und Samstag, was eben nur in der seltsamen und für den Uneingeweihten nicht verständlichen Konstruktion ausgedrückt werden konnte.

4. Der folgende Freitag war Luna 14, das bedeutet hier Neulicht. (Luna 30 Vollmond)

5. Samstag war ein normaler Sabbat, Jesus verlässt abends um 18 Uhr nach 3 Tagen das Grab.

6. Sonntag früh, nach 3,5 Tagen, stellten die Frauen fest, dass das Grab leer war.

Das ist es, was uns Epiphanius als Aloger = A-Logiker = Echter Logiker in seinem Arzneimittelschränkchen mitteilen sollte. Diese schwierige Aufgabe hat er glänzend gemeistert!

(3)

Zur Entspannung nach den doch etwas schwierigen komputistischen Konstruktionen, wende ich mich vorübergehend den Arianern, dem Islam, und deren Chronologiekonstruktion zu.

Im Bulletin "Zeitensprünge" wird gern und ausführlich das Thema aufgegriffen.

So verweist in 2/2009 Z.A. Müller auf  S.388 auf Valentins´s Annahme dreier Hypostasen   (Arianischer Steit um die Trinitätslehre im 4. Jahrhundert) und auf die Lehre von der doppelten Sophia ( 2 x 37 = 74 = 7.4.0 Startdatum) usw.

Hier findet man die Originaltexte: http://www.uni-muenster.de/imp…..ader03.pdf

Das Arianische Glaubensbekenntnis war ganz offensichtlich Grundlage für die komputistische Konstruktion 0 = 2  des Jesus. Fettgedruckt sind die kabbalistischen Anmerkungen von mir.

3.1.2 Das Glaubensbekenntnis des Arius und seiner Anhänger an Alexander von Alexandrien

(um 320: ebd., Urkunde 6)

(2) Unser von den Vorfahren her [überlieferter] Glaube, wie wir ihn auch von dir […] gelernt

haben, hat diesen Inhalt: Wir anerkennen einen Gott, der allein ungeworden, allein ewig,

allein anfangslos, allein wahrhaftig, allein unsterblich, allein weise, allein gut, […] unveränderlich  und unwandelbar ist, (Das ist Gott als AIN = 61) […] der vor unvordenklichen Zeiten einen eingeborenen Sohn erzeugt hat, durch welchen er auch die Äonen und das All schuf. (Das ist Gott als AIN SOPh = 207 und AIN SOPh AUR = 414)

Er hat ihn jedoch nicht zum Schein, sondern in Wahrheit erzeugt, und zwar durch seinen

eigenen Willen ins Dasein gerufen, unveränderlich und unwandelbar, als ein vollkommenes

Geschöpf Gottes, aber (3) nicht wie eines der [übrigen] Geschöpfe, als Erzeugnis […];auch

nicht so, wie Valentin das Erzeugnis des Vaters als Emanation gelehrt, noch so, wie Mani

das Erzeugnis als wesensgleichen Teil des Vaters dargestellt hat; endlich auch nicht so, wie

Sabellius die Einheit [selbst] teilte und vom „Sohnvater" sprach, oder so wie ihn [der Origenes-

Schüler] Hierakas (sich) als an einem anderen Licht entzündetes Licht (vorstellt), oder

wie eine geteilte Fackel, noch so, dass der, der vorher [bereits] da war, nachträglich als Sohn

geboren oder hinzuerschaffen worden wäre […].

Vielmehr, sagen wir, ist er durch den Willen Gottes vor Zeiten und Äonen geschaffen worden

(Nämlich vom 5.4.0/6.4.0 zum 5.4.0/6.1.0 als AIoN)

und hat vom Vater Leben (25.3.1./25.12.1), Sein (5.4.0/6.1.0) und Herrlichkeit (Krone des Herrschers, 28.8.-1GK = 30.8.-1 JK = 1.1.3760 jüdisch = 1.1.-284 koptisch) empfangen, welche der Vater gleichzeitig (als 0 = 2 oder die gleichzeitige Teilung 6.1.0 in 25.12.1 und 28.8.-1)mit ihm hat ins Dasein treten lassen. (4) Denn der Vater hat sich, als er ihm alles zum Erbe gab, nicht selbst dessen beraubt, was er ohne Werden in sich trägt; ist er doch die Quelle allen Seins. (= 0 = 61 = hypostatischer Punkt der Glyphe RE)

Folglich gibt es drei Hypostasen [: Vater = 6.1.0, Sohn = 25.3.1  und Heiliger Geist = 28.8.-1].

Und zwar ist Gott, sofern er Grund allen Seins ist, absolut allein ursprungslos. (= 0 = 61)

Der Sohn, erzeugt vom Vater außerhalb der Zeit, geschaffen (am 6.1.-2) und konstituiert vor allen Äonen, (=414 und 828)  war nicht, bevor er erzeugt ward; aber er allein ist, als außerhalb der Zeit [und] vor allen [anderen Geschöpfen] erzeugt, vom Vater [selbst] ins Dasein gebracht. (0 = 2 = 610) Er ist weder ewig noch gleichewig mit dem Vater, noch teilt er mit ihm das Ungezeugtsein; auch hat er nicht mit dem Vater zusammen das Sein, (Vater als Abba ist der Punkt als ewiges Sein, Jesus ist der Kreis um den Punkt in der Glyphe RA 0 = 2) wie einige mit Blick auf die [aristotelische] Kategorie der Relation behaupten, womit sie zwei unerzeugte Prinzipien (0 = 2) einführen. Vielmehr ist Gott als Einheit und Ursprung allen Seins vor allen Dingen. (Der hypostatische Punkt ist die Spitez eines Tetraeders = Gott = Abba, die Trinität = 3 Hypostasen sind  als Basis Vater (Seele), Sohn (Körper) und heiliger Geist (Mind), alle  zusammen sind das Tetragrammaton JHVH oder 26 oder 17 oder 10 = 5 + 5)

Werfen wir nun einen unter konstruktiven Maßstäben einen Blick auf Weissgerbers zweifache Datierung Mohammeds. Erwähnt sei, dass der gesamte Koran auf der Zahl 19 aufbaut. Die entsprechenden Beweise und Studien sind im Internet veröffentlicht, auch auf Deutsch.

Beide Chronologiestränge unterscheiden sich um 26 Jahre, das ist ALLAH als JHVH.

Es gibt ja nur einen Gott, auch die Juden nannten ihn den höchsten eLeL-Ion, den LL-Gott, das war einst ihr En-LiL im Ekur (Haus-Berg = Pyramide oder Zikkurat) in ihrer Ursprungsstadt Nippur (und nicht Ur), der Stadt des Ebers. Die Juden nannten sich auch in Arabien Qur-aish, das sind die Leute auf den Bergfestungen.

Aish hat den Zahlwert 311. Das indoeuropäische Wort steht ursprünglich für Mann 311 und Weib 311 = 622, den Beginn der islamischen Epoche und natürlich auch für die schöne freche kindlich-durchtriebene Aischa. In Indien heißt der Weltenschöpfer (A-)Ish-Vara, das ist der „Mann-Weib-Ger" oder bei den Falen die Irminsul.

Das Jahr des Elefanten (Elefant steht kabbalistisch für EL Enfant, das Königskind, siehe auch den wertvollsten aller Orden, den dänischen Elefantenorden) ist als 551  das Ende eines Metonzyklus (29 x 19) wie 570 (30 x 19). Das erste Jahr des Zyklus wäre demnach 552 (=23 x 24) gewesen.

Der Mondmonat hat 29,5 Tage. Die beiden Metonzyklen Nr. 29 und 30 symbolisieren zugleich den monatlichen Wechsel von 29 und 30 Tagen. 29,5 x 19 = 5605 oder in kabbalistischer Manier, die auch die gebildeten Muslims pflegen,  JHVH als 10, 5, 6, 5.  Wegen des bekannten Goethespruchs: Und 10 ist Keins, also 0, gilt folglich:(1) 0,5,6,5 für JHVH nach der kabbalistischen Permutation von 5605 zu 0565.

Mohammed wurde wie Jesus-Christus von Gott = 0 = 61 zum Propheten berufen.

Jesus Geburt: 6.1.0

Mohammeds Berufung: 610!

Der Islam ist die Venusreligion par excellence. Alles ist Venusgrün oder Kellygreen, wie die Kelten, Grünen und Greenpeacler sagen. 610 – 26 = 584, die Venussynode!

Mohammed fliegt 632 = 8 x 79 als goldener Löwen-Prophet  auf seinem Pferd  aus der Löwenstadt Davids = Jerusalem im Alter von  61 (Gott als AIN),  d.h. in seinem 62. Lebensjahr (gespiegelt 26 = JHVH) zu ALLAH!

Allah hat den Zahlwert 66, so nimmt es denn nicht Wunder, dass die andere Jahresangabe 606 ist, denn Gott ist ja auch 0 und hat 6 x die 101 als 0 =2 erschaffen.

So finden wir den auch in der 101. Sure den Weltuntergang in 11 Versen, die kabbalistisch auch die Differenz wischen Mond- und Sonnenjahr ausdrücken:

101. Der Tag des Geschreis (Al-Qáreah)

Offenbart vor der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 11 Verse.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

1. Die Katastrophe!

2. Was ist die Katastrophe?

3. Und was lehrt dich wissen, was die Katastrophe ist?

4. An einem Tage, da die Menschen gleich verstreuten Motten sein werden,

5. Und die Berge wie Streichwolle werden.

6. Dann wird der, dessen Waage schwer ist,

7. Ein angenehmes Leben genießen.

8. Der aber, dessen Waage leicht ist,

9. Die Hölle wird seine Mutter sein.

10. Und was lehrt dich wissen, was das ist? -

11. Ein rasendes Feuer.

Aber das letzte Siegel soll die 25. Sure (Das Kennzeichen = Al Furqán), Vers 33 enthalten, denn sie bezieht sich logischerweise auf Jesus Geburt am 25.3. und Tod am 25.3.33 und seine 33 Lebensjahre, hier in Bezug auf das Wiedererscheinen des Messias:

Vers 33: „Sie legen dir keinen Einwand vor, ohne das wir dir die Wahrheit und die schönste Erklärung brächten." (Jede rätselhafte Frage an Dich  beantworten wir sofort wahrheitsgmäß und richtig)

Vorausgehend Vers 32: „Und jene, die ungläubig sind, sprechen: «Warum ist ihm der Koran nicht auf einmal herabgesandt worden?» Dies, damit Wir dein Herz dadurch stärken möchten, und Wir haben seine Anordnung recht gut gemacht."

D.h. der Koran wurde sorgfältig Stück für Stück in einen mathematischen Code gegossen, dessen Basis die Zahl 19 ist, z.B. die 6 x 19 =  114 Suren, deren Analogon eiederum die 114-jährige Hippolytustafel ist, sichtbar und deshalb komputistisch unverständlich sind der 112- jährige Zyklus von 222 bis 333; verborgen wurden 2 Jahre (wegen der Zweierdifferenz JK zu GK usw), vom 5.4.220 über den 25.3.221 zum 13.4.222.

Hierher gehört denn auch Sure 17, Vers 88. Ich erinnere daran, dass die Torah – um die sich letztlich alles dreht, was Gunnar Heinsohn als Kenner der Materie im Gespräch Herrn Brätz bestätigt hat, über die Zahl 17 x 344 Verse konstruiert wurde und dass 88, wie auch 8 oder 888, die Zahl für Buddha/Jesus ist.

Sure 17, Vers 88: Sprich: «Ob sich auch die Menschen und die Dschinn vereinigten, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, sie brächten doch kein ihm Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden.»

Will sagen, dass der Koran ein von Allah  konstruiertes kabbalistisches Meisterwerk ist, das weder die Menschheit noch die Dschinns hervor bringen könnten.

Gefolgt von Vers 34: Diejenigen, die auf ihren Gesichtern zur Hölle versammelt werden – sie werden in der schlimmsten Lage und vom Wege am weitesten abgeirrt sein.

