Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

10. November 2014                     Kategorie(n): Fundsachen

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9. Tag der Antiken Numismatik, 14.11. – 15.11.2014

Pressemitteilung des LWL:

In Münster findet bereits zum neunten Mal der “Tag der Antiken Numismatik” statt. Im neuen Museum des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe (LWL) treffen sich am Freitag und Samstag (14. und 15.11.) Münzkundler zum fachlichen Austausch. Veranstalter sind die Forschungsstelle Antike Numismatik an der Universität Münster, das Münzkabinett am LWL-Museum für Kunst und Kultur sowie der Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.

Im Abendvortrag am Freitag um 19.15 Uhr, spricht Prof. Dr. Peter Franz Mittag von der Universität Köln über “Heilung und Hoffnung auf reichsrömischen Münzen und Medaillons des 2. Jahrhunderts n. Chr.”. Die Vorträge am Samstag (ab 09.00 Uhr) beschäftigen sich mit der römischen Kaiserzeit. Aber auch Münzen aus den Jahrhunderten davor, sowohl der klassisch-griechischen als auch der hellenistischen Welt, kommen zur Sprache.

Die Herangehensweisen reichen von geochemischen Analysen, Überlegungen zur Ikonographie und zur Funktion von Graffiti bis hin zur Fundnumismatik. Den Abschluss bildet ein Blick in die “praktische Numismatik” an den Universitäten.

Ziel der Veranstaltung ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum zur Vorstellung eigener Arbeiten zu bieten und das Gespräch mit etablierten Numismatikern zu ermöglichen. Zum anderen soll die Vielfalt numismatischer Forschung einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist an beiden Tagen kostenlos.

Veranstaltungsort: LWL-Museum für Kunst und Kultur (Auditorium), Domplatz 10, 48143 Münster

Programm: http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/archaeologie/9._tan_2014_programm.pdf

 

 

8. Oktober 2011                     Kategorie(n): Fundsachen

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6. Tag der Antiken Numismatik in Münster

Münster (lwl). Zum sechsten Mal findet am 14. und 15. Oktober in Münster der “Tag der Antiken Numismatik” statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Forschungsstelle Antike Numismatik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V. organisiert.

Ein Abendvortrag von Dr. Markus Peter (Augst/Schweiz) zum Thema “Die Höhle der Falschmünzer? – Ein numismatisch-archäologischer Blick in die Unterwelt des 3. Jahrhunderts n. Chr.” leitet die Tagung am Freitag, 14. Oktober, um 19.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses (Domplatz 20-22) ein.

Am Samstag, 15. Oktober, präsentieren Sammler, Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Münzforscher aktuelle Forschung und ihr Fach in seiner ganzen Breite: Neben antiken und modernen Fälschungen geht es um technisch-organisatorische Fragen antiker Münzprägung, um ikonographische Studien zu Siegeln und Münzen sowie um das Thema heutiger musealer Sammlungsarbeit.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos.

Hier findet sich das Programm.

29. Oktober 2009                     Kategorie(n): Fundsachen

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Tagung über antike Münzen

Numismatiker tauschen Forschungsergebnisse aus

Münster (lwl). Wegen der eingeschränkten Räumlichkeiten durch den Um- und Neubau des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte findet der vierte “Tag der Antiken Numismatik” in diesem Jahr ausnahmsweise im Fürstenberghaus (Domplatz 22 im Hörsaal 5) statt. Die Tagung von Münzforschern am 30. und 31. Oktober veranstaltet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Institut für klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie / Archäologisches Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität sowie dem Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete. Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Münzkundler tauschen sich über ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus.

Seit Jahrhunderten gelten Münzen als wichtige Informationsquelle für die Untersuchungen kultureller und wirtschaftlicher Ereignisse. Einen einzigartigen Wert als historische Quelle haben Münzen dabei besonders für Epochen, aus denen es wenige schriftliche Überlieferungen gibt.

Die Tagung beginnt am Freitag, 30. Oktober um 19.15 Uhr und die Teilnahme ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

30. Dezember 2001                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Zeitensprünge

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Karl der Einfältige (898/911-923) – Imitator oder Urmuster?

Ist er mit Carolus-Münzen und KRLS-Monogrammen lediglich ein nichtswürdiger Imitator Großkarls oder liefert er das Urmuster für den Überimperator und die restlichen frühmittelalterlichen Karls-Kaiser?

von Gunnar Heinsohn (Zeitensprünge 4/2001)

Die Initiation des Sammlers mittelalterlicher Münzen

Angehende Münzsammler werden von professionellen Ratgebern gerne damit ermutigt, dass sie insbesondere für das Mittelalter durchaus noch eigen-ständige Funde machen können. Immer wieder werden nicht nur Varianten bereits bekannter Münzen, sondern auch bisher nie gesehene Typen entdeckt. Dem ambitionierten Novizen wird aber auch umgehend nahe gebracht, wie er sich verhalten muss, wenn er seine Passion mit wissenschaftlichem Anspruch nachgehen will. Um ein gekauftes – und erst recht ein selbst gefundenes – Stück im Sinne der Fachdisziplin einordnen zu können, muss er genaue Kenntnisse der Zeitskala besitzen, denn Münzen „dienen […] der Chronologie“ [Grasser 1976, 8]. Überdies muss er über eine „Regententabelle“ [ebd., 310] verfügen, damit er seinen Fund dann einem bestimmten weltlichen oder kirchlichen Herren korrekt zuweisen kann. Weiter … »

Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Zeitensprünge 2001/04 : 15. Januar : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Karl der Einfältige (898/911-923) – Imitator oder Urmuster?… Weiter ...
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Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Logik und Ökonomie der Fälscher : 16. Februar : [...] Gunnar (2001): Karl der Einfältige (898/911-923). Ist er … lediglich … Imitator … oder … U... in Zeitensprünge 13… Weiter ...
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"Die karolingische Fundsituation Aachens unterscheidet sich insofern von der römischen, als in beiden Fällen zwar die monumentalen Ortskerne noch recht gut nachgewiesen werden können, aber der römische vicus wenigstens mit einigen Befunden aufwartet, während sich die vermeintlichen karolingischen vicus-Reste bei genauerem Hinsehen zu nichts verflüchtigen." [Mann, Vicus Aquensis]