Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

31. August 2008                     Kategorie(n): Inhaltsverzeichnisse, Zeitensprünge

eingestellt von: ao

Zeitensprünge 2008/02

Zeitensprünge

Interdisziplinäres Bulletin
(vormalig ‚Vorzeit-Frühzeit-Gegenwart’)
Jahrgang 20, Heft 2, August 2008

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259 Editorial
260 Weissgerber, Klaus: Altanatolische Randregionen (I).
Raoul Schrott, die Phryger und Achaier
288 Weissgerber, K.: Die Hohen Priester des Amun. Ihre wirk-
liche Chronologie (Aegytiaca XIII)
314 Beaufort, Jan: Arius und Ali. Über die iranischen Wurzeln
des Christentums und die christlichen Wurzeln des Islam
332 Thiel, Werner.: „Welterbe Limes — Roms Grenze am Main“
336 Glahn, Alexander: Bemerkungen auf V. Friedrich
341 Friedrich, Volker: Stellungnahme zu A. Glahn
345 lllig, Heribert: Chimäre Brescello. Guareschi, Don Camillo
und die Langobarden
352 Anwander, Gerhard: Corvey: Odysseus und Wibald. Die
Forschungen von Claussen und Faussner
375 Anwander, G.: Der Fall Corbie-Corvey oder Phantomzeit-
liches Blühen dank Wibald?
386 Illig, H.: Frauenchiemsee — noch älter? Vom konsequen-
ten Agilolfingisieren
415 Illig, H.: Münchens 850. Geburtstag
419 Funde aus dem Frühmittelalter
424 Laszlo, Renate: Dunstan, erster Abt der englischen
Nation. Über das Alter der Kirche von Glastonbury
447 Beaufort, J.: de.wikipedia.org: Phantomzeit. Sind die
„Sichter“ selbst „Vandalen“?
451 Heinsohn, Gunnar: Chronologie der Ölmalerei. Die Wand-
bilder von „650“ aus Bamiyan
459 Illig, H.: Amerika, China und der Rest der Welt? Gavin
Menzies und Alexander v. Wuthenau, mit Anhang
474 Katastrophische Aktualitäten
478 Otte, Andreas: Das elektrische Universum. Eine Übersicht
– Teil I
498 Illig, H.: Eiszeiten und ein evolutiver Hoffnungsschimmer
506 Illig, H.: „Adernsterne“ – nüchterne Radiästhesie?
511 Dies und Jenes. Trouvaillen bis zurück zur Erdbildung
515 Verlagshinweise

ISSN 0947-7233

Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » SoFis im elektrischen Universum : 3. November : [...] auf seinem eigenen Fachgebiet kennt? Andreas Otte hat uns dankenswerterweise in seinem ZS-Artikel und im Weimarer Vortrag auf sie… Weiter ...

30. August 2008                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: admin

Dead Sea Scrolls to go digital on Internet

JERUSALEM (Reuters) – Scientists in Israel are taking digital photographs of the Dead Sea Scrolls with the aim of making the 2,000-year-old documents available to the public and researchers on the Internet.

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30. August 2008                     Kategorie(n): Fantomzeit, Frühmittelalter, Mittelalterdebatte

eingestellt von: ao

Kritische Dendrochronologie

von Andreas Otte

Interessante Einblicke in aktuelle und vergangene Arbeitsweisen der Dendrochronologie bietet die Webseite eines Amateur-Dendrochronologen: http://www.cybis.se/forfun/dendro/ (Englisch!). Es gibt inzwischen bezahlbare, speziell für Dendrochronologen hergestellte Programme (hier CDendro), mit denen man Kurven vergleichen kann. Besonders interessant aus Sicht der Fantomzeitthese ist jedoch der Beitrag “The German Oak chronology“, denn dort wird ein Projekt beschrieben, welches das Ziel hat, die Fantomzeitthese dendrochronologisch zu widerlegen.
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jb : 30. August : Dendrochronosophie Vom 11. bis 21. Mai 2006 lief im Usenet in der Newsgroup de.sci.geschichte ein… Weiter ...
DB : 10. September : Ich bin auch auf eine Lücke von 207 in der Spätantike gestossen. Habe daher schon vor 6 Jahren begonnen, die… Weiter ...
jb : 18. September : DB: Ich bin auch auf eine Lücke von 207 in der Spätantike gestossen. Habe daher schon vor 6 Jahren begonnen,… Weiter ...

20. August 2008                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: jb

Yahoo inzwischen besser als Google?

von Jan Beaufort

Wer im World Wide Web unterwegs ist, verwendet Suchmaschinen. Nach Lage der Dinge ist das Google, das seinem einstigen Rivalen Yahoo meilenweit enteilt zu sein scheint. Das Verb „googeln“ ist sogar zu einem Synonym für die Suche im Netz geworden.

