Fantomzeit

Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter?

Herzlich willkommen! Unser Ziel ist Information zu allen Fragen, welche die Fantomzeitthese betreffen. Lesen Sie die Hilfe/Sitemap für weitere Informationen.

Aktuelle Hauptbeiträge:

20. Juni 2009                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: jb

Ein Bonmot aus der Etappe

Wie König Artus Karl den Großen übertrumpfte, und der Buchdrucker Caxton sich aus einer Affäre zog, und was dies für die aktuelle Chronologiekritik ausmacht

von Jens Kemper

William Caxton, der erste Buchdrucker im englischen Königreich, hat in seinem Vorwort zu einem von ihm gedruckten und verlegten Werk eine interessante Spur zur Rezeption von Geschichte und Geschichten im ausgehenden Mittelalter hinterlassen. Viele edle Männer des Königreiches, so schreibt er, waren auf ihn zugekommen und hatten ihn bedrängt, doch eine Lebensbeschreibung des berühmtesten, ersten und Haupt der drei vorzüglichsten Könige der Christenheit zu veröffentlichen. Dieses vorzügliche Haupt, dieser König der Könige war: Karl der Große? Mitnichten. Es handelt sich, was bei einer englischen Einschätzung nicht zu sehr verwundert, um König Artus.

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29. Mai 2009                     Kategorie(n): Fundsachen, Sonstiges

eingestellt von: jb

Gunnar Heinsohn in der FAZ

Nachdem sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor kurzem mit einem seichten Artikel zum Thema Chronologiekritik negativ hervorgetan hatte, hat sie vorgestern Wiedergutmachung geleistet: Chris Marx weist auf einen ausgezeichneten Beitrag des österreichischen Publizisten Thomas Strobl über Gunnar Heinsohn hin. Darin wird endlich mal Heinsohns Doktorarbeit über die Entstehung der antiken Eigentumsgesellschaft angemessen gewürdigt. In der Diskussion hat sich auch Marx selbst zu Wort gemeldet.

Mit Heinsohn meint es die FAZ ohnehin gut: Am 20. Mai erschien von seiner Hand Die nächste Blase schwillt schon aneine eigentumsökonomische Analyse der derzeitigen Bankenkrise.

emma : 2. Juni : Leider kann ich den Beitrag nicht so ausgezeichnet finden - trotz des überschwänglichen Lobs für Heinsohn. Strobl unterschlägt -… Weiter ...
jb : 14. Juni : ACK, "ausgezeichnet" ist mindestens zu relativieren: im Vergleich zum früheren FAZ-Artikel über Chronologiekritik und im Hinblick auf den