Dass die erste Sure als 96. mit den ersten 5 Versen den 5.4.0, Kopf des XK im GK und die zweite Sure als 74. den Kopf des XK im JK spiegelt, habe ich bereits kürzlich geschrieben.  Ich erwähne dies an dieser Stelle deshalb nochmals, weil aus der Reihenfolge 96 =>74 klar ersichtlich ist, dass der GK zur Zeit von Jesu Geburt für die Komputisten wichtiger war. Am Ende jedoch, in den Jahren 2000 und 2016, worauf die Komputisten ihre Berechnungen abstellten, müssen wir den JK betrachten, um ihre Intentionen zu verstehen.

Verse 4 und 5 der 96. Sure:

4. Der (den Menschen) lehrte durch die Feder,

5. Den Menschen lehrte, was er nicht wußte.

Da es hier um die Aloger des Epiphanius, um die Arianer und den 1000-Jahressprung geht (2 x 525 AD des D.E. = 1050, 1582 – 532 = 1050,  Corpis Juris Civilis CIC 533 AD als alter Ego des Corpus Juris Canonici CIC 1582/1583 AD) zitiere ich abschließend aus Meyers Lexikon von 1888:

"Aloger"

(griech.), bei Epiphanios Name einer christlichen Partei Kleinasiens im 2. Jahrh., welche die Logoslehre des Evangeliums Johannis und deshalb dieses selbst, aber auch den Chiliasmus und die Fortdauer der Prophetie verwarf.

Nach der Gewohnheit des theologischen Streits im Reformationszeitalter, abweichenden Richtungen einen alten Ketzernamen beizulegen, hießen die Socinianer, weil sie die Gottheit Christi leugneten, "Aloger."

Alogie = (griech.), Unvernunft, Unverstand, Unüberlegtheit. Alogisch, der Vernunft ermangelnd, unverständlich 

Und nun werfen wir einen Blick auf die Socinianer:

http://www.peter-hug.ch/lexiko…..socinianer

"Socinianer",die Anhänger des Lehrbegriffs des Lälius und Faustus Socinus, welche den sich um sie sammelnden Unitariern (s. d.) oder Antitrinitariern zuerst ein geordnetes Kirchenwesen gaben. Der Erstgenannte, ein Sprößling des alten italienischen Geschlechts der Sozzini, war 1525 zu Siena geboren. Er widmete sich anfangs dem Studium der Rechte, dann aber theologischen Forschungen, welche ihn zu Zweifeln an der Trinitätslehre führten. Seit 1547 Frankreich, England, Holland, die Schweiz und Deutschland  bereisend, verkehrte er mit den Reformatoren, so in Zürich [* 5] mit Bullinger, in Wittenberg [* 6] mit Melanchthon.

Aber nur durch äußerste Vorsicht in der Äußerung seiner Ansichten entging er den protestantischen Ketzergerichten, während die Inquisition sein Vermögen in Italien mit Beschlag belegte. Nach zweimaligem Aufenthalt in Polen (1555 und 1558) starb er 1562 in Zürich. Die nach ihm genannte Partei erhielt eine festere Begründung erst durch seinen Neffen Faustus. Derselbe war 1539 zu Siena geboren, mußte aber seine Vaterstadt 1559 verlassen. Seit 1562 in Zürich lebend, befestigte er sich durch Studium des litterarischen Nachlasses seines Oheims ganz in der von demselben eingeschlagenen Richtung. Er kehrte dann nach Italien zurück, mußte aber nach zwölfjährigem Aufenthalt am florentinischen Hofe vor den Verfolgungen der Inquisition abermals die Flucht ergreifen; er begab sich 1574 nach Basel] und 1578 nach Siebenbürgen, um in dem zwischen Franz David (s. d. 2) und Georg Blandrata (s. d.) ausgebrochenen Streit über die Anbetung Christi als Schiedsrichter zu fungieren.

Ebenso erfolglos bekämpfte er im folgenden Jahr zu Krakau die wiedertäuferischen Ansichten der dortigen Unitarier. Erst 1603 ward der Anabaptismus endgültig aus der Gemeinde der Unitarier ausgeschlossen. S. lebte seit 1587 wieder in Krakau, seit 1598, nachdem er von den Krakauer Studenten als Häretiker entsetzlich gemißhandelt und alle seine Papiere verbrannt worden waren, zu Luclawice bei einem polnischen Edelmann; er starb hier 3. März 1604. Seine »Opera« bilden den 1. und 2. Band [* 10] der »Bibliotheca fratrum polonorum«.

Der Socinianismus ist als Organisation und dogmatische Ausbildung des aus der Schweiz nach Polen geflüchteten Unitarismus anzusehen. Hier war schon 1565 (=JHVH)auf dem Reichstag zu Petrikow der Bruch zwischen diesem und dem reformierten Protestantismus entschieden.

Die Blütezeit der Socinaer  fällt in die erste Hälfte des 17. Jahrh. Aber schon seit 1638 wurden sie in Polen von den Katholiken als Arianer vielfach verfolgt und von der Religionsfreiheit, welche die Dissidenten, ja selbst die Juden genossen, ebenso auch 1645 vom Thorner Religionsgespräch ausgeschlossen.

Als sich um 1657 in dem Krieg zwischen Schweden und Polen einige S. wegen erlittener Unbilden unter schwedischen Schutz gestellt hatten, rechnete man das der ganzen Partei als Landesverrat an und setzte auf dem Reichstag zu Warschau 1658 Todesstrafe auf den Arianismus. Gezwungen, ihr Vaterland zu verlassen, begaben sie sich zum Teil nach Ungarn und Siebenbürgen, wo sie jedoch erst durch das Toleranzedikt des Kaisers Joseph II. gleiche Rechte mit den Bekennern der andern christlichen Konfessionen erhielten, zum Teil nach Schlesien und Brandenburg sowie nach Holland, wo sie mit den verwandten Arminianern verschmolzen.

Von England aus, wo sie übrigens keinen Gottesdienst ausüben durften, gingen sie frühzeitig auch nach Amerika] hinüber. Ihre Lehren sind enthalten in dem nach den Schriften des Faustus entworfenen Rakower Katechismus (»Catechesis ecclesiarum polonicarum«, poln. 1605, lat. 1609; deutsch von Öder, 1739). Das System ist bei allem Supernaturalismus wesentlich rationalistisch; namentlich gelten die kirchlichen Lehren von der Prädestination, Erbsünde und Trinität als der Vernunft und Schrift widerstreitend.

Christus ist ein menschliches Wesen, das aber infolge der übernatürlichen Erzeugung und einer Entrückung in den Himmel (raptus in coelum) befähigt war, den Menschen durch Lehre und Leben den Weg zu Gott zu zeigen. Durch seinen Tod hat er die Wahrheit seiner Lehre als Blutzeuge bestätigt und ist göttlicher Würde teilhaftig geworden. Taufe und Abendmahl sind nützliche, aber nicht absolut notwendige Zeremonien.

Weh dem, der den Arianismus im 16. und 17. Jahrhundert und bei den Schweden = Goten und in Ungarn/Rumänien = Westgoten = Arianer und/oder Juden/Muslimen sieht.  Geschichte besteht nämlich eindeutig aus Renaissancen und Duplikaten. Sie wiederholt sich, wie doch jedermann weiß! Ich erhebe deshalb erst mal mein Glas auf QRST, den 1000-Jährigen!

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II. Sacro Bosco

(1)

Für die Zeitenspringer stimmt bekanntlich die Chronologie ab 911, ungeachtet der unzähligen gefälschten oder erfundenen Dokumente aus späterer Zeit.

Die erfundenen 297 Jahre von 614 bis 911 sollen aus den angeblich fehlenden 2 bis 3 Tagen entstanden sein, die man bei der Kalenderkorrektur 1582 nicht berücksichtigte, da in Bezug auf den 21.3. eindeutig nur 10 Tage Differenz zum damaligen FP am 11.3. (eher schon 10.3.) gemessen wurden.

Was sagen denn dann die Zeitenspringer zu Sacro Bosco, der für sie eine reale Person aus dem 13. Jahrhundert gewesen sein müsste?

Er veröffentlichte 1235 sein Werk über die Osterrechnung (Compotus) in dem er völlig richtig bereits 10 Tage Differenz von -44 bis etwa 1235 errechnete, das sind 1279 Jahre!

(10 Tage erreicht man recht genau 3 Jahre später, als 1282 Jahre verflossen waren)

Er bezog sich dabei eindeutig auf den römischen FP am 25.3., wie er vor allem von Augustus für die Zeitenwende überliefert ist.

Hierzu sollte man aber wissen, dass in den Jahren -4; 0 und +4 Augustus die Schaltjahre ausfallen ließ. Der proleptische JK berücksichtigt für diese 3 Jahre ein Schaltjahr.

Folglich entsprach der römische 25.3. im Jahr 0 wegen der 2 fehlenden Schalttage +4 und 0 AD dem 23.3. im proleptischen JK bzw. dem 21.3. im proleptischen GK.

Bosco rechnete nämlich sehr genau und richtig. Zwar zählt er ab -44 bis 1235  AD 1279 Jahre, aber er bezog sich auf den XK Beginn im Jahre 0 (1 BC) bezüglich des 25.3. als FP.

Folglich ermittelte er für seine Zeit den 13.3. als FP (und nicht den 15.3., wegen der 2 Schalttage)

Von 1235 bis 1582 vergingen 347 Jahre oder 2,7 Tage  bis zur GK-Reform.  Das entspricht ungefähr den 369 (3 x 123!) Jahren von -44 bis 325 Nicäa!

Da er sehr genau die 10 Tage berechnen konnte, kann man auch sicher sein, dass er nicht 288 Jahre, sondern 128,8 Jahre pro Tag als Differenz berechnet hat. Offensichtlich wurde die Zahl falsch übertragen!

"Sacrobosco and Calendar Reform In the Compotus (c. 1235), the longest of all his works, Sacrobosco dealt systematically with calendars and the reckoning of time. He discussed the day, its division into hours, and subdivisions, being perhaps the first western author to use sexagesimal fractions (minutes and seconds) in a work on time-keeping. He defined the week, the month (solar, lunar, and calendric), the year (solar and lunar) and the astronomical Great Year. And in sections on the solar cycle and the civil calendar, and the lunar cycle and the ecclesiastical calendar, he treated such essentials as leap years, dominical letters, and the determination of the movable Christian feasts.

Sacrobosco's Compotus stood in a tradition of calendrical treatises dating from the early middle ages, the most authoritative of which was the De temporum ratione (AD 725) of the Venerable Bede. It has been suggested, however, that the work was too sophisticated to have been intended as a university textbook. In common with other authors of his time, Sacrobosco recognised that the Julian calendar year exceeded the tropical or solar year, leading to the backwards drift of the equinoxes and solstices through the civil calendar, and that the Metonic cycle which equated 235 lunar months with 19 calendar years was also inexact, and had produced a similar slippage of the lunar calendar. He proposed solutions for each of these problems. Ten days were to be omitted from the civil calendar to return the date of the vernal equinox to March 25th and, as suggested by his parameters, one leap-day in every 288 years was to be left out of the calendar in order to prevent further drift of the equinoxes. The Golden Numbers indicating the first appearance of the new moon each year were to be adjusted to take account of the accumulated three or four day discrepancy in the lunar cycle (although Sacrobosco anticipated ecclesiastical resistance to this change). And the 19-year cycle was to be replaced by a succession of four such cycles, producing a 76-year lunar calendar which eliminated the disparity with the Julian reckoning. But Sacrobosco seems not to have addressed the consequences of enacting each of these reforms simultaneously.

Sacrobosco's dependence upon other writers on the calendar, in particular on both Robert Grosseteste (c. 1170-1253) and the unknown author of a more elementary Compotus, is a matter of some dispute. The 76-year lunar cycle was adopted in several calendars of the thirteenth century, but not necessarily as a consequence of his treatise. Other reforms were not enacted until the construction of the Gregorian calendar in the sixteenth century. It is worth noting, however, that Sacrobosco's Compotus was one of the medieval calendrical treatises popular at the time of the Gregorian Reform: it went through at least 35 editions between 1531 and 1673, many of them at Wittenberg, where it was promoted by the reformer Philipp Melanchthon."

Es ist doch wohl mehr als seltsam, dass ihn  die Protestanten, beginnend mit Melanchthon promoteten und zugleich gegen die Kalenderreform protestierten und polemisierten. Auch Clavius war ganz begeistert von seinenen Mathekenntnissen und ließ angeblich seine Bücher neu mit Kommentaren von ihm verlegen.