Aber ist die Benutzung von Google wirklich immer noch empfehlenswert? Ein kurzer Vergleich von Google und Yahoo anhand der Eigennamen in einem aktuellen fantomzeit-Beitrag ergibt ein bemerkenswertes Bild. Beim betreffenden Beitrag geht es um den Artikel Corvey im Spiegel. Die Testfrage war: Findet die Maschine mit dem jeweils eingetippten Eigennamen den Beitrag ja (1) oder nein (0)?

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jb : 21. August : Irrationales Verhalten von Google? Jeden Tag etwas Neues. Während Yahoo konstante und weitgehend nachvollziehbare Ergebnisse liefert, lässt… Weiter ...
jb : 21. September : Yahoo-Google 2:0 Ein weiterer Kurztest zum Vergleich beider Suchmaschinen am heutigen 21.09.08: Suche… Weiter ...
jb : 24. Dezember : Lob für Google, Tadel für Yahoo Man muss Google auch mal loben: Beim Thema Römerschlacht bei Kalefeld… Weiter ...

14. August 2008                     Kategorie(n): Fantomzeit

eingestellt von: jb

Corvey im Spiegel

Klabes weiterhin totgeschwiegen

von Jan Beaufort

Der Spiegel widmet in seiner neuesten Ausgabe dem Streit um Corvey einen Artikel mit dem Titel Mönche als Mythenmaler. Autor ist Matthias Schulz, der ZS-Lesern schon mal aufgefallen sein könnte: Er war derjenige, der 1999 die Illig-These im Spiegel vorgestellt hat (Weltherrscher im Klappstuhl, Spiegel vom 08.03.99). Allerdings musste Illig sechs Jahre später feststellen, dass sich Schulz an seinen damaligen Vorstoß leider nicht mehr erinnern mochte (Die Meistersinger von Deutschland. 10 Jahre Karlsverwerfungen und -debatten, ZS 3/2005, S. 683).

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Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Yahoo inzwischen besser als Google? : 20. August : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Corvey im Spiegel | Home… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Varusschlacht bei Kalefeld? : 14. Dezember : [...] Heribert Klabes hat das für Corvey detailliert gezeigt (siehe Corvey - eine römische Civitas? und Corvey im Spiegel ).… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Google Earth in der Antike : 4. Oktober : [...] Google Earth in der Antike eingestellt von ao  Diesen Artikel drucken jQuery(document).ready(function($) { window.setTimeout('loadFBShareMe_2969()',5000); }); function loadFBShareMe_2969(){… Weiter ...

7. August 2008                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: ao

Neues Römerlager bei Minden entdeckt

Neues Römerlager entdeckt

Hier könnte der römische Feldherr Varus seine letzten Tage zugebracht haben. Archäologen haben in der Nähe von Minden ein neues Römerlager entdeckt. Bei ersten Grabungen fanden sie römische Münzen, Spangen und Sandalen-Nägel. Es handele sich wahrscheinlich um den Ort, von dem aus Varus in seine letzte Schlacht gegen den Cherusker Herrmann gezogen sei, sagte der Chefarchäologe des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Daniel Bérenger.

http://www.dradio.de/kulturnachrichten/200808071500/1

Mehr Details unter: http://www.n-tv.de/Woher_kam_Varus_Roemerlager_gefunden/070820083016/1005646.html

ao : 7. August : Wie kommt es, dass Archäologen von ein paar römischen Nägeln und Münzen immer gleich auf den Ort der Varusschlacht schließen?… Weiter ...

6. August 2008                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: jb

Illig und seine Widerlegung

Von uns anscheinend ganz unbemerkt hat es in diesem Sommersemester mal wieder eine akademische Auseinandersetzung mit der Phantomzeitthese gegeben. Diese Seite der Universität Kiel zeigt die von Priv.-Doz. Dr. Harm von Seggern durchgeführte Übung an:

Illig und seine Widerlegung (050065)

Lecturer
Priv.-Doz. Dr. Harm von Seggern

Details
Übung, 2 cred.h, benoteter certificate
Time and place: Mon 18:15 – 19:45, OS75/S2 – R.165
starting 14.4.2008

Contents
Furore machte vor ein paar Jahren die These des Kulturhistorikers Heribert Illig, dass die Jahre von ca. 600 bis ca. 900, konkret die merowingische und die karolingische Geschichte, eine spätere Erfindung der Ottonen gewesen seien, es folglich die Merowinger und Karolinger gar nicht gegeben habe. Er nannte es „die größte Zeitfälschung der Geschichte“. Wissenschaftlicher Kritik hielt Illigs Denkgebäude nicht stand. Allerdings hat Illig nicht einfach dampfgeplaudert, sondern eine Argumentation vorgebracht, die ernst genommen und widerlegt sein will. Die Auseinandersetzung mit ihr soll in der Übung gesucht werden.

