Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

31. Dezember 2010                     Kategorie(n): Inhaltsverzeichnisse, Zeitensprünge

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Zeitensprünge 2010/03

Zeitensprünge

Interdisziplinäres Bulletin
(vormalig ‚Vorzeit-Frühzeit-Gegenwart’)
Jahrgang 22, Heft 3, Dezember 2010

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515 Editorial
517 Illig, Heribert: Chiemseefreuden in Aiterbach. Das
Jahrestreffen am 30./31. Oktober
521 In memoriam Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz
522 Kämmerer, Jens: „Bedenken zur Vorgeschichtsforschung“.
Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Zweifels
525 Illig: Ötzi im Hochgebirge bestattet? Römische
Wissenschaftler bieten Bozen Paroli
528 Weissgerber, Klaus: Die frühen Pharaonen V
(Aegyptiaca IX)
554 Illig: Boulanger und Adam Weishaupt. Katastrophistisches
bei den Illuminaten
573 Boulanger, Nikolas: Kurze Wiederholung und Beschluss
579 Heinitz, Volker: Rätselhaftes Zinn
587 Heinsohn, Gunnar: Qatna: -2600, -1600 oder -600 ?
608 Illig: Germanien und/oder Ultima Thule? Eine Rezension
612 Meisegeier, Michael: Frühchristlicher Kirchenbau – zu früh! (I).
Rom, Jerusalem, Bethlehem, Konstantinopel
640 Illig: Mittelalterliche Aktualitäten von Aachen bis Wien
648 Weissgerber: Plädoyer für die „Arabische Ära“. Mit
Gedanken zur Münzproblematik (Islamica IX)
662 Illig: Logik und Ökonomie der Fälscher: Primat des Papstes ·
Heiraten/Kinder bei Merowingern/Karolingern · Photios
686 Weissgerber: Die Slawenapostel und das Mährische Reich
Chronologische Überlegungen (Slavica V)
694 Illig: Abwehrk(r)ämpfe bei WikipediA. Wissenschaftler
diffamieren inkognito
705 Hofmann, Karl: Karlskult in neuer Perspektive.
Phantomzeitthese und historische Kairologie
734 Blöss, Christian: Entropie ist Licht. Die unvollendete
Geschichte der Quantentheorie
747 Diebitz, Stefan: Wie kommt Neues in die Welt?
Anmerkungen anlässlich eines Sammelbandes
756 Register für den 22. Jahrgang, 2010
769 Nicht zuletzt
771 Verlagshinweise

ISSN 0947-7233

10. Dezember 2010                     Kategorie(n): Fantomzeit, Frühmittelalter, Sonstiges

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Bücher und Beiträge zum Frühmittelalter und zur Phantomzeitthese


Fiktion Mittelalter Band 1

Das erfundene Mittelalter

von Heribert Illig

Hat Karl der Große je gelebt?
Hat es drei Jahrhunderte unseres Mittelalters gar nicht gegeben? Dieser aufregenden Frage geht Heribert Illig, Privatgelehrter und Publizist auf den Grund. Kritisch und detailliert vergleicht er schriftliche Zeugnisse mit den architektonischen Befunden der Zeit und stößt dabei auf zahllose Widersprüche.

Sein aufregender Schluß klingt unglaublich: Knapp 300 Jahre europäischer Geschichtsschreibung wurden nachträglich eingefügt. Karl der Große hat nie gelebt, seine Biographie ist erfunden! Selbiges gilt für mehrere Dutzend Kaiser und Päpste.

Der ‘Klassiker’ für die Phantomzeit im frühen Mittelalter.

10. Auflage 2009 (insgesamt 21. Auflage)
Ullstein Verlag
453 Seiten, Pb.
ISBN 978-3-548364-29-2

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5. Dezember 2010                     Kategorie(n): Fundsachen

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Reif fürs Kloster?

Nach zweijährigem, noch nicht ganz abgeschlossenem Umbau ist am 27.10.2010 die neue Dauerausstellung „Eingetreten! 1.700 Jahre Klosterkultur“ im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur (Kloster Dahlheim, Lichtenau) eröffnet worden. Die gesamte Klosteranlage (ein ehemaliges Augustiner Chorherrenstift aus dem 16. Jh.) soll für ca. 32 Millionen Euro renoviert werden.

