Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

19. Februar 2009                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: jb

Vorsicht mit C14-Daten

Es bleibt dabei: C14-Labore liefern Zufallsergebnisse

Schon oft ist in unserem Kreis und auch auf diesen Seiten auf die Problematik naturwissenschaftlicher Datierungsverfahren aufmerksam gemacht worden. Blöss/Niemitz’ C14-Crash steht immer noch unwiderlegt (und von Mainstream-Forschung ignoriert) im Raum. Aktuell macht Andreas Otte auf die Aktivitäten schwedischer Hobby-Dendrochronologen aufmerksam, die dem Rätsel der spätantiken/frühmittelalterlichen „floating chronologies“ auf der Spur sind. Amtliche Forschung hält sich hier vornehm zurück, deutsche Dendro-Labors veröffentlichen sogar schon seit Jahren keine Datengrundlagen mehr, so dass ihre Ergebnisse nicht nachprüfbar sind (vgl. Otte, Kritische Dendrochronologie).

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ao : 28. Februar : Blöss/Niemitz errechnen einen Laborfehler, der die C14-Methode praktisch unbrauchbar macht. Davon mal abgesehen zeigen Blöss/Niemitz auch das… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Römerschlacht bei Kalefeld : 4. April : [...] Datierungsverfahren inzwischen auch die Beiträge Kritische Dendrochronologie II und Vorsicht mit C14-Daten. Dieser Beitrag wurde eingestellt unter… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Neues aus Kalefeld : 18. April : [...] Nehmen wir das Ergebnis einmal für das, was es zu sein scheint: dann verdichten sich offenbar die Hinweise, dass… Weiter ...

11. Februar 2009                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: ao

Kritische Dendrochronologie II

Seit kurzem gibt es ein Forum auf den schwedischen Webseiten, die schon einmal für überraschende Einsichten zur Funktion der Dendrochronologie gut waren und eine gründliche Untersuchung der verwendeten Methoden erlaubten.

Das Thema “Questions raised by the Hollstein Data” im Forum “Dendrochronology in general” bringt Zitate aus einem Artikel, die es in sich haben:

“The material comes from 9 laboratories based in France, Belgium, Switzerland and Germany…”

“The oldest ring dates back to 546 BC, the latest ends the system at 1995 AD. The missing years are precisely between 194 AD and 671 AD.”

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jb : 11. Februar : Lars-Åke Larsson, der jenes Forum gerade neu eingerichtet hat, ist ein schwedischer Ingenieur und Informatiker, dessen Hobby die Dendrochronologie ist.… Weiter ...
ao : 11. Februar : Hier werden die typischen und bekannten Probleme sichtbar. Die Daten sagen etwas anderes als man denken darf, daher das Durcheinander… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Vorsicht mit C14-Daten : 20. Februar : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Kritische Dendrochronologie II | Home… Weiter ...
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"Wer Erinnerungszeugnisse heranzieht, dem obliegt die Beweislast, zu klären, was in positivistischem Sinne jeweils zutrifft, nicht umgekehrt: Nicht der Skeptiker muß nachweisen, was nicht zutrifft. Wenn eine derartige Beweisführung nicht gelingt, bleibt jede Sachaussage, die sich auf das fragliche Erinnerungszeugnis stützt, in hohem Maße hypothetisch und anfechtbar. Diese Forderung bedeutet eine Umverteilung der bisherigen Beweislast im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der historischen Quellen. Alles kann falsch sein; so muß prinzipiell alles als falsch betrachtet werden." [Johannes Fried, Schleier der Erinnerung, S. 368]