Recommended literature
Heribert Illig: Das erfundene Mittelalter. Die größte Zeitfälschung der Geschichte. Düsseldorf/München 1996 (seitdem mehrere Auflagen erschienen). Rudolf Schieffer: Ein Mittelalter ohne Karl den Großen, oder: Die Antworten sind jetzt einfach. In: GWU 48, 1997, S. 611-617. Karl Mütz: Die „Phantomzeit“ 614-911 von Heribert Illig. Kalendertechnische und kalenderhistorische Einwände. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 60, 2001, S. 11-23.

Additional information
Expected participants: 30

Department: Economic and Social History
jb : 10. August : Der Dozent hat Mut bewiesen, denn er erscheint als Einzelgänger ohne jegliche Rückendeckung von irgendwelcher Seite. Wohl auch deshalb hat… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Kiel zum zweiten : 27. Januar : [...] Artikel drucken Nachdem die Uni Kiel schon im Sommersemester 2008 durch das Angebot einer Lehrveranstaltung über die Fantomzeitthese… Weiter ...

5. August 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: HI

Martin Kerner verstorben

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Martin Kerner

30. Mai 1926 – 17. Juli 2008

war den Lesern der Zeitensprünge und seiner beiden Bücher im Mantis Verlag wohlvertraut. Als Spezialist für physikalische Optik leitete er 20 Jahre lang am Eidgenössischen Amt für Messwesen, Bern, die Sektionen Längenmessung und Thermometrie. Der Ethnologie-Kenner (malaiische Krisse) warf sich nach schwerster Herzoperation und daraus folgender Erblindung auf die frühgeschichtliche Astronomie, die für unseren Kreis von hohem Interesse ist.

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5. August 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: jb

Neues Forum

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, unser Forum nach der kürzlich erfolgten Schließung mit stark verbesserter Software in völlig neuer Gestalt wieder anbieten zu können.

Die wichtigsten Änderungen sind:

– die Datumszeile ist jetzt eindeutig
– das Forum kann in mehreren Hauptkategorien untergliedert werden
– die Beiträge sind moderierbar
– die Suchfunktion funktioniert
– die einzelnen Seiten sind leichter anwählbar
– ein Button “Zitieren und antworten” vereinfacht das Zitieren eines Beitrags.

Die Moderation der Forumbeiträge wurde bekanntlich nötig, weil das Forum in letzter Zeit verstärkt für Personaldebatten benutzt wurde. Das geschah nach Einschätzung der Moderatoren nicht im Sinne der Mehrheit der Leser dieser Seiten. Diese sind vielmehr daran interessiert, dass Diskussionen sachlich geführt werden. Wir verfolgen mit www.fantomzeit.de das Ziel, Heribert Illigs Phantomzeitthese im öffentlichen Gespräch zu halten, sie weiter zu entwickeln und die zahlreichen mit ihr zusammenhängenden Probleme zu klären. Es soll also über alles frei diskutiert werden können, was das Mittelalter und die Phantomzeitthese betrifft. Aus demselben Grund müssen Beiträge abgelehnt werden, die andere Interessen verfolgen oder andere Themen ansprechen. Diejenigen, die gerne unmoderiert diskutieren, finden hier ein Forum zu sämtlichen Fragen der Chronologiekritik.

Wir wünschen viel Spaß und fruchtbares Diskutieren!

Die Herausgeber

2. August 2008                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Zeitensprünge

eingestellt von: ao

Löschung der frühmittelalterlichen Regenten Spaniens

Die überzähligen Winths, Alfonsos und Abd-er-Rahmans bei Westgoten, Asturiern und Muslimen

von Gunnar Heinsohn (aus Zeitensprünge 01/2005)

„Keine andere vergleichbare Epoche der Geschichte Spaniens ist so reich an radikalen Umwälzungen und so arm an guten Quellen wie die zwei Jahrhunderte vom Ausgang der Regierung des Westgotenkönigs Wamba (672-680) bis zu den Kriegen Alfons’ III. [des Großen] von Asturien-León (866-910)“ [Prelog 1980, S. III].

I. Die Vernichtung des iberischen Reiches der Westgoten durch ihre muslimischen und asturischen Erben und das Fehlen von drei Jahrhunderten in Toledo

Das eigentliche Spaniertum – unterschieden von Römertum, Westgotentum und Arabertum – sei in Asturien entstanden. Dieser Urgrund aller spanischen Dynastien habe nur 11 Jahre nach einem arabischen Eroberungszug gegen das Reich des Westgoten und nur acht Jahre nach dem Tod ihres letzten Königs, Agila II. (711–714), seine ungemein vitale Existenz begonnen.

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Wilhelm hilgarth | Michelvainfilm : 29. August : [...] Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter … [...] Weiter ...
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"Alle bisherigen Aussagen zu Strassensystem, Siedlungsstruktur und Grenzen dieser Siedlung [Altstadt von Aachen] beruhen allein auf Schriftquellen und theoretischen Überlegungen." [Matthias Untermann in Band III des Paderborner Ausstellungkatalogs]