Die Anlage wartet neben dem Museum mit dem Klostergarten und einer urigen Restauration im Gewölbekeller auf. Zusätzlich gibt es einen größeren Tagungsraum. Das Museum ist rund um den Kreuzgang angeordnet. In der unteren Etage sind die typischen Kloster-Räumlichkeiten zu besichtigen. Teilweise sind Fundamente unter Glasfußboden sichtbar. In den oberen Etagen befinden sich die Ausstellungsräume. Die Ausstellung beginnt mit Funden und Informationen zum Kloster Dahlheim und dessen Umgebung. Neben einigen ausgestellten Funden sind vor allem die Modelle früherer Klosteranlagen recht interessant, so z.B. die beeindruckende Anlage von Cluny. Ein Gewölbekeller ist Benedikt von Nursia gewidmet, bietet jedoch nur belanglose Lichtspiele; die Architektur des Kellers ist deutlich interessanter. Auch der Rest der Ausstellung überzeugt nicht sonderlich, einige Schaukästen wirken noch provisorisch.

Das Kloster liegt verkehrstechnisch gut angebunden (nahe der A44, Abfahrt Lichtenau), jedoch praktisch im Nichts. Ein paar Wanderwege laden zum Wandern im südlichen Eggegebirge ein. Das ist es dann aber auch. Architektonisch ist die Anlage kaum nennenswert. Die großen, jedoch zumeist freien, Parkplatzflächen zeugen von ambitionierten Plänen (100.000 Besucher im Sommer). Es ist jedoch mehr als fraglich, ob sich die teure Renovierung der Anlage gelohnt hat, die derzeitige Dauer-Ausstellung jedenfalls ist nicht geeignet, diese Ambitionen in die Tat umzusetzen.

2. Dezember 2010                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Zeitensprünge

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2000 Jahre Trier – was blieb übrig?

Eine Untersuchung der Baudenkmäler (Teil II)

von Karl-Heinz Lewin
(überarbeitet aus Zeitensprünge 2/2006)

Ante Romam Treviris Stetit
Annis Mille Trecentis
Perstet Et
Æternam Pacem Fruatur
Amen
Vor Rom stand Trier
Eintausenddreihundert Jahr
Möge es ferner bestehen
Und ewigen Friedens sich freuen
Amen

So stand es weithin sichtbar in güldenen Lettern während meiner Schulzeit in den 1960er Jahren an der ‚roten Wand’ des Café Bley an der Südwestecke des Trierer Hauptmarkts. Seit dem Wiederaufbau der 1944 durch Bomben zerstörten ‚Steipe’ in den Jahren 1968-70 (Abb. 1) ist nur noch der linke (lateinische) Text an der Hauswand des ebenfalls in diesen Jahren rekonstruierten ‚Roten Hauses’ in der vom Hauptmarkt im Südwesten westlich abzweigenden Dietrichstraße (Haus Nr. 54) in nunmehr nur noch drei Zeilen zu lesen. (Die so genannte ‚Steipe’ wurde „1430 als Fest- und Empfangsgebäude der Bürgerschaft […] erstellt, 1481-83 weitgehend umgebaut und seitdem bis ins 18. Jh. auch als Rathaus genutzt“ [Trier 248].)
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1. Dezember 2010                     Kategorie(n): Fundsachen

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Zeitalter im Chaos, Band 3, Die Seevölker – neu erschienen im Verlag Julia White

Gerade ist im Verlag Julia White der dritte Band der Reihe “Zeitalter im Chaos” von Dr. Immanuel Velikovsky erneut herausgegeben worden. Er trägt den Titel “Die Seevölker”.

Bisher sind damit im Verlag Julia White erschienen:

Welten im Zusammenstoß (2005)
Erde im Aufruhr (2005)
Zeitalter im Chaos – Band 1 – Vom Exodus bis König Echnaton (2008)
Menschheit im Gedächtnisschwund (2008)
Zeitalter im Chaos – Band 2 – Ramses II. und seine Zeit (2010)
Zeitalter im Chaos – Band 3 – Die Seevölker (2010)

Kontakt:

Julia White Publishing
Am Ring 7
D – 04720 Wöllsdorf

Tel. 03431/626916

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"Wer Erinnerungszeugnisse heranzieht, dem obliegt die Beweislast, zu klären, was in positivistischem Sinne jeweils zutrifft, nicht umgekehrt: Nicht der Skeptiker muß nachweisen, was nicht zutrifft. Wenn eine derartige Beweisführung nicht gelingt, bleibt jede Sachaussage, die sich auf das fragliche Erinnerungszeugnis stützt, in hohem Maße hypothetisch und anfechtbar. Diese Forderung bedeutet eine Umverteilung der bisherigen Beweislast im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der historischen Quellen. Alles kann falsch sein; so muß prinzipiell alles als falsch betrachtet werden." [Johannes Fried, Schleier der Erinnerung, S. 368]