Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

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Aktuelle Hauptbeiträge:

8. Dezember 2006                     Kategorie(n): Fundsachen

eingestellt von: hek

Prof. Heinsohn beim Philosophischen Quartett des ZDF

Auf Platz 16 der Bestsellerliste des SPIEGEL findet sich derzeit der Titel ‘Söhne und Weltmacht’ von Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn, Bremen, Mitherausgeber und vielfacher Autor des Interdisziplinären Bulletin ‘Zeitensprünge’.

Die Thesen dieses Buches waren Thema beim Philosophischen Quartett des ZDF am 29.10.2006. Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranski und Roger Willemsen waren Heinsohns Diskussionspartner. Die Sendung ist unter http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,3991508,00.html in voller Länge abrufbar.

8. Dezember 2006                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte

eingestellt von: jb

Pseudepigraphie im Mittelalter

von Jan Beaufort

Im Mittelalter wurden nicht nur massenhaft Urkunden gefälscht, Schriften rückdatiert und Geschichten erfunden, es wurde auch in großem Umfang pseudepigraphiert. Weiter … »

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"Wer Erinnerungszeugnisse heranzieht, dem obliegt die Beweislast, zu klären, was in positivistischem Sinne jeweils zutrifft, nicht umgekehrt: Nicht der Skeptiker muß nachweisen, was nicht zutrifft. Wenn eine derartige Beweisführung nicht gelingt, bleibt jede Sachaussage, die sich auf das fragliche Erinnerungszeugnis stützt, in hohem Maße hypothetisch und anfechtbar. Diese Forderung bedeutet eine Umverteilung der bisherigen Beweislast im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der historischen Quellen. Alles kann falsch sein; so muß prinzipiell alles als falsch betrachtet werden." [Johannes Fried, Schleier der Erinnerung, S. 368]