Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

Herzlich willkommen! Unser Ziel ist Information zu allen Fragen, welche die Fantomzeitthese betreffen. Lesen Sie die Hilfe/Sitemap für weitere Informationen.

Aktuelle Hauptbeiträge:

3. November 2008                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte

eingestellt von: jb

SoFis im elektrischen Universum

Prof. Dr. Dieter B. Herrmann macht weiterhin fleißig Werbung gegen uns: Vor zwei Wochen trug er in Bautzen, vor einer Woche in Görlitz vor. Sonnenfinsternisse sollen die These einer frühmittelalterlichen Phantomzeit widerlegen.

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jb : 9. November : Birkeland-Ströme Ein weiterer Hinweis auf die im Vergleich zum englischen Sprachbereich rückständige deutsche Astroplasmaphysik ist das Fehlen… Weiter ...

14. August 2008                     Kategorie(n): Fantomzeit

eingestellt von: jb

Corvey im Spiegel

Klabes weiterhin totgeschwiegen

von Jan Beaufort

Der Spiegel widmet in seiner neuesten Ausgabe dem Streit um Corvey einen Artikel mit dem Titel Mönche als Mythenmaler. Autor ist Matthias Schulz, der ZS-Lesern schon mal aufgefallen sein könnte: Er war derjenige, der 1999 die Illig-These im Spiegel vorgestellt hat (Weltherrscher im Klappstuhl, Spiegel vom 08.03.99). Allerdings musste Illig sechs Jahre später feststellen, dass sich Schulz an seinen damaligen Vorstoß leider nicht mehr erinnern mochte (Die Meistersinger von Deutschland. 10 Jahre Karlsverwerfungen und -debatten, ZS 3/2005, S. 683).

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Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Yahoo inzwischen besser als Google? : 20. August : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Corvey im Spiegel | Home… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Varusschlacht bei Kalefeld? : 14. Dezember : [...] Heribert Klabes hat das für Corvey detailliert gezeigt (siehe Corvey - eine römische Civitas? und Corvey im Spiegel ).… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Google Earth in der Antike : 4. Oktober : [...] Google Earth in der Antike eingestellt von ao  Diesen Artikel drucken jQuery(document).ready(function($) { window.setTimeout('loadFBShareMe_2969()',5000); }); function loadFBShareMe_2969(){… Weiter ...

13. Juli 2008                     Kategorie(n): Fantomzeit

eingestellt von: jb

de.wikipedia.org: Erfundenes Mittelalter

Die Schieflage vor Einführung des “Sichtens”

von Jan Beaufort

Die beiden Hauptfehler, die dem wikipedia-Artikel Erfundenes Mittelalter im vorigen Beitrag angelastet wurden, gehen zweifellos nicht direkt auf das Konto der „Sichter“. Die Fehler sind zudem bei näherer Überlegung gravierender als es auf den ersten Blick scheint. Der wikipedia-Artikel war insofern schon lange fragwürdig und irreführend. Das nicht sofort mit der gebotenen Klarheit erkannt und gezeigt zu haben, war ein Versäumnis meines vorigen Beitrags. Allerdings berührt dieses Versäumnis nicht die dort aufgestellte These über die Problematik der „Sichtung“. Im Folgenden werde ich zuerst erläutern, warum die beiden genannten Fehler elementar und schwerwiegend sind, um dann am Schluss noch kurz auf das Sichtungsverfahren zurück zu kommen.

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emma : 13. Juli : Sehr erhellender Beitrag. Indem der Illigweg zur Formulierung der frühmittelalterlichen Fantomzeitthese(FZT) nochmals aufgezeigt wird, werden die Indizien für die FZT… Weiter ...
Glasreiniger : 13. Juli : Als zwar nicht am Artikel, sondern nur der Diskussion desselben, Beteiligter möchte ich noch etwas ergänzend zu Vinzenz Obingers… Weiter ...
Vinzenz Obinger : 14. Juli : Bla Bla Bla. @ jb und emma: Schuster bleib bei deinen Leisten. Ihr mögt vielleicht die größeren Experten in… Weiter ...

