Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

18. März 2012                     Kategorie(n): Fantomzeit, Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: jb

Neues aus dem Forum für Grenzwissenschaften

Über unauffindbare Vulkane und 300-jährige Männer

Die Diskussion über Illigs Phantomzeitthese im Forum für Grenzwissenschaften umfasst inzwischen mehr als 7000 Beiträge, und ein Ende ist nicht abzusehen. Gelegentlich werden dort schöne Entdeckungen gemacht. Auf einige Funde haben wir in der Vergangenheit hingewiesen, siehe insbesondere die Beiträge “… ganz so, als hätte er nie existiert!” sowie Grenzwissenschaftlich (update) mit der Entdeckung des “perfidulo”, dass Karls weißer Elephant ursprünglich ein Jagdhorn war.

Zwei aktuelle Beispiele finden sich hier: Einmal ein Hinweis von “Herz_aus_Stahl” auf eine rätselhafte weltweite Katastrophe um das Jahr 1260 AD. Diese verhinderte sogar das Wachstum der Bäume, weshalb sich keine Baumringe bilden konnten. Das hat natürlich Folgen für die Überprüfung von Zeitrechnungen mit Hilfe der Dendrochronologie. [zur Kritik der Dendrochronologie siehe etwa zuletzt Otte (2010)] Zu beachten ist allerdings die anschließende Diskussion mit unter anderem dem Einwand von “Groschenjunge”.

Forscher gehen im übrigen von mehreren starken Vulkanausbrüchen als Verursacher aus, finden aber keine Vulkane, die entsprechende Ausbruchsspuren aufweisen. Das lässt an eine kosmische Katastrophe denken, obwohl davon im Spiegel-Artikel, auf den “Herz_aus_Stahl” verweist, keine Rede ist. Im Forum ist es “Exiguus” (= Volker Dübbers), der an diese Möglichkeit erinnert und damit das Tor zu Christoph-Marx’schen Szenarien aufstößt.

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Basileus : 22. März : Dazu ein paar Anmerkungen: "... Ausbruchs im Jahre 1258 ..." Das liegt übrigens genau 1000 Jahre nach der… Weiter ...
Basileus : 24. März : Noch eine Anmerkung zu dieser Geschichte: "1138 soll Johannes Stampo, welcher 391 Jahre alt geworden, gestorben sein.… Weiter ...
Volker Duebbers : 25. März : Die 9 Jahre können auch der Umrechnung von Mond auf Sonnenkalender geschuldet sein, was im Übrigen sehr wahrscheinlich ist:… Weiter ...

17. März 2012                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: ao

Überreichung des Sagnac Award an Dr. Halton C. Arp

Am 31.03.2012 wird in München der im Juli 2011 auf der NPA Konferenz (Maryland/USA) in absentia an den Astronomen Dr. Halton C. Arp verliehene Sagnac Award in persona überreicht. Wer Interesse hat an dieser etwa einstündigen Veranstaltung teilzunehmen, der melde sich bitte bei andreas.otte@debitel.net für die weitere Organisation.

Auszug der NPA Webseite:

Halton C. Arp

Lifetime Achievement

In recognition of a lifetime commitment to excellence in scientific pursuit. For the discovery of intrinsic redshift in numerous galaxies, for the definitive and exhaustive cataloging of all known galaxy types, and for explanations of these unusual phenomena in terms of solar ejections and plasma behaviors.

Halton Christian Arp received his Bachelors degree from Harvard College in 1949 and his Ph.D. from California Institute of Technology in 1953, both cum laude. He is a professional astronomer who, earlier in his career, conducted Edwin Hubble’s nova search in M31. He has earned the Helen B. Warner Prize, the Newcomb Cleveland Award and the Alexander von Humboldt Senior Scientist Award. For 28 years he was staff astronomer at the Mt. Palomar and Mt. Wilson observatories. While there, he produced his well-known catalog of “Peculiar Galaxies” that are disturbed or irregular in appearance. Arp discovered, from photographs and spectra with the big telescopes, that many pairs of quasars (quasi-stellar objects) which have extremely high redshift z values (and are therefore thought to be receding from us very rapidly – and thus must be located at a great distance from us) are physically connected to galaxies that have low redshift and are known to be relatively close by. Because of Arp’s observations, the assumption that high red shift objects have to be very far away – on which the Big Bang theory and all of “accepted cosmology” is based – has to be fundamentally reexamined.

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"Um 550 wird vom gotischen Geschichtsschreiber Iordanes der antike Name Wiens zum letzten Mal erwähnt. Danach schweigen die schriftlichen Quellen über 300 Jahre." [Schausammlung Historisches Museum der Stadt Wien, Beschreibung o.J., S. 20]