Aber natürlich stören solche Fragen niemals Historiker! Auch nicht, dass von 0 bis 1582 genau 12,34 Tage Differenz entstanden, exakt die Tetraktys!

Zeitenspringer aber sollten hellhörig werden, ist doch mit Sacro Bosco die 297-Jahrestheorie in größter Gefahr als Irrtum erkannt zu werden. Und mit den Protestantischen Promotern, die später auch Exiguus veröffentlichten, ist die Wahrscheinlichkeit in Richtung 100% gestiegen, dass der GK frühestens um 1700 AD erstmals installiert wurde!

(2)

Turul:

"Er veröffentlichte 1235 sein Werk über die Osterrechnung (Compotus) in dem er völlig richtig bereits 10 Tage Differenz von -44 bis etwa 1235 errechnete, das sind 1279 Jahre!"


In 13. Jahrhundert -44?

(3)

Turul:

"Was sagen denn dann die Zeitenspringer zu Sacro Bosco, der für sie eine reale Person aus dem 13. Jahrhundert gewesen sein müsste?

Er veröffentlichte 1235 sein Werk über die Osterrechnung (Compotus)"


Johann von Sacro Bosco (Sacro-Busto auch Holywood oder Halifax genannt….) ein schottischer Mönch, der sich grösstenteils zu Paris aufhielt, gestorben 1235 oder 1256…


Das Buch  "De anni ratione seu ut vocatur vulgo computus ecclesiasticus" wurde veröffentlicht in Ferara 1538…

Die Hauptquelle ist ihm Beda, und Regiomontanus… (Ptolemäus)

(4)

Er mag ab 45 BC gerechnet haben, ich rechne immer astronomisch!

Aber seien Sie versichert, Sacro Bosco kannte wie alle "spätantiken und mittelalterlichen" Astronomen, Mathematiker und Komputisten die Null und die Anno Mundi Rechnung als Basis einer Art Julianischer Zählung.

Diese Komputisten und Chronologen haben sich daher höchstens um +/- 2 verrechnet, was bekanntlich intendiert war und von mir zigfach bewiesen wurde.

Schließlich ist keiner dieser Genies bei genauer Betrachtung älter als 500 Jahre, wohl eher nur 300 Jahre.

Bosco zählte daher richtig ab Cäsar 44 + 1235 Jahre = 1279 Jahre und ermittelte dafür 10 Tage Differenz.

Er rechnete als Christ zugleich auch von 0 bis 1235 und ermittelte dafür logischerweise ebenfalls 10 Tage Differenz.

Folglich kann er als bester Mathematiker seiner Zeit niemals 288 Jahre ermittelt haben, sondern nur für 1288 Jahre die angegeben 10 Tage = 128,8 Jahre für einen Tag.

Aber wer es immer noch nicht bemerkt hat: Man fügte den Hundertern gerne die Tausender hinzu, wie in der Historie bekanntlich auch.

1235 ist 1000 + 235,

235 = 5 x 47

1235 = 65 x 19

Die beiden getürkten Daten verknüpfen die Zahlen des Metonzyklus, was sonst?

"At some time in the earlier part of the thirteenth century (according to a seventeenth-century account, it was June 5th 1221) he arrived inParis and formed an association with the university there"

Ja, im 17. Jh. wußte man noch Bescheid! Da legte man die 65 auf June, 5th, 1221, für den Abba der Mathematik, den heiligen brenndenden Dornbusch des Masses.

Man kann für seine Biographie übrigens belegen, dass dies noch in anderen Fällen so gehandhabt wurde.

Z.B. ergibt die Permutation 235 zu 325 und 1235 zu 1325 jeweils durch 5 dividiert 65 und 265. Aber um das zu erkennen und auch als richtig zu verstehen, muss man schon wie die Wissenschaftler des Barock zugleich mathematische Kabbala studiert haben.

Wer auch dies noch nicht bemerkt hat:

Die Schaltwirren von Cäsar bis Augustus sind der Spiegel zu den Schaltwirren der Kalenderreform.

10 Tage hätten von -44 bis -8 geschaltet werden sollen, tatsächlich wurden 13 Tage geschaltet, diese wurden -4, 0 und +4 aus dem Schaltjahr wieder entfernt.

Damit blieb es bei den 13 Tagen von -44 bis +4!

1582 wurden umgekehrt 10 Tage statt aufgerundet 13 Tage geschaltet,  indem man um 44 + 325 = 369 = 3 x 123 Jahre verschob. (ich erinnere an die Struktur des Chronographen von 354 der 2 x 123 nach u.c. startet und 9 x 123 nach u.c. endet)

Von -44/0 über 1582 bis 2000 haben wir im platonischen Jahr wieder die 13 Tage Differenz zum JK wie von -44 bis +4  des Gemeinjahres im Sonnenjahr.

Übrigens stimmen die Angaben zum überlangen Jahr -45 des Cäsar bei Hunnivari nicht. Das Jahr war 444 oder 445 Tage länger, je nach Rechnung. Weh dem, wer Böses dabei im Zusammenhang mit 45 BC = -44 denkt! Schließlich musste der halbe Jesous(=888) in dieses Zahlenwerk hineingepackt werden. Auch wiederholt sich hier bei den 444 Tagen des einjährigen Kalenderwirrwarrs in Ziffern der Zeitraum -44 bis +4 mit den julianischen Schaltwirren.

Ja, wer da noch an die Wahrheit der Überlieferung vor dem 16. Jahrhundert glaubt und festhält, statt zu prüfen und dann zu erkennen, wie wir zugunsten eines klug ausbaldowerten astronomisch-kalendarischen Heilsplanes veräppelt wurden…

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III. Neue Gründe, weshalb der JK nicht -44 eingeführt worden sein kann

(1)

Die Gründe kann man unter folgendem Link auf meiner Homepage nachlesen (PDF Datei):

http://www.sinossevis.de/uploa…..n_kann.pdf

Darin bringe ich kalendarische und komputistische Belege, weshalb die römische Chronologie in Abhängigkeit vom julianischen und gregorianischen Kalender stimmt, ja, aufgrund der historischen Aussagen zum römischen Kalender stimmen muss und weshalb auch zwischen dem Jahr 2010 und dem Jahr -755, dem eigentlichen Startjahr Roms, keine Jahre fehlen können.

Dennoch oder gerade deshalb, kann der JK niemals -44 eingeführt worden sein.

(2)

Zwar gehe ich nicht davon aus, jemals einen Beitrag zu den von mir in diesem Thread vorgetragenen chronologischen Belegen zum JK zu erhalten, ebenso wenig wie zu Sacro Bosco, der bereits alles Geplänkel widerlegt, sollte er historisch richtig datiert sein, zumal es offensichtlich wesentlich ergiebiger ist, sich ellenlang very sophistcated über stochastische Verfahren und deren Anwendbarkeit auf die Geschichte zu diskutieren. Man läuft dabei wenigstens nicht Gefahr, Farbe bekennen zu müssen. Oder weicht dann zu gerne auf andere Fragen aus, die man oder im konkreten Fall auch ich doch bitteschön zuerst zu beantworten hätte, bevor man sich in eine unbekannte, komplizierte Materie hineindenken möchte. Irgendwie nervt auch das unwissenschaftliche kabbalistische Geschwätz in diesem Zusammenhang.

Trotzdem stelle ich nochmals die römischen Prämissen ein und zugleich die Frage, wie die Zeitenspringer und Hunnivari das Problem in Bezug auf ihre chronologischen Ansätze lösen wollen.

Die Historiker könnten sich dieweil bequem zurücklegen, beweise ich doch, dass die verwendete Chronologie abgesehen von +/- 2 gewollt unbestimmten Jahren stimmt. Wenn sie sich da nicht täuschen!

Die römischen Komputisten verlangten wie die jüdischen und ägyptischen Kalendermacher, dass die jeweiligen Epochen auf einen Neujahrstag fielen, an dem zugleich Samstag und Neumond sein musste. (Saturn/Sabbat-Prinzip) Diese Jahre waren immer als ein „-1 Jahr" in einem auf 3 oder 5 Jahre ausgelegten, zusammenhängenden komputistischen System von -1 bis +1 oder von -2 bis +2 konzipiert, bei dem das Folgejahr 0 einen Frühlingsvollmond am 5. April oder 7. April hergeben sollte oder das übernächste Jahr einen Frühlingsvollmond am 25. oder 27. März.

Rom startete daher zwingend mit -1 am 1.1.-755 und am 1.3.-755 mit Samstag und Dienstag bei Neumond. Nach 754 = 752 Jahren kamen sie im Jahr 0 xK an!

Soll ich mal einige der digitalisierten Chronologien des 16. und 17. Jh.hier verlinken, aus denen der Ein- und Zweijahrestrick klar hervorgeht und wie elegant das für den unbedarften, schnellen Leser gelöst wurde, damit er nichst bemerkt? (753 = 752 und 754 = 752), Wahrscheinlich interessiert es keinen, weil man es nicht versteht und sich folglich damit auch nicht anfreunden kann. Lieber stetige in der Stochastik stochern als diskrete Ergebnisse, könnte da der unbedarfte Forschergeist vermuten. Dabei geht es mir hier definitiv nur um die Sache!

Es folgten bei den römischen Chronologen der 1.1.-508/29.2.-508 mit Beginn der Konsularherrschaft (oder Ende der Königsherrschaft und einem Nulljahr bis -507) sowie der 2.1.-44/1.3.-44 als Cäsarenbeginn. Natürlich Samstag, Dienstag und Neumond!

Diese Daten sind ein kalendarisch-komputistisch notwendiges Vexierspiel: 29.2.-508 und 2.1.-44 statt 1.3.-508 und 1.1.-44.

Das Christentum begann am Samstag, dem 30.8.-1 mit Neumond, Geburt des Jesus-Cäsarengeist (INRI) und Beginn des jüdischen (1.1.3760) und ägyptischen (augustäischen) Jahres. Warum? Jesus wurde im Orient geboren und nicht in Rom! Der Jahresbeginn dort war zum 1. März um genau ½ Jahr zu 182,5 Tage nach hinten versetzt, denn im Orient begann der Tag am Abend und in Rom am Morgen, das Jahr im Herbst und in Rom im Frühjahr und die Schöpfung ebenso! Klugerweise fiel auch das Schaltjahr ein Jahr früher.

Wer das wohl alles in seiner Kalenderarchitektur berücksichtigen konnte? Und diese Profis sollen sich um ein paar Jahrhunderte geirrt haben?

Die Konstruktion der Monate im JK erfolgte nach dem jüdischen „JHVH" Prinzip: 10 = 5 + 5. 153 Fische wurden im Fischezeitalter im NT gefangen. Ob die Jungs bzw. Jünger schon den JK kannten und sich beim Fischfang nach seiner Einteilung richteten?

Beginn des JK: März 31, April 30, Mai 31, Juni 30, Juli 31 = 153 Tage = 5 Monate

Es folgen: August 31, September 30, Oktober 31, November 30, Dezember (=10) 31 = 153 Tage = 5 Monate, zusammen 17 x 18 Tage.

Bei diesem Know How wäre ich auch gerne mit den Jüngern fischen gegangen!

Es folgen im JK der 1.1. = 11. Monat und der 1.2. = 12. Monat, woran man auch sehr schön die kabbalistische Lesart z.B. 1.1. = 11 erkennen kann. Man denke an den 6.1.-2, wo Jesus lt. Exiguus seinen Lauf durch die Sphären des AYN startet, um als Fische-Avatar am 6.1.0 geboren zu werden. 612 = 4 x 153!

Fehlt noch das „+" in JHVH  oder 10 = 5 „+" 5, das den Zahlwert "6″ hat.

Es sind im JK die 60 Tage vom Januar und Februar im Gemeinjahr, die die 153 Tage alias 5 Monate vorwärts wie rückwärts janusartig verbinden.

Im Schaltjahr läuft wieder alles göttlich im Kreislauf des AYN = 61 = 0, denn die 366 Tage wurden in 6 x 61 Tage geteilt:

1.1. + 61 = 1.3. + 61 = 1.5. + 61 = 1.7. + 61 = 30.8. (Kalenderbeginn der Ägypter) + 61 = 30.10. + 61 = 31.12.

