Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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16. Februar 2007                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: hek

80 Tonnen Bücher vernichtet

Hermann RedlDonaukurier:
Eichstätt (DK) Die [Der] Stiftungsvorstand er Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt hat der Leiterin der Universitätsbibliothek die Aufarbeitung der Bestände der so genannten Kapuzinerbibliothek verboten. Grund ist der Verdacht, dass etwa 100 000 Bücher als Altpapier vernichtet worden sind.

Damit reagierte der Vorstand unter Vorsitz des Eichstätter Altlandrats Konrad Regler auf Berichte im DONAUKURIER, denen zufolge Bibliothekschefin Angelika Reich aus bayerischen Kapuzinerklöster[n] stammende[n] Bibliotheksbestände[n], die der Eichstätter Einrichtung überlassen wurden, im großen Stil der Altpapierverwertung hat zuführen lassen. Wie Gottfried Freiherr von der Heydte, Kanzler der Universität und damit auch Dienstvorgesetzter Reichs, gestern erklärte, scheinen unter Leitung von Reich im Zeitraum von Juni 2005 bis Oktober 2006 insgesamt 80 Tonnen Bücher in 17 Containern unterschiedlicher Größe in die Altpapierverwertung gekommen und damit vernichtet worden zu sein. Dies hätten seine Recherchen ergeben, so von der Heydte.

Unter anderem sollen Bücher vernichtet worden sein, die vor dem Jahr 1802 erschienen sind und damit Eigentum des Freistaats Bayern sind. Insgesamt, so wird geschätzt, wurden über 100 000 Bände und damit zumindest ein Viertel der insgesamt etwa 350 000 Bände umfassenden Bibliothek der bayerischen Kapuziner vernichtet. Ein Teil davon wohl, ohne überhaupt eingehend und fachmännisch auf seine bibliothekarische Bedeutung, seinen materiellen wie ideellen Wert als Kulturgut hin überprüft worden zu sein.

Von der Heydte kündigte eine „genaue Untersuchung“ an, deren Ergebnisse von eine[r] unabhängigen bibliothekarischen Institution bewertet werden sollen, soll nun folgen. Angelika Reich, die Anfang 2005 die Leitung der Universitätsbibliothek übernommen hatte, bleibt als Bibliotheksdirektorin im Amt.

Quelle: Donaukurier, Nr. 40, Freitag, 16. Februar 2007, S. 14.

gst : 17. Februar : Das Vernichten unwiederbringlichen Wissens ist ein Verbrechen gegen die Menschheit! Aber wenn die für die Bewahrung der Bestände verantwortliche Bibliotheksleiterin… Weiter ...
Thotow : 14. Mai : In diese Angelegenheit kann Licht gebracht werden: Daß hat etwas mit neoliberalen Begrifflichkeiten wie Effektivität, Innovation oder Wettbewerb zu tun.… Weiter ...

16. Februar 2007                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: hek

Apocalypse of John – Dated astronomically

– This article is the author’s translation of the German version

In the month of March in 1907 the Russian astronomer Nikolai Alexandrovich Morozov (Морозов Николай Александрович, 1854-1946) published the book “Revelation within Thunderstorm and Tempest. History of the Apocalypses Origin.” (After an intervention of the orthodox clergy, the book was placed on the index in the following year.) In his book Morozov makes the case that the Book of Revelation is describing the astronomical constellation over the island of Patmos on Sunday, September 30th, 395 (Julian year). Morozov presumes that the highly educated John was capable to calculate the Saros cycle and, therefore, did observe the sky on this day in attendance of a solar eclipse. (This eclipse did occur indeed – over South America, however[1]).

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Vinzenz Obinger : 16. August : Quelle: Kopie aus englischsprachiger Wikipedia, die dort allerdings gelöscht wurde! Wenn Wikipedia auch gemeinfrei ist, sollten hier die Quellenangaben doch… Weiter ...
Vinzenz Obinger : 16. August : Die Theorie ist an sich überholt, da sich für die Retroperspektive auf das mögliche Geburtsjahr Jesu von Nazareths 3/2 v.… Weiter ...
admin : 17. August : Quelle: Kopie aus englischsprachiger Wikipedia, die dort allerdings gelöscht wurde! Wenn Wikipedia auch gemeinfrei ist, sollten hier die… Weiter ...
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"Die karolingische Fundsituation Aachens unterscheidet sich insofern von der römischen, als in beiden Fällen zwar die monumentalen Ortskerne noch recht gut nachgewiesen werden können, aber der römische vicus wenigstens mit einigen Befunden aufwartet, während sich die vermeintlichen karolingischen vicus-Reste bei genauerem Hinsehen zu nichts verflüchtigen." [Mann, Vicus Aquensis]