5. Juli 2008                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Sonstiges, Zeitensprünge

eingestellt von: jb

de.wikipedia.org: Phantomzeit

Sind die „Sichter“ selbst „Vandalen“?

von Jan Beaufort

 

Das Internet-Lexikon wikipedia war bis vor kurzem das originelle und spannende Experiment, Artikel durch freie Mitarbeit eines jeden Einzelnen entstehen und wachsen zu lassen. Eine solche Freiheit hatte es in der Geschichte der Wissenschaft noch nicht gegeben. Das war etwas Neues, hier wurde Wissenschaft plötzlich lebendig und zu einem Projekt der ganzen Gesellschaft.

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jb : 5. Juli : Frühere Versionen des wikipedia-Artikels enthielten unter anderem eine sehr brauchbare Chronologie der Auseinandersetzung. Sie wurde allem Anschein nach von Helmut… Weiter ...
Vinzenz Obinger : 7. Juli : @JB: 1) Wikipedia ist immer noch ein originelles und spannendes Experiment. Allerdings glaube ich, dass in… Weiter ...
jb : 7. Juli : Zum Kommentar von Vinzenz Obinger: Zuallererst danke für die ausführlichen Erläuterungen aus der Sicht eines "Insiders"! Sie… Weiter ...

23. Mai 2007                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Frühmittelalter, Mittelalterdebatte, Zeitensprünge

eingestellt von: jb

Wer erfindet historische Zeit? Überlegungen zum Motiv der mittelalterlichen Zeitfälschung

von Jan Beaufort

Abstract: Dass die frühmittelalterliche Fantomzeit das Werk von Komputisten – eher als von Historikern oder Astronomen – war, wurde schon gelegentlich vermutet. Andreas Birken hält Dionysius Exiguus gar für eine Erfindung durch den byzantinischen Kaiser Konstantin VII. und dessen Gelehrtenschar. Wenn diese Vermutung aber zutrifft, ist damit auch etwas über das Motiv der Zeitfälschung ausgesagt, denn Komputistik heißt Osterfestberechnung. Im vorliegenden Beitrag wird die These vertreten, dass es Konstantin in der Tat um eine umfassende, reichseinheitliche Regelung des Osterfestdatums ging. Dieses wäre künftig nur noch mittels der dionysischen 532-jährigen Periode, des so genannten großen Osterzyklus, zu berechnen. Sämtliche flankierende Fälschungen, insbesondere die Synkellos-Theophanes-Chronik, hatten das Ziel, dieses Anliegen im Rahmen und auf der Grundlage eines „Weltgeschichte und Himmelsgeschehen umgreifenden Systems” und eines „einmaligen einheitlichen Weltbildes” (so der Theologe August Strobel) durchzusetzen.

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ao : 24. Mai : Das Argument von Jan Beaufort funktioniert, wie er auch selbst anmerkt, mit anderen Längen der Phantomzeit als nun gerade 297… Weiter ...
Ulrich Voigt : 25. Mai : Ich denke, ich sollte mich erst einmal zurückziehen von dieser Diskussion. Zu meinem Erstaunen versucht man… Weiter ...
jb : 25. Mai : Andreas Otte: Das Argument von Jan Beaufort funktioniert, wie er auch selbst anmerkt, mit anderen Längen der Phantomzeit als… Weiter ...

16. Mai 2007                     Kategorie(n): Fantomzeit

eingestellt von: jb

Hippolyt und die Hekkaidekaëteris

von Jan Beaufort

In der Diskussion mit Ulrich Voigt, die sich an Illigs Artikel 297 Jahre – zur Länge der Phantomzeit anschloss und hier nachzulesen ist, wurde die Frage wichtig, welche Bedeutung die so genannte Sedecennitas oder Hekkaidekaëteris für das Verständnis der Oster- und Passatafel hat, die am Sockel der umstrittenen “Hippolytstatue” angebracht wurden (siehe ebd.). Im vorliegenden Beitrag stelle ich in aller Kürze zusammen, was darüber bei Ludwig Ideler (Handbuch der mathematischen und technischen Chronologie, Berlin 1825/1826) und August Strobel (Ursprung und Geschichte des frühchristlichen Osterkalenders, Berlin 1977) nachzulesen ist. Weiter … »