Ungelöst ist bis heute die Frage, warum die Römer nach dem 23. Februar ihren Mondkalender schalteten. Dabei ist die Lösung wahrlich einfach! Die Antwort gilt zugleich für den ägyptischen Sonnen-Kalender und so stellt sich denn die Frage, wer von wem abgekupfert hat?

Jahresbeginn römisch: 1.3. + 360 Tage = 23.2. + Schalttage im Mondkalender (+ 5 Epagomenen im Sonnenkalender)

Jahresbeginn ägyptisch 29.8. + 360 Tage = 23.8. + 5 Epagomenen.

Unabhängig davon, ob es jemals ein 360-Tagejahr gab, worauf z.B. ägyptische Quellen schließen lassen, macht es Sinn, nach Ende des Kreises zu schalten. Das hat Harmonie, auch im disparat angelegten römischen Kalender, denn ungerade Zahlen galten als Glückszahlen.

Im Grunde beweist das gefunden System lediglich, dass es wohl nie einen eigenständigen römischen Kalender gab, sondern immer nur einen ägyptischen Sonnenkalender und einen babylonischen Mondkalender, übermittelt und eingeführt von gebildeten Juden. (In der Renaissance?)

Vielleicht versteht man wegen des zweitägigen GK/JK Wechsels zur Zeitenwende nun besser und klarer, warum der jüdische Kalender nicht, was eigentlich richtig und zu erwarten gewesen wäre, am Samstag, dem 7.9.-3760 bei Neumond begann, sondern am Montag, dem 7.10.-3760, kurz vor Mitternacht, wo wir noch den 6.10. (Das AYN) hatten.

1583 verhielt es sich nämlich genau umgekehrt: Die Juden feierten ihr Neujahr (1.1.5344) am Neulicht-Samstag, dem 17.9.1583, statt am göttlichen Neumond-Samstag, dem 15.10.1583.

Fast  könnte man meinen, es waren außerirdische Channelings am Werk!

(3)

Man kann die von mir vorgestellte kalendarisch-komputistische Theorie zur Chronologiekonstruktion selbstverständlich vielfach und sehr einfach überprüfen.

Greifen wir einmal willkürlich Bischoff Ussher heraus. War er ein gewissenhafter Dödel, der jahrelang wie Lightfoot u.a. die verschiedenen biblischen Zeitangaben prüfte und addierte, bevor er zu seinem Ergebnis kam? Oder war er in die Konstruktionsprinzipien eingeweiht?

http://de.wikipedia.org/wiki/U…..t-Kalender

Jedenfalls war am Sonntag, dem 23.10.-4003 (4004 BC) Neumond, dessen Platzierung sich evt. noch bis Montag aufgrund der Schwankungsbreite bei der Rückrechnung ausdehnte. Ähnlkich wie beim Beginn des jüdischen Kalenders von Sonntag auf Montag gegen Mitternacht.

Was meinen Sie?

Und wie lassen sich die Berechnungen von Ussher kombinieren und mit meinem System belegen, im Hinblick auf Scaliger (AM -3950 oder 3950 BC oder "technisch"  als julianische Periode –4712/-4713/-4714), Venerabilis (-3952 oder 3952 BC) oder Newton (-3470 oder 3470 BC)?

(4)

De septem secundeis und das alte chronologische System der Herren Scaliger, Nostradamus, Calvisius, Trithemius, Lilly, Roussat u.a.
Dies ist der Aufbau des alten chronologischen Systems:

1. Chiliastischer Rhythmus:

7000 Jahre = 7 Schöpfungstage im Rhythmus der Wochentage, beginnend mit Sonntag, dem aber als 8. Tag der Samstag vorausging. Durch Verschiebung des Tagesbeginns (orientalisch am Abend, römisch am Morgen und komputistisch um Mitternacht) konnte der Startpunkt, die jeweilige Epoche, zugleich Samstag Abends als Sonntag beginnen.

Wichtigstes Anno-Mundi Datum: -5500 (+/- 8 Jahre) gefolgt von -5199 (5200 BC) und den genannten Daten zwischen -4003 (4004 BC) und -3760, siehe die weiteren Rhythmen.  

2. Lunarer Heilig-Geist-Rhythmus (basierend auf den siderischen Zahlen 71/355 für den heiligen Geist und auf 29,5(3058) und 354,3(67) für den synodischen Lauf.

Angegebener Zeitlauf: 354 Jahre und 4 Monate = 354,3 Jahre oder nur Monate?
Rückläufiger Wochenrhythmus, immer beginnend mit Samstag, Saturn, JHVH, Satan.
Üblicherweise mit Neumond.

Gemäß Trithemius war Beginn am 15. März des Anno-Mundi-Jahres 0
(Ja, 0 und nicht 1, denn der zweite Zirkel beginnt am 24.6.354!).

Wann war dieses Jahr in Bezug auf unser Jahr 0?
Trithemius läßt Gabriel als 20. Regenten am 4. Juni 1525 seine Herrschaft beginnen.
19 x 354,3 = 6731,7 Jahre oder 6731 Jahre und ca. 8 1/2 Monate.
Da er nicht am 15. März sondern tatsächlich am 24.2. = 1. März begann, wären demnach 6731 Jahre und 10 Monate vergangen. Der Beginn wäre somit -5206 (5207 BC).

Sollte er das 365-tägige Wandeljahr im Auge gehabt haben, wäre der Start in das Jahr -5202 (5203 BC) gefallen. (6731,7 x 365/365,25 = 6727 – 1525 = -5202)

Rechnet man glatte Jahreszahlen 6731 x 365/365,25 kommt man in das Jahr -5201 (5202 BC) mit der interessanten Feststellung, dass die Differenz genau 4,7 Jahre beträgt.
1880 beginnt im Prinzip der 21. Zirkel mit Michael. 1880 = 40 x 47 und ist damit direkt mit Rom -752 und Hebräer -3760 und Anno Mundi -5499 über die Zahl 47 verknüpft.

Roussat beginnt den Zirkel -5199 (5200 BC) und kommt so nach 21 Zirkeln oder 7440 Jahren in das Jahr 2240/2242, das mit dem Sintflutdatum der LXX korrespondiert. Man beachte auch hier die Ziffernfolge 74-40, die wiederum an den julianischen XK-Beginn 7.4.0 AD erinnert.

Sehr wichtig:
Der tatsächliche Jahresbeginn war für Trithemius der 24.2. = 1. März, welches u.a. das Datum 24.6.354 belegt. Jahresende im alten römischen Kalender war der 23. Februar. Dies bezog sich sowohl auf den 355-tägigen Mondkalender als auch auf ein 360-tägiges Idealjahr.
Vollkommen analog hierzu, aber genau um ein halbes Jahr versetzt, endete das ägyptische 360-tägige Idealjahr am 23.8. jeden Jahres.

Wer oder was war zuerst, die Henne oder das Ei, der ägyptische oder der römische Kalender im augustäisch-julianischen, noch heute gültigen Monatssystem?

Das Ziel dieser Kalender lag darin, zwischen die Idealzahl 360 jeweils -5 (= 355 Tage) bzw. über die römischen Schaltungen, die zwischen den 23.2. und 1.3. gelegt wurden, – 6 (= 354 bzw. 354,367) Tage zu legen. Analog hierzu wurden nach Cäsars/Augustus Kalenderreform ab dem 23.2. im Sonnenjahr 5 bzw. 6 Tage im 4-jährigen Schaltrhythmus eingefügt und der Februar so auf 28 bzw. 29 Tage verlängert.

Gleiches geschah im ägyptischen Kalender. Hier wurden die 5 bzw. 6 Tage ab dem 23.8. angehängt.

Fazit:
Römischer Kalender:
Jahresende: 23.2.
Jahresbeginn: 24.2. = 1. März, dazwischen liegen die Schaltungen für das Mond- und das Sonnenjahr.
(Deshalb begann lt. Trithemius der zweite Zyklus nicht am 1.7. sondern am 24.6.)

Ägyptischer Kalender:
Jahresende: 23.8.
Jahresbeginn:
Im 360-Tagejahr: 24.8. (= Pompeji = Neujahr)
Im 365-Tagejahr: 29.8.
Im 366-Tagejahr: 30.8.

3. Irdisch-Solarer Jesus-Rhythmus als 5 x 73 und 4 : Pi oder Cheops-Relation

Ausgangspunkt ist das 365-tägige Wandeljahr: 365 : 1,2732 = 286 Jahre und 9 Monate oder 286,75 Jahre für die Herrschaft eines jeden der 7 Zeitengel.

Startpunkt lt. Lilly : 18. März -3962 (nicht 15. März wie bei Trithemius)
Nach 19 Zyklen: Startpunkt 11. Juli 1466 lt. Lilly

Übrigens erreicht man nach 6 Zyklen = 1720.5 Jahren das Sintflutdatum des Josephus, das um 20 Jahre gegenüber der LXX Angabe 2242 differiert. Jetzt wissen wir warum!
Auch stimmt jetzt der 6er-Zirkel mit der Aussage des Trithemius und seinem 6. Zirkel überein, wonach die Sintflut vom Erzengel des Mondes ausgelöst wurde und nicht wie die Hebräer meinen, 1656 vom Erzengel des Marses. (Anzunehmen sind daher 2 Flutereignisse, einmal der Kampf Mars gegen Venus und das andere Mal die Herausschleuderung des Mondes aus der Erde)

6 Zyklen á 354,3 Jahre sind 2125,8 Jahre. So viele Jahre vergingen von der Erschaffung der Welt bis zur Sintflut (Weltuntergang). Bekanntlich sprechen die lurianischen Kabbalisten von 125 Stufen des Abstieges – Katastrophe 126 – erneut 125 Stufen Aufstieg usw. und im Weiteren davon, dass die gesamte Torah auf der Gnadenzahl 17 basiere, wie die Teilung von 1000 in 344 x 17 Verse der Torah und 656 = Messias/Shoshan beweise.

2125 Jahre sind 17 x 125!
Aufgerundet sind 2125,8 Jahre 2000 Jahre und 126 Jahre, die sich nach kabbalistischer Lehre 2016 bis 2018 wieder einstellen sollen.

Gabriel ist in diesem System übrigens der Engel des Merkur und Raphael wäre demnach der Engel des Mondes.

Die rückwärtige Reihenfolge durch die Wochentage ist vermutlich identisch, leider liegen mir hierzu keine direkten Belege vor.

Lilly:
„In the mean time, I thought fit to acquaint thee, that some (versed in the more secret learning) do say, and with great reason affirm, that every Angel doth rule in order successively, and hath 354. years, and odd months, but only 286 years and nine months, and they affirm Orifiel began in the first year of the world, on the 18th of March, by a continual addition, of 286. years and nine months, by it cause for any to finde under whose Government we now are: For if Gabriel, whom they call the Angel of Mercury, not of the Moon, began the 11. of July 1466, then we are in 1647 in the 181st year of Gabriel’s Government, perhaps a sign we are afflicted with so many Novell opinions, & c."
http://www.renaissanceastrolog…..ences.html

4. Der präzessionale 72-jährige JHVH-Erzengel-Zeitgeister-Rhythmus

Er folgt der rückläufigen ptolomäisch-chaldäischen Reihenfolge der Planeten:
Mond-Merkur-Venus-Sonne-Mars-Jupiter-Saturn

Nach Emil Pales fällt z.B. der Beginn der 72-jährigen Herrschaft der Sonne in das Jahr -747, das zugleich Startjahr der extrem wichtigen Nabonassarepoche war, die nach dem ägyptischen Wandeljahr zu 365 Tagen rechnete. 747 sind die Ziffern des julianische XK Beginns im Jahre 0 AD!

Diese Berechnung führt dazu, dass die nächste Herrschaft des Saturn im Jahre 1557 begann, oder 1555, wenn man die bekannte Zweijahresdifferenz berücksichtigt.

1.3.1555 und 14. März 1557 sind die bekannten und berühmten Startpunkte der Prophezeiungen von Nostradamus. (Brief an Cesar und Brief an Heinrich II.), der sich ausdrücklich auf den Herrscher Saturn als Starter aller Zyklen beruft.

