Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

30. August 2011                     Kategorie(n): Inhaltsverzeichnisse, Zeitensprünge

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Zeitensprünge 2011/02

Zeitensprünge

Interdisziplinäres Bulletin
(vormalig ‚Vorzeit-Frühzeit-Gegenwart’)
Jahrgang 23, Heft 2, August 2011

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259 Editorial
260 Diebitz, Stefan: Ödipus und Echnaton. Besprechung
eines aktuellen Buches / Erinnerung an ein Werk Velikovskys
270 Ernst, Otto: Zur Genealogie der Amarna-Herrscher
277 Weissgerber, Klaus: Zu den Fragen eines kritischen Lesers
280 Bannier, Knut: Griechische Philosophiegeschichte auf
Abwegen
285 Illig, Heribert: Das Wirken der Zisterzienser
291 Ristow, Klaus: Christliche Eremiten auf dem Disibodenberg
295 Illig, H.: Capitulare de villis als Verwaltungsorgie
305 Illig, H.: Kölns Leiden an der Archäologischen Zone.
309 Laszlo, Renate: Warum muss Alkuin in der Phantomzeit
sterben?
339 Illig, H.: Erfundenes England. Zwischen Rekonstruktionskritik
und Neuansatz
355 Giesinger, Nobert: Mondfinsternisse und Jupiterbedeckungen.
Ein Querverweis zur Phantomzeitdauer?
367 Weissgerber, K.: Zu Konstantin VII. Porphyrogennitus
375 Meisegeier, Michael: Frühchristlicher Kirchenbau … zu früh!
Teil 2: Italien (ohne Rom) und Thessaloniki
402 Anwander, Gerhard: Kritik am spätantiken Byzanz,
insbesondere an Justinian I.
424 Illig, H.: Byzanz im Visier. Erinnerung und Zukunft
429 Heinsohn, Gunnar: Ist die Spätantike eine Phantomzeit?
457 Heinsohn, G.: Bato und Attila. Vorschlag zur Lösung des
Hunnenrätsels
474 Illig, H.: Starb Karl der Große in Pompeji? Eine Rezension
476 Kaltenstadler, Wilhelm: Dattenböck und das Nibelungenlied.
Eine Buchbesprechung
478 Otte, Andreas: Bill Gaede’s „Why God doesn’t Exist“. Eine
Radikalkritik der mathematischen Physik
494 Otte, A.: Crackpots of the world – unite! Die 18. jährliche
Konferenz der Natural Philosophy Alliance
505 Frank, Werner: Vom Urknall zum Durchknall. Die abstruse
Jagd nach der Weltformel. Eine Rezension
509 Le Bon, Gustave: Psychologie der Massen / Konrad Fischer
512 Allerlei
515 Verlagshinweise

ISSN 0947-7233

20. August 2011                     Kategorie(n): Fundsachen

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Sven Schütte weiter unter Druck

Auch wenn es in dem Beitrag “Kein Denkmalschutz für Kaymer” des Kölner Stadt-Anzeigers (ein Hiweis von H.J. Zimmermann) primär um die Affäre um Stadtkonservatorin Renate Kaymer geht, finden sich hier doch ein paar interessante Informationen zu den Affären um Sven Schütte und die Kölner Archäologische Zone:

Bei der Dauerbaustelle Archäologische Zone, dessen Leiter Sven Schütte Roters längst das Vertrauen entzogen hat, ist keine Lösung in Sicht. Jetzt hat Roters ein Disziplinarverfahren gegen Schütte eingeleitet, wohl wissend, dass er sich damit auf ganz dünnem Eis bewegt. Der Vorwurf, dass Schütte mehrfach die Anweisungen seines Dienstvorgesetzten, das ist Kulturdezernent Georg Quander, missachtet hat, wird sich nur schwer beweisen lassen.

Kölns Denkmalbehörde kommt einfach nicht zur Ruhe …

5. August 2011                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Frühmittelalter, Zeitensprünge

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Was las man denn zur Karolingerzeit? – Teil III

von Paul C. Martin (aus Zeitensprünge 2/2001)

Karl der Große kannte das Phänomen „Schrift“ bestens. Er hat zahlreiche Urkunden, die das „Karlsmonogramm“ zeigen, mit seinem berühmten „Vollziehungshäkchen“ rechtskräftig gemacht. Es ist ganz unvorstellbar, dass ihm seine Notare nicht mitgeteilt haben, was es mit den Pergamenten, die sie ihm vorlegten, auf sich hatte, zumal es um – in heutiger Kaufkraft gerechnet – milliardenschwere Transaktionen ging.

Der große Kaiser kannte auch das Phänomen „Buch“, also jene Kodizes, die – ebenfalls aus Pergament – aus der „Karolingerzeit“ zu Tausenden überliefert sind, zumindest in Bruchstücken.
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"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist." [Goethe zu Johann Peter Eckermann]