Ulrich Voigt : 18. Mai : Hippolytus und Geminus Bei Geminus ist die 16jährige Mondtafel eine Verbesserung gegenüber der 8jährigen Mondtafel, denn sie… Weiter ...
jb : 23. Mai : Ulrich Voigt: Inkarnation und Geburt Es gibt eine unentschiedene Auseinandersetzung darüber, ob Hippolytus mit… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Wer erfindet historische Zeit? Theologen und Komputisten unter Tatverdacht : 23. Mai : [...] Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Hippolyt und die Hekkaidekaëteris | Home… Weiter ...

8. Dezember 2006                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte

eingestellt von: jb

Pseudepigraphie im Mittelalter

von Jan Beaufort

Im Mittelalter wurden nicht nur massenhaft Urkunden gefälscht, Schriften rückdatiert und Geschichten erfunden, es wurde auch in großem Umfang pseudepigraphiert. Weiter … »

31. Dezember 2003                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Mittelalterdebatte, Zeitensprünge

eingestellt von: ao

Das Scheitern der Archäoastronomie

Zu Franz Krojer: Antworten von Heribert Illig, Jan Beaufort und Gunnar Heinsohn
(aus Zeitensprünge 3/2003)

Kr. = Krojer, Franz (2003): Die Präzision der Präzession. Illigs mittelalterliche Phantomzeit aus astronomischer Sicht. Mit einem Beitrag von Thomas Schmidt; Differenz-Verlag, München

I. Rückweisung der bislang gewichtigsten Kritik an der Phantomzeitthese

Heribert Illig

Viel mehr Ehre kann einem Forscher gar nicht widerfahren, als dass sich ein Kontrahent vier Jahre lang trotz Weib, Kind und Beruf damit beschäftigt, eine Theorie nach allen Regeln einer ihm gar nicht originär geläufigen Zunft zu widerlegen. Insoweit bin ich Franz Krojer dankbar, zumal er sich mannhaft, doch weitgehend vergeblich gegen die “damnatio memoriae” gestemmt hat, die höheren Ortes verfügt worden ist.

Es darf eingeflochten werden, dass es sich bei der “Austilgung des Andenkens” um einen Begriff aus dem römischen Strafrecht der Kaiserzeit handelt. Wegen Hochverrats konnte nicht nur die Todesstrafe, sondern darüber hinaus auch die “damnatio memoriae” verhängt werden. Daraufhin wurden die Standbilder des Staatsverbrechers entfernt, sein Name aus offiziellen Inschriften, manchmal auch aus privaten Urkunden gestrichen. Ich will hoffen, dass die Mediävisten hier nicht im Detail Bescheid wissen.
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Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Zeitensprünge 2003/03 : 17. August : [...] im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Zeitensprünge 2003/02 | Home | Das Scheitern der Archäoastronomie »… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Eine Sonnenfinsternis des Theon von Alexandria : 26. August : [...] Gegebenheiten der verlängerten Mittelalterchronologie angepasst worden (vgl. Beaufort (2001) und Illig/Beaufort/Heinsohn (2003)). Mit Theons Werk könnte eine entsprechende Manipulation… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Höhen und Tiefen der Archäoastronomie – Maya-Kalender und Astrolabien : 26. Februar : [...] Jan (2003): Die Fälschung des Almagest und ihre Verdrängung durch Krojer; in: ZS 15 (1) [...] Weiter ...
"Dennoch bleibt eine Spanne von drei Jahrhunderten zwischen den einzelnen Datierungshypothesen bestehen, und drei verschiedene Interpretationen versuchen das künstlerische Phänomen zu verstehen, das dieses große Werk entstehen ließ". [J.P. Bognetti in ‘Castelseprio – Historisch-Kunstgseschichtlicher Führer’,1968, Neri Pozza Ed., p. 60]