Er wird auch zum Erneuerer der Zeiten am Ende der Zeiten, z.B. im seinem nächsten 72-jährigen Zyklus, der 2061 beginnt. Das ist eine Permutation von 2016, dem Messias-Datum der Juden.

Mathematisch existiert somit folgender Zusammenhang zwischen Mond- und Sonnenlauf, GK und JK:

Der GK hat 365,2425 Tage. Der Term „2425″ regelt Mond- und Sonnenkalender über:
354,3 Tage des Mondjahres : 0,2425 = 1461 : 4 = 365,25 Tage des JK.

Zweifelsfrei hängt der Chronograph von 354 direkt mit dem trithemischen System zusammen.
Der Chronograph beginnt am Samstag, Saturntag, Neumond, dem 1.1.-508 und endet am Samstag, dem 31.12.354 mit Neumond im julianischen Kalender, dieser Tag ist zugleich Samstag, der 1.1.355, Neumond im gregorianischen Kalender! Die 1460 Tage des Wandeljahres und 1461 Tage des julianischen Schaltzykus werden im Chronographen durch Unterschlagung des Jahres 461 u.c., also Sprung von 460 nach 462 u.c. angezeigt.

Wem da nicht die Augen aussquellen!

Das Verhältnis ist demnach 354,3 : 365,25 = 0,97.
97 ist die Spiegelzahl von 79 oder dem Gold unseres geliebten Pompeji!

20:18
18. August 2010


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Im folgenden Beitrag finden sich ergänzende Betrachtungen zum Thread: "Eine Umdeutung der Person Jesus Christus"von Basileus, insbesondere auf vermutete Parallelitäten mit der alttestamentarischen Josua Figur.

Nur mal so kurz zwischendurch.

Ich nehme an, Laitein 1 meint mit E.O.D. nicht "End of Discussion" sondern "Eve of Destruction".

Wie es der seltsame Zufall so will, hat die griechische Eva namens Zoe den gematrischen Zahlwert 37, der aus bestimmten Gründen verdoppelt wurde und so zum 7.4.0, dem Beginn des christlichen Zeitalters im Julianischen (Julia ist die Stammmutter der Römer, Venus, Jungfrau, Kuh und Waage) Kalender erkoren wurde.

Ein weiterer seltsamer Zufall will, dass die "Julia Mamaea = Maria als Mutter Gottes" Anbeter, also die Päpste, durchschnittlich bis heute 7,4 Jahre regierten.

"Im Schnitt dauerte ein Pontifikat 7,4 Jahre. Diese Berechnung stützt sich auf die 263 regulären Päpste, nicht der Gegenpäpste. Auch ist in dieser Kalkulation noch nicht der 264. Papst – Benedikt XVI. – enthalten." http://de.wikipedia.org/wiki/L…..4_bis_1054

Zur Zahl 37 als kabbalistische Zahl Gottes:

Genesis 1:1
IN the beginning God created the heaven and the earth.
The Hebrew gematria of this opening verse of the Old Testament is 2701 that is the 37th hexagonal number and equal to 37 x 73. The hidden mathematics in these 7 Hebrew words is a marvel of ingenuity, unsurpassable by the mathematics of any other sentence in any language – absolutely guaranteed! There can be no question whatsoever of its Divine origin. The mathematical complexities assert over and over that the number 37 is the number of God.
Quelle:http://www.fivedoves.com/numberbite/NUMBERBITE_0007.htm

Ein weiterer seltsamer Zufall will, dass Joshuas Landnahme nach der talmudischen Zählung der jüdischen Kabbalisten im Jahre -1273/1273 BC (=2448 Anno Mundi hebräisch) stattfand.

Das war das Jahr des ominösen Sonnen und Mondstillstandes, während des Kampfes der Israeliten um das heilige Land.

-1313 oder 1313 BC war das erste Passahfest bei Vollmond am Do, 5.4.-1313 oder bei Vollmond am Di, 25.3.-1312. 40 Jahre später erfolgte die Landnahme.

A.M.                 B.C.

2368

1393

Moses born 26th Generation

2406

1355

Joshua born

2447

1314

Moses sees the burning bush

2448

1313

Exodus from Egypt, Revelation at Mt Sinai

2449

1312

Moses brings down second set of tablets

2488

1273

Death of Moses, Yehoshua (Joshua) leads Jews into Israel

2516

1245

Death of Yehoshua (Joshua), Zekainim (Elders) lead the nation

Wer nun weiß, dass wichtige Geschichtsteile über das Jahr 0 gespiegelt wurden und die Habsburger, wie Fomenko richtig erkannte, offensichtlich genauso in die Konstruktion verstrickt waren wie die Byzantiner oder Armenier, wenn nicht sogar die Urheber, der sieht sofort die gespiegelte Parallelität zwischen der Wahl Rudolfs 1273 zum ersten Kaiser der Dynastie und der Eroberung Joshuas -1273 in Palästina, zumal die Konstrukteure diesem Ereignis über differierende Zahlenangaben in den Bibeln mehrere Geschichts-Daten zuordneten. Fast alle haben jedoch den 5. April als Vollmonddatum für das erste Passah.

Beide Ereignisse, -1273 und +1273, könnten sogar unmittelbar mit den Kreuzzügen zusammenhängen.

Nach den Masoreten fand die Landnahme nicht 1273 BC, sondern 220 Jahre später, nämlich 1053 BC statt, das gespiegelt wiederum genau zu dem von Fomenko statistisch ermittelten Jesusdatum 1053 AD (Papst Hildebrand und Heinrich IV.)  führt. Einnahme Jerusalems, David 33 Jahre in Jerusalem – analog Jesus, der 33-jährig dort stirbt.

-1053 führt zu -1093 als Exodusdatum, bzw. 1053 BC zu 1093 BC. Tatsächlich bewegen wir uns hier in einem um scheinbar 4 bzw. 5 Jahre, tatsächlich aber nur um 2 Jahre versetzten Rhythmus. Ausgangspunkt war der 5.4.-1096, Vollmond. Durch die 40+2-Jahresverschiebung erhalten wir den 5.4/6.4.-1054 als Neumondzyklus.

Flucht aus Ägypten: In diesem Jahr war Frühlingsvollmond am 5. April. Kämpferische Ankunft in Kanaan: In diesem Jahr war Neumond am 5. April.

1053 AD war gespiegelt gegen Mitternach wieder vom 5.4. auf den 6.4. Vollmond!

Ich habe zigfach gezeigt und bewiesen, dass die Hippolytustafel die Jesusdaten um genau 220 Jahre versetzt gregorianisch vexiert.

"Josua wird 110 Jahre alt. Er hat damit das gleiche Alter wie Josef. (auch 110 Jahre) Kein Mensch in der Bibel weist außerdem dieses Alter auf. Der symbolische Bezug lautet: Mit Josef ging Israel von Kanaan nach Ägypten. Mit Josua ging Israel von Ägypten nach Kanaan. Josua wird auch Hosea genannt. Mit Hosea dem König von Israel wanderte Israel in die Verbannung."

http://www.elcappuccino.ch/kaf…..chter.html

Josefs und Josuas gemeinsame 220 Jahre sind in der analogen Denkweise der Macher die 220 Jahre zwischen Jesus gregorianisch konstruierter Zeugung am 5.4.0 und am 5.4.220

Hinzu kommt, dass Messias in griechischer Gematrie 656 ist. Das ist auch INRI (Millui = voller Zahlwert 20,106,510,20) und die Anzahl der Verse des Jesus-Buches:

"656 ist die Zahl der Verse des Buches Josua in der jüdischen Tradition wie auch in der BdE-Online Datenbasis. Es gibt mittlerweile mehrere Indizien, dass Josua sehr stark in den BdE integriert ist. Das gleiche konnte für andere Bücher bisher noch nicht geprüft oder festgestellt werden.

Josua ist die Erfüllung. Wie Moses tritt er an einem heiligen Ort, an dem er die Schuhe ausziehen soll. Dieser Kontext ist in einem anderen Kommentar behandelt. Es genügt hier das Stichwort der Erfüllung. Josua leitet ins gelobte Land. Er steht damit für etwas, das eintrete, wenn auch mit der Unsicherheit belastet. Josua ist Jesus, sehr wahrscheinlich, das geheime Wort im Munde des Johannes des Täufers, welcher damit das Jahr 70 AD als Jahr der Erfüllung postulierte unter dem Namen Josua." Zitat von el cappuccino

22:08
18. August 2010


Laitein1

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Beiträge 97

Doch ein Kommentar:

Ich nehme an, Laitein 1 meint mit E.O.D. nicht "End of Discussion" sondern "Eve of Destruction".

Nein, er meinte ersteres, zumindest solange, bis Basileus tragfähige Belege anführen kann, die seine "Umdeutung der Person Jesu" in mittelalterlichen Texten rechtfertigen. Aber das wird dauern ……..

P.S.: Ich war auch schon an mehreren heiligen Orten, wo ich die Schuhe ausziehen sollte. Wahrscheinlich bin ich auch eine Erfüllung! (Autsch, das war jetzt fast schon ironisch ….. )

18:24
16. September 2010


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Zu dem Kommentar "Frühe Chronologiekritik" mit dem Vorwort von Petherick zur Neuausgabe von The Prolegomena einige (kabbalistische) chronologische Anmerkungen.

Ich vertrete die Ansicht, dass das Jahr 1582 bewußt als Permutation des Halbjahres von 182,5 Tagen gewählt wurde. Gleichwohl bewegen wir uns auch in einem realen historischen Rahmen, von dem ich annehme, dass 532 und 1582 über einen 1050-jährigen Shift zusammenfallen, der aus 753 + 297 Jahren zusammengesetzt sein könnte.

Dies wäre die grobe Rechnung:

1582 – 297 = 1285, eine Permutation von 1582 und 182,5 Tagen und abzüglich 1000 Jahre der römische 1.1.1 = 1.1.285 des koptischen Kalenders, auf den Exiguus aufbaut.

1285 – 753 = 532, das Datum, mit dem der XK als 1.1.0 eigentlich beginnt, Ostervollmond war Montag, der 5.4.532. Ich habe bewiesen, dass alle Festtage des christlichen Kalenders in diesem Jahr, gleich ob beweglich oder fest, auf den richtigen ihnen zugewiesenen Wochentag und bei beweglichen Festtagen zugleich auf das richtige, d.h. zahlenmystisch intendierte  Festdatum fallen.

532 -   247 =  285,  Beginn der koptischen Rechnung im römischen System

532 -   753 = -221 (222 BC), das gespiegelte Datum 221 AD, an dem Christus am 25.3. gezeugt wurde und zugleich 222 AD, wo die Ostertafel des Hippolytus am 13.4.222 mit realem Vollmond startet.

532 – 1285 = -753 (754 BC) , der komputistsch angestrebte Beginn Roms. Frühlings-Vollmond am So, 25.3. wie zur Zeugung von Jesus (-754, VM Mi, 5.4. wie 220)

532 + 753 = 1285

532 + 247 = 779, in diesem Jahr beginnt die mit Gold- und Silbertinte auf purpurnem Pergament geschriebene Ostertafel Karls des Großen mit dem gregorianischen Auferstehungsdatum, Sonntag, 27.3.33

753 + 247 = 1000, das Millenium, X oder QRST.

Eine weitere Rolle spielt noch der 220/440 Jahreszyklus, der z.B. von -753 + 440 = – 1193 zu Troja führt, mit der Unterteilung 220 + 312 = 532 ("-" kann historisch immer auch BC sein, dh. wir hätten dann eine Einser-Verschiebung)

(Die Unterteilung läuft zudem über 532 = 313 + 219 und 532 = 311+221, was andere Epochen, wie Seleukos, Islam oder Konstantin/Beginn des staatlichen Christentums nahelegen.)

16:25
2. Dezember 2010


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Ergänzend zu der derzeit laufenden Diskussion möchte ich auf folgende Links verweisen:

Einleitung zur Übersetzung von Columella durch Österreicher:
http://digital.ub.uni-duesseld…..iew/418625

Fazit: Eigentlich haben wir nur renaissancezeitliche Rezeptionen und Drucke. Die mittelalterlichen Handschriften sind fragwürdig.

Leider komme ich derzeit nicht an folgende, vielleicht aufschlußreiche Dissertation von J. Häussner, Karlsruhe, 1889 heran:

http://www.worldcat.org/title/…..referer=br

Ich schlage zudem vor, die kalendarischen Angaben nicht nur julianisch, sondern auch gregorianisch zu lesen. Dann klären sich viele scheinbar unsinnige Daten auf.

Zudem klärt sich damit die Frage nach dem ersten Erscheinungsdatum!

Es stimmt, dass man in der Renaissance gerne mehrdeutige Begriffe verwendete.

Columella wäre dann nicht nur der "Pfosten" für die Landwirtschaftslehre, sondern verweist auch auf Riechen und Hören beim Studium dieser Lehre.

Da Colo, Coloni, Colonus, Colona usw. alles Begriffe sind, die mit Bauer, Landwirt, Siedler, Land bestellen etc. zusammenhängen und "ML" landwirtschaftliche Begriffe wie Mehl, mahlen, Mühle, Maul, Müller, Miel (Honig schleudern) selbst im Deutschen noch wiedergibt, wobei die Grundbedeutung ursprünglich vermutlich "drehen um ein Zentrum" bedeutete (mahlen, schleudern, Mul-Mul), könnte  Columella auch gedeutet werden als: "Alles dreht sich um die Landwirtschaft".

22:07
15. Dezember 2010


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Kepler nannte jedenfalls schon kurze Zeit nach der Reform richtig den 24.3. als Äquinoktium zu Cäsars Zeiten und wunderte sich auch über Columellas Durcheinander:

S.17 aus Kepler Dialog "de Calendario Gregoriano:

http://gallica.bnf.fr/ark:/121…..pagination

Der gesamte Dialog ist immer wieder köstlich zu lesen, behandelte Kepler darin doch alle Probleme, die mit der Kalenderreform einhergingen.

PS: Man beachte aber, dass sich m.E. die Reform weder auf -44 noch auf 325 bezieht, sondern auf das Jahr 0 oder 1 AD, was auch das einzig Richtige wäre.

An diesen beiden Jahren war am 23.3. Tagundnachtgleiche, julianisch und am 21.3. gregorianisch.

Wenn aber die Alexandriner eh schon greogrianisch gerechnet haben, hat sich der zyklische 21.3. sowieso nie verändert.

Allerdings vergehen von -44 bis +325 genau 369 oder 3 x 123 Jahre, ein Rhythmus, auf dem der Chronograph von 354 aufbaut: -507 bis 354 sind 861 Jahre oder 7 x 123 und von -753 bis 354 vergehen 1107 oder 9 x 123 Jahre. Im Jahr 29 wurde nach dem Chronographen von 354 Jesus, im Jahr 33 aber Petrus und Paulus gekreuzigt. In den ältesten Werken wird aber ansonsten unisono das Jahr 33 als Kreuzigungsjahr von Jesus angegeben.

369 Tage hatte ein altes Sonnenjahr, weil in dieser Zeit ein Vollmond am 1.1. zum Neumond am 4.1. des Folgejahres mutiert. (369 : 29,5 = 12,5 Monate)

In den Kölner Annalen aus der Zeit KdFiktiven wird die Geburt Christi mit dem Jahr 532/533 gleichgesetzt, wie uns Anton von Euw bestätigt:

"Der nächste Abschnitt (III) hat zweifache Bedeutung. Erstens enthält er die von
Dionysius Exiguus (gest. vor 556) für die Jahre 532-626 vorausberechneten und
die durch Beda Venerabilis für 627- 1063 weitergeführten "astronomischen" Tafeln
des 'Cyclus decemnovennalis' (Osterzyklus) auf 28 Seiten (III, 1-10). Diese
dienten zweitens den Geschichtsschreibern als Leitfaden für die Annalen (III,
11), die in Dom Hs.103 weltgeschichtliche Dimension haben und bis zum Jahr 795
führen. Der Kölner Annalist beginnt seine Weltgeschichte mit der Geburt Jesu
Christi im Jahr 532 n.Chr., der Leser muß daher die Daten auf das Jahr 1=532
umrechnen.

http://www.ceec.uni-koeln.de/p…..uHs103.htm

Ich vermute folgende Konstruktion:

0 => 532 Geburt am 6.1. orientalisch

1 => 533 Geburt am 25.12. römisch, Veröffentlichung des CIC am 31.12.533 mit Gesetzeskraft

29 => 529 Kreuzigung von Jesus, Ende der platonischen Akademie, Geburt des Bene Dictus, des guten Gesetzes (Benedict), nämlich des CIC des JUS-tininan, der nun zur Jesusfigur des göttlichen Richters erhoben wird.

33 => 565 Kreuzigungen:  33 Jesus, 33 = 65 Petrus und Paulus, 565 ist zugleich HVH, die Wiedergeburt aus J.

Man erkennt leicht, wie im Großen Osterzyklus von 532 Jahren zugleich ein 500-Jahresshift eingebaut wurde.

   -3     0     1    29   33 => 529-532-533-565

529-532-533-529-533

33 Tod Jesus => 533 Geburt Jesus

33 Tod Petrus und Paulus => 65 Tod Petrus und Paulus => 565 Tod Jesus

Ich erlaube mir die Spekulation, dass die Historiker der Habsburger? einen der Öffentlichkeit verborgenen Kreislauf konstruierten, der von 565 bis 1775 reichte und zwar nach der 5fachen Metiusform von Pi: 355 : 113 = 1775 : 565 = Pi.

Am 4.7.1776 startet das neue Rom in New York in den USA, ab 1800 nach Washington verlegt. April-Seven war aber auch das Startdatum des XK im Jahre 0.

Warum produzierte Exiguus nur eine 95-jährige Tafel?

Dazu existieren viele gute Argumente, denen ich ein weiteres hinzufügen möchte.

532 Geburt Jesu + 95 = 626 (da 532 mitzählt) oder 2 x 313, 31 Jahre und 3 Monate betrug die Lebenszeit Jesu vom 25.12.1 bis zum 25.3.33 nach römischer Lesart.

565 Tod Jesu – 95 = 471: 470 war das Ende der vorgehenden 95-jährigen Tafel. 6 x 95 = 570 und wir landen -100 (bzw. 100 BC) bei der Geburt Cäsars.

13:21
18. Dezember 2010


Volker Duebbers

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Heribert Illig schrieb mal folgendes zu Cluny:

"Cluny

sollte die Reform kraftvoll vorantreiben. Herzog Wilhelm von Aquitanien

stiftete am 11. 9. 910 das Kloster – eine mit Sicherheit falsche

Urkundenangabe, weil Datum und Wochentag nicht zusammenpassen [Wollasch,

19]. Insofern ist das Gründungsjahr 910 durchaus ungesichert."

 

Das Datum ist ganz sicher erfunden, es wäre aber für mich interessant zu erfahren, welcher Wochentag denn als Gründungstag genannt wurde. Interessanterweise war das Gründungsdatum 9-11!

Julianisch war der 11.9.910 ein Dienstag. Leider konnte ich bislang nicht herausfinden, welcher Tag genannt wurde. Eine solche Recherche ist manchmal verdammt schwierig, wenn man sich nicht jedes Buch kaufen will!

Nach meiner GK/JK Theorie könnte das Datum 9.11. gregorianisch genannt worden sein, dass wäre dann ein Donnerstag gewesen, entsprechend dem 6.9.910 julianisch.

Dieser Tag macht als fiktives Gründungsdatum Sinn, denn wir hatten Neumond!

Deseiteren postulierte ich, dass es einen 220-jährigen Shift gab, wegen der komputstsich-kalendarischen Gleichheit der Jahre 0 GK und 220 GK=JK.

911 + 220 = 1130, hier kämen wir in den Bereich der Realität, die aber immer noch fiktiv zu sein scheint, denn 113 => 11.3 ist das 1/2-Jahrespendant zu 119 => 11.9.

4 x 910 => 4 x 91 = 364 = die idealen Kardinalpunkte im alten jüdisch-keltischen 364-Tage-Jahr

"Zufälligerweise" war genau am 11.3. Frühlungspunkt, als 1582 die Reform zur Wiederherstellung des ominösen 21.3. eingeläutet wurde.

"Zufälligerweise" folgt auch die von Basileus gefundene deutsche Königstatistik dem 113-er Rhythmus.

"Zufälligerweise" fiel der 11.9.1130 auch auf einen Donnerstag, so daß ein Vexierspiel bei dem Datum 9.11.910 zu vermuten ist.

Zusammenfassend:

Gründungsdatum von Cluny: Dienstag 9.11.910 JK = Donnerstag 9.11.910 GK Neumond = Donnerstag 9.11.1130 JK?

21:24
9. Januar 2011


Volker Duebbers

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Kennt denn nun jemand aus dem großen Kreis der Zeitenspringer den falschen Wochentag des Gründungsdatums von Cluny am 11.9.910?

Wäre es wie von mir vermutet ein Donnerstag, wäre es vielleicht sinnvoll und angemessen, meine These weiter zu verfolgen!

 

Zu Columella und den alten Äquinoktialdaten ist immer noch Kepler der beste Gewährsmann:

ab S. 23: http://gallica.bnf.fr/ark:/121…..pagination

147 BC, Herbstgleiche am 26. September 12 Uhr

1602 CE, Herbstgleiche am 13. September 12 Uhr, berechnet von Brahe

1602 + 147 = 1749 : 13 = 134,53 Jahre je 1 Tag

 

146 BC, Frühjahrsgleiche am 23.3. um 18 Uhr

1603 CE, Frühjahrsgleiche am 10. März um 12 Uhr

Das  sind ca. 132 Jahre für 1 Tag Differenz

Mathematicus zusammengefast: Die Jahreslänge hat sich nach Hipparch und Al Battani nicht verändert, nach Ptolomäus und Nicäa jedoch schon!

Scaliger berichtet, dass die Perser (1079 CE) bereits bestimmt hätten, dass im JK in 648 Jahren 5 Tage ausfallen müssen: Das ist ein sehr genauer Wert von 129,6 Jahren, besser als der des GK mit 133.3 Jahren.

Weiter: "Da werden die übrigen 300 Jahr von 1200 bis 1500 nach Christo nit wol etwas newes gemacht haben, ob man schon kheine glaubwürdige observata in sollicher Zeitt nit hatt."

Doch dann geht er ins Datail und stellt gravierende Unterschiede bei den durch die Jahrhunderte ermittelten Jahreslängen bzw. bei den angegebenen Äquinoktialdaten fest.

Mathematicus erklärt im Folgenden, warum man trotz GK weiterhin mit dem JK bis an den Anfang der Welt zählt und beschreibt den Vorteil des ägyptischen 365 Tagejahres. 

Und nun zum 24./25.3. bzw. 23./24.3. S. 26

Mathematicus: Ich halt, dass er (Cäsar) wissentlich gegen die scharffe Wissenschaft der astronomiae gethan habe. Dan offenbar, das er einen fürnehmen Mathematicum Sosigenem gebraucht, der Ime gar wol hatt anzeigen khönnen, wie lang das Jahr und auff wöllichem Tag das aequinoctium seye, dan Hipparchi Schriften seind vor Augen gewest, wie fast auss allen lateinischen Scribenten offenbar. Nun hat Julius Cäsar deren kheins in seim Calender behalten. Dan das Jahr hatt er 365 1/4 Tag lang gemacht, da er doch aus Sosigenem so vil Berichts gehabt, dass es umb den dreyhundertesten Theil eines Tags fähle, wie Hipparchus in etlichen underschidlichen Schriften vermeldt gehabt. So hat er das Aequinoktium auff den 24. und 25. Martii geordnet, oder disem Tag den Namen aequinoctii gegeben, da er doch wol gewusst, dass nit zu seiner, sondern zu Hipparchi Zeitten diss der rechte Tag zum aequinoctio gewest, und jetzo zu seiner Zeitt das aequinoctium umb einen Tag besser hinauff verruckt, nämlich in 23. und 24. Martii.

Unabhängig davon, dass auch Hipparch praktisch nur durch Ptolomäus überliefert ist und dessen Schriften frühestens im Spätmittelalter greifbar sind, wundert denn doch, dass Kepler durch seinen Mathematicus nicht die geringsten Zweifel hat, dass man damals die Tagundnachtgleiche exakt und stundengeanu fixieren konnte. Dieser Meinung bin ich übrigens auch also keinm Wunder.

Ecclasiastes belegt dann, dass Cäsar eben bewußt den falschen Tag (25.3.) und die falsche Jahreslänge gewählt habe, Gregor hingegen den richtigen Tag und die richtige Jahreslänge.

Und Kepler hält im Dialog fest, dass man in Nicäa definitiv auf den 21.3. verlegte und diskutiert dieses Faktum dann weiter!

19:04
23. Januar 2011


Volker Duebbers

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Neue Hinweise auf eine Herstellung der Hippolytusstatue im 16. Jahrhundert

Die Geonim in Pumbhedita mussten des öfteren Auskunft darüber geben, weshalb die Juden nicht nach dem 13.4.-1311 (1312 BC), dem Tag des Exodus datierten, sondern nach der Epoche des Seleukos, der "minyan shetarot", die -311 (312 BC) begann.

Es existieren 3 verschiedene Epochen:

1.1. SEL1 = 3.4.-310; genau 343 Jahre vor der Kreuzigung des Jesus am 3.4.33 JK; man beachte die Konstruktion: 3-4-3 = 7 x 7 x 7!

1.1. SEL2 = 7.10.-311, exakt 3449 julianische Jahre nach dem hebräischen Startdatum 7.10.-3760, der 7.10.-311 war der 2.2.3450 jüdisch, 345 ist Moses!

1.1 SEL3 = 1.10.-311 = 25.12.0 SEL2 oder Geburt des Erlösers

Wer nun noch immer nach dem militärischen Grund in Babylon für die Epoche sucht, na ja…..

Die Antwort der Geonim lautete jedenfalls:

"Weil wir 1000 Jahre abziehen müssen!"

Hierzu existiert noch ein Brief des berühmten Gaon Sherira (ca. 900 – 1000), der im MA wohlbekannt war und bis heute mehrfach übersetzt wurde, typischerweise für den Klerus ins Lateinische.

http://www.jewishencyclopedia

10:49
10. Februar 2011


Volker Duebbers

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Doch ein 297-Jahresshift?

Auf Grund eines Hinweises von H. Korth (chronometer)  im forum.grenzwissen.de (z.B. Beitrag #4713), wo er das Vorbeiziehen des Halleyschen Kometen am 20.4.295 als möglichen Stern von Bethlehem identifiziert, erkannte  ich sofort, dass sich das Jahr 219, das sich indirekt aus der Hippolytustafel als eines der 3 Geburtsjahre von Jesus (219, 220, 221 analog -1, 0, +1) ableitet, im 76-jährigen Metonzyklus bewegt: 295 – 76 = 219.

Damit entdeckte ich den möglichen Zusammenhang zwischen dem Jahr 0 und dem Jahr 297, wobei die Identität des Zyklus über 296 Jahre von +1 bis 297 führt.

Mit anderen Worten:

Das Jahr 1 und das Jahr 297 sind datumsmäßig beim Frühlingsvollmond identisch, aber mit GK Wechsel!

Vollmond 25.03.1 GK = Vollmond 25.03.221 GK/JK = Vollmond 25.03.297 GK/JK

Vollmond 05.04.0 GK = Vollmond 05.04.220 GK/JK = Vollmond 05.04.296 GK/JK

Das Jahr 1 ist wochentagsmäßig mit dem Jahr 298 identisch, da der gleiche Wochentag im 297-Jahresshift nur für Gemeinjahre gilt.

Wir haben also komputistisch (Frühlingsvollmond) ab dem Jahr 1 einen 296-Jahresshift nach 297, wochentagsmäßig hingegen ab dem Jahr 1 einen 297-Jahresshift nach 298.

Der "verschleiernde Ausgleich" findet über das Jahr 0 statt: 0 – 297 sind 297 Jahre, darin wird weder der gleiche Wochentag noch der gleiche Frühlingsvollmond erkannt.

Todesjahr von Jesus war dann 296 + 33 = 329 (- 300 = 29, ein gern genanntes Datum).

Im Weiteren: 297 + 33 = 330 und 296 + 74 = 370, wobei 2 x 37 = 74 ergibt. 7.4.0 ist das julianische Anfangsdatum unseres Kalenders.

Wir bewegen uns hiermit zahlenmystisch wieder im JK.  (Siehe auch die Siebenschläfer-Legende und mein Beitrag im forum.grenzwissen.de unter #4719)

Dabei ist insbesondere die Goldene Zahl 15 von Interesse, die wie Ulrich Voigt früher zeigte, eigentlich 14 sein müsste, da man von 0 bis 18 und nicht von 1 bis 19 im Metonzyklus zählen sollte. GZ 14 = 15 ist der 1.4. oder Luna 14.  Ab dem Jahr 0 gregorianisch, oder ab dem Jahr 546 des Exiguus zyklisch -532 Jahre julianisch gerechnet, kommen wir zum 1.4.14 = GZ 14 = Luna 14, die nach 19 Jahren zum gregorianischen Todestag am 1.4.33 führt. Das ist erstaunlich, denn Jesus wird als der zweite Adam bezeichnet, ADAM war aber in hebräischer Gematrie schon immer 1-4-40, in latinisierter Gematrie seit dem Bibelübersetzer Hieronymus (um 400) 1-4-1-13 = 1-4-1-4 gemäß der FOX-Tabelle, die damals bereits bekannt war und zu gematrischen Zwecken Anwendung fand. Die goldenene Zahl 15 statt 14 "riecht" auch nach dem neutestametarischen Problem Luna 14 oder Luna 15.

Wenn nun 297 das errechnete Geburtsjahr von Jesus war – und wir bewegen uns schließlich im 3. Jahrhundert, das von den Konstrukteuren des GK so eingerichtet wurde, dass JK und GK parallel liefen – dann hätte man tatsächlich mit dem fiktiven Konzil 325 in etwa ab der Zeit Christi gerechnet, was ich schon lange für die Jahre 0/1 oder 33 vermutet hatte.

 

Da 325 eine Permutation des Jesus-Zeugungstages 25.3.1 und des hippolytischen Kreuzigungstages 25.3.253 ist, findet sich hier ein idealer Ausgangspunkt für den 10 Tagessprung, denn:

1582 – 297 = 1285 : 10 = 128,5 Jahre je 1 Tag bzw.

1582 – 300 = 1282 : 10 = 128,2 Jahre je 1 Tag – der optimale Wert.

1583 – 325 = 1258, Permutation von 1285 und 1582.

296, das mit dem Jahr 0 identisch wäre, abzüglich 44 Jahren, führt zu 252 als Einführung des JK. 1582 – 252 = 1330, die Zahl, die Exiguus im Argumentum XV indirekt als 133 Jahre und 3 Monate Lebenszeit für Jesus erwähnt.

1330 : 10 = 133 Jahre je 1 Tag, das entspricht der GK-Konstruktion: 1 : 0,0075 = 133,3 Jahre je 1 Tag Differenz.

Nun könnte natürlich, nachdem eine Verschiebung von 297 nach 0 erfolgt war, diese Zeit zwischen 614 und 911 eingefügt worden sein, um den direkten Sprung zu verschleiern, womit Heribert Illig und die ihm folgenden Zeitenspringer zu ihrem gutem argumentativen Recht kämen.

Man hätte neben der Chiliasmustheorie bezüglich Otto III. noch das handfesten Argument der komputistisch richtigen chronologischen Christuskonstruktion. Inwieweit Halley eine Rolle als stern von Bethlehem spielen könnte, mögen Berufenere erforschen. Für mich bleibt alles aus dem 13. oder 16. Jahrhundert rück- und vorkalkuliert.

PS: Wenn ich auch die Jahre -1 bis +33 für Jesus gregorianisch angebe, sei dennoch darauf hingewiesen, dass Exiguus im 532-jährigen Zyklus (anscheinend) julianisch rechnete. Er kommt damit, ausgehend von seiner exzellenten, weil taggenauen Hochrechnung aus dem Jahre 525 auf den 5.4.532 statt auf den 6.4.532, wie nach damaligen Rechenmethoden zu erwarten gewesen wäre, automatisch auch auf die 2 Tagesdifferenz zwischen realem Frühlings-Vollmond und dem dann zyklisch von ihm rückgerechneten Mond des 5.4.0.

Beides riecht aber nach Konstruktion aus der Zeit unmittelbar vor der GK-Reform.

00:03
5. April 2011


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Die Ostertafel von Périgueux

Über diese Tafel diskutierte ich letztes Jahr mit Ulrich Voigt, auf Grund eines Hinweises von ihm. Nun hat Uwe Topper über diese Ostertafel einen Artikel in Synesis 2/2011 veröffentlicht, in dem er Fragen aufwirft, die nur von einem kabbalistisch operierendenKomputisten gelöst werden können. Schließlich wurde die Tafel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Zeit hergestellt, als diese "göttliche" Wissenschaft gerade mal wieder in Blüte stand.

Die Tafel weist nur Ostersonntage aus, keine Frühlingsvollmonde oder sonstige komputistische Details. Sie basiert eindeutig auf dem Entwurf von Exiguus/Beda.

Allerdings werden nur 91 statt 95/532 Jahre angegeben. 4 Jahre fehlen zum 95-jährigen Zyklus des Exiguus, der von 532 bis 626 reicht.

Die Basis zum Verständnis dieser Ostertafel ist die kabbalistische Permutation bestimmter, aus dieser Tafel sicher abzuleitender  Jahreszahlen.

Die erste ungeklärte Frage von Topper lautet:

"Lange Zeit wurde die Ostertafel auf AD 547 datiert. (Von wem? VD) Wer das Anfangsjahr 547 ermittelte, arbeitete kurzsichtig, denn aus heutiger Rückberechnung hört schon nach den ersten 10 Jahren (der gesamten Zeile 2 der Tafel) die Gleichheit der Daten auf. Wie konnte das möglich sein?"

Ja, wie konnte das möglich sein? Kurzsichtig konnte der Ermittler wohl kaum sein, denn die 532-jährigen Osterdaten waren zu seiner Zeit sicher bekannt.

Der Ermittler war also bestens eingeweiht. Und die Auftraggeber der Tafel ebenfalls, falls nicht identisch. Das System ist genial aufgebaut. 547 passt nur auf die ersten 10 Jahre der Tafel, das ist die "zweite" Zeile. In der gesamten Tafel sind 2 Daten falsch angegeben:

Im 49. Jahr (z.B. 679 AD) steht 4.4. statt 3.4. und im

69. Jahr (z.B. 699 AD) steht 25.3. statt 23.3.!

679 und 699 stehen als AD-Daten für den frühesten Beginn der Tafel im Jahr 631. 631 zählt zu der im Folgenden zu permutierenden Zahl.

Die Lösung:

547 und die 2 Fehler von 1 und 2 Tagen stehen für die gleichzeitige Jesuskonstruktion des Exiguus im GK und im JK: 7.4.0 JK = 5.4.0 GK.

Wo ist die 0? In der 10! Nicht erst seit Goethe wussten die kabbalistischen Hexenmeister, dass "Neun gleich Eins und Zehn gleich Keins" ist. (10 = 0)

Dieses war der Komputisten erster Streich – doch der Nächste folgt sogleich!

Hätte Topper nun eine Sekunde nachgedacht, hätte er erkennen müssen, dass das Anfangsjahr 631 eine Permutation des nächsten korrekten Anfangsjahres 631 + 532 = 1163 ist.

(Möglicherweise hat sich Topper vertippt, als er schrieb, "dass ein Bischof Johannes am 2. Mai 1169 der Inkarnation des Herrn gestorben sei, nachdem er neun Jahre weniger sieben Tage in dieser Kirche als Bischof regiert habe". Wahrscheinlich, aber nicht zwingend, müsste das Datum 1163 lauten. Die angegebenen 9 Jahre weniger 7 Tage = 3280 Tage entsprächen dann wahrscheinlich der Zeit vom 6.1.1155 bis zum 30.12.1163. Warum? Weil 1155 = 5 x 231 ist und 231 die Zahl der erlaubten kabbalistischen Buchstabenkombinationen. Diese Ziffern wiederholen sich permutierend im 30.12. als 312.)

Von 1163 läuft die Tafel dann bis 1253 (= 91 Jahre) fehlerfrei durch, wie Topper richtig angibt. 1253 führ uns zu  (1)-253, der Konstruktionszahl von Jesus.

Weitere Hinweise darauf, dass die Zahl 631 permutiert werden soll, liefern der Corpus, der versehentlich "c.1136" schreibt und Gruterus, erschienen "1603".

Bevor wir die Zahl 631 nun weiter verdrehen, gilt es die Frage zu beantworten: Warum hat die  steinerne Tafel nur 91 und nicht 95 Jahre?

Weil die Macher uns im Unklaren darüber lassen wollten, ob die Tafel im Jahr 627 startet, unmittelbar an 626, das Ende von Exiguus anschließend, oder ob die Osterdaten statt bis 721 bis ins Jahr 725 reichen sollten. Die nächste Runde würde dann 726 begonnen haben.

Nun, auch 726 ist wunderbarerweise eine Permutation des Anfangdatums 627 und die Osterdaten reichen dann fiktiv über 99 statt 95 Jahre bzw. 91 Jahre.

Die Ostersonntagtermine unterscheiden sich von 627 bis 630 und von 722 bis 725 nur 628/723:

627 und 722 war Ostern am 12.4. 

628  war Ostern am 27.3. – Abweichung zu 723, Ostern war in diesem Jahr wegen der Schaltjahresverschiebung am 28.3.

27.3. => 723 Permutation, Vollmond war am Freitag, den 25.3.628 -Jesusdatum;  628 = 2Pi, 723 – 253 = 470!

629 und 724 war Ostern am 16.4.

630 und 725 war Ostern am 08.4.

Im Weiteren interessiert uns aber AD 613.

Warum? Weil 613 die Anzahl der jüdischen Gebote (Mitzwoth) ist, die die Torah nennt, seit Moses -1312  die Gesetzestafeln erhielt. Sie gliedern sich in 365 Verbote für jeden Tag des Jahres und in 248 Gebote für jeden Körperteil eines Menschen.

Für die Christen war nun Jesus das Gesetz, das sich bei seinem zweiten Erscheinen erfüllen sollte. Gematrisch war er die Zahl 888, weshalb seine zweite Wiederkunft für 2 x 888 = 1776 AD vorherberechnet war. Die kabbalistischen Juden aus Safed addierten im 16. Jh.  240 Jahre dazu und berechneten das Jahr 2016 AD als Ankunftsjahr ihres Messias.

Diese Zahlen-/Jahresfolge war folglich die eigentliche Intention der "ewigen" Ostertafel:

613 + 532 + 532 + 95 = 1772 + die 4 fehlenden Jahre = 1776

1163 + 613 = 1776

Die Spiegelung des Jahres –1312, wo die 613 Gebote klar Schiff gemacht wurden (611 für die Gematrie des Wortes "Torah" und 2 für und von Gott) erfolgt über:

1312 + 4 Jahre = 1316

1316 aber ist 4 x 7 x 47, die Zahl, die Rom, Christus,  XK und die Juden kalendarisch aneinander kettet.

1316 +   752 = 2068 =   44 x 47

1316 + 3760 = 5076 = 108 x 47

Weitere Permutationen:

316  - 4 = 312, Beginn des konstantinischen Christentums (Sieg an der Milvischen Brücke)

361 + 4 = 365, Jahr und Mitzwoth

613 Mitzwoth

631 Beginn der Tafel

631 + 532 =  1163 nächster Beginn der Tafel

613 + 532 + 91 = 1236 usw.

 

 

 

09:40
29. November 2011


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Zu Adelheids aktuellem Beitrag und Heinsohn Verlängerung der "Phantomzeit":

Bislang ist nur mir die Entschlüsselung gelungen: Jesus Christus wurde gleichzeitig im julianischen und gregorianischen Kalender angelegt. Vermutlich zwischen 1258 und 1285.

Das ist die unumstößliche Ausgangsposition der Geschichts- und Zeitfälschung, die auf einem genialen, 100%-stimmigen komputistischen Geschichts- und Heilsplan beruht, dessen Zeitrahmen von Daniel, Ezechiel und in der Johannes-Apokalypse beschrieben wird. Wobei die im Plusquamperfekt beschriebene Apokalypse die weltweite Zerstörung der Antike war, die bis heute mit einer Amnesie einhergeht und etwa in die Zeit zwischen 1000 und 1200 zu datieren ist.

Ohne Kenntnis und Verständnis für diesen Hintergrund bleibt alles nur ein Stochern im Nebel.

10:15
9. Dezember 2011


Volker Duebbers

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Beiträge 96

Zitat Basileus: "Das ist natürlich richtig. Aber wir können wohl kaum davon ausgehen daß alles unrichtig aufgeschrieben, gefälscht oder erst ab dem 16. Jh. erstellt wurde. Oder etwa doch ?

Dann könnten wir uns allerdings auch Überlegungen zu Ihrem obigen Vorschlag sparen:

(Zitat Adelheid) Wir müssen nun ausrechnen, wann der Tag der Frühlingsgleiche gewesen sein könnte, wenn sechshundert Jahre fehlen."

 

Selbstverständlich wurde alles gefälscht und erfunden. Aber nicht ab dem 16. sondern ab dem 13. Jahrhundert, als die berechnete Differenz zum FP genau 7 Tage betrug.

Es war ein leichtes, den Jahresbeginn dann vom 1.1. auf den 25.12. und zurück auf den 1.1. zu verschieben, wobei 7 Tage als Betrug verloren gingen, ohne dass es die Bevölkerung bemerkte. Der Wochentag lief weiter, wie bei dem vermuteten 700-Jahresshift.

Ein 700-jähriger Shift setzt aber immer noch die Richtigkeit der Historie davor voraus, ebenso ein 297- oder 200-jähriger Shift, was völliger Unsinn ist.

Frauen war der Zugang zur Komputistik übrigens nicht gestattet. Weshalb Adelheid, die Probleme mit dem Rechnen hat, sich hier besser in Zurückhaltung üben sollte.

Im Übrigen brauche ich 2 Sekunden um auszurechnen, wann der Tag des FP gewesen sein könnte, wenn 600 Jahre fehlen. Es sei aber allgemein darauf hingewiesen, dass alle Algorithmen zur rückwärtigen Berechnung des FP etwa nach 2000 Jahren sehr ins Ungewisse abtriften. Wir glauben, dass der FP – 44 auf dem 24.3. und 0 AD proleptisch mit Schaltjahr auf dem 22.3. und 1 AD wieder auf dem 23.3. im JK lag. Im GK folglich auf dem 21.3. und darauf nur kommt es an!

Nimmt man den angeblichen Schaltwirrwar bis -8 bzw. +4 ernst, dann lag der FP -8 auf dem 19.3., -4 auf dem 20.3.,  0 AD auf dem 21.3. und 4 AD auf dem 22.3.

Fakt ist, dass die gesamte chronologische Geschichte aller Völker unseres Gesichtskreises (Europa, Asien, Afrika) vor dem Jahre 0 im proleptischen, nach den Planeten benannten siebentägigen JK geschrieben wurde und zwar dergestalt, dass die gewählten Epochen und Ereignisse immer den erwarteten und somit richtigen Daten, Planeten und Zahlen zugeordnet wurden. Folglich kann es diese Geschichte so nie gegeben haben. Varro kann niemals Rom auf 753 BC zur Zeit Cäsars bestimmt haben, da der Kalender noch keine 7 Tage hatte und er folglich nie das komputistisch richtig ermittelte Datum hätte bestimmen können. Von der weiteren Rückrechnung um 440 Jahre bis Troja ganz zu schweigen. Alle Chronologie setzt zudem voraus, dass im Dezimalsystem mit unseren heutigen Ziffern gerechnet wurde. Nur Daten wie der 5.4. oder der 6.1. oder der 25.3. machen Sinn und niemals ein römisches Kalenderdatum. Damit kann kein Mensch etwas anfangen. Sagte man etwa: Du, wir treffen uns nächste Woche am D-Tag? Auch alle anderen verwendeten Kalendersysteme und Epochen entstanden leicht nachweislich in Abhängigkeit vom JK und seiner zahlenmystisch korrekten Konstruktion und Struktur.

Ich zitiere mal Kammeier, der in der Frage nach dem Beginn halbwegs realer Geschichte die bislang einzig richtige Antwort fand:

"Betreffs der gefälschten Überlieferung ergibt sich aus der Natur der
Sache heraus eine überaus wichtigen Zweiteilung des vorliegenden
pseudogeschichtlichen Materials. Ihrem Wahrheitsgehalte nach zerfällt
die gefälschte Überlieferung in zwei Schichtlagen, die jedoch eine sehr
verschiedene Mächtigkeit aufweisen. Wie ist das zu verstehen?

Die Sachlage ist so: Der Echtheitsgehalt in den gefälschten Quellen
erhöht sich allmählich und stetig, je mehr wir uns der Schwelle der
Neuzeit nähern. Insbesondere besteht ein fundamentaler Unterschied im
historischen Echtheitsgehalt der Quellen, soweit diese sich auf die Zeit
vor dem Jahre 1300 etwa und soweit sie sich auf die Zeit nach 1300 beziehen.

Wie das zu verstehen ist, möge ein Bild veranschaulichen: Während weitab
vom Ufer der feste Boden tief unter dem Meeresspiegel liegt, tritt mit
der Annäherung an dasFestland der Meeresboden mehr und mehr zutage, um
schließlich völlig in Land überzugehen. So steigt nun auch aus dem
mit-telalterlichen Quellenmeer der Erdichtung und Verfälschung mit der
Annäherung an die Neuzeit die historische Wahrheit allmählich ans Licht
empor.

In diesem Prozeß des allmählichen An-das-Licht-Tretens der historischen
Wahrheit kann man nun die erwähnten zwei Stufen deutlich unterscheiden.

Erste Etappe: die Überlieferung bis etwa zum Jahre 1300. Diese gewaltige
Überlieferungsschichtmasse ist durchaus charakterisiert, daß sie durch
die große Aktion derart verfälscht und mit Tendenzlügen bis ins innerste
Mark durchsetzt wurde, daß man das fabrizierte pseudohistorische Chaos
nur noch als Geschichtsdichtung hinnehmen und werten darf. Die wirkliche
Geschichte der Epoche bis etwa 1300 ist derart durcheinander gewürfelt,
gesiebt und ausgelöscht, daß die historische Wahrheit dieser
mittelalterlichen Jahrhunderte unter dem überflutenden Meer der Dichtung
total verschwunden ist (substantielle Verfälschung).

Zweite Etappe: die Überlieferung nach 1300. Vom Jahre 1300 etwa an
steigt nun der chtheitsgehalt der zwar immer noch gefälschten Quellen
beträchtlich. Reine wirkliche Geschichte bieten zwar auch diese Quellen
noch nicht, sondern mehr oder weniger verunreinigte wirkliche Geschichte
(akzidentielle Verfälschung). In dieser Quellenschicht halten sich
Wahrheit und Dichtung etwa die Waage. Und etwa vom Jahre 1500 an hebt
sich erst aus dem Meere der gefälschten Überlieferung das kernechte
Massiv wahrer Geschichte. Gelegentliche Fälschungen sind zwar auch nach
1500 noch vorgekommen; aber sie sind Nachwirkungen der an sich nun
beendeten großen Aktion, die uns vorläufig allein interessiert." S. 162/163

de.geschichte-chronologie.de/index.php?o…o=reply&catid=16

 

Oder wir nehmen den genialen Peter Müller, der klar erkannte, dass z.B. Welfen = Flavier (WLF = FLV) waren und dass der Kampf um Troja im Prinzip ein Spiegeldatum zu den tatsächlich stattgefundenen Kreuzzügen ist, die aber ganz andere Gründe hatten, als offiziell gelehrt.

S. 274 und S. 409 zu den Kreuzzügen und S. 495 wo er diese Zeit ab 1095 AD fixiert und darauf verweist, dass Plato, Sokrates, Pythagoras etc. in diese Zeit der griechischen Freistaaten gehören:

 http://books.google.de/books?i…..38;f=false



 
"Wie der Beginn der Karolingerzeit, so ist auch deren Ende von den archäologischen Quellen her [...] nicht genau zu bestimmen"
[Ulrich Dahmlos in 'Archäologische Funde des 4. bis 9. Jahrhunderts in Hessen', Marburg 1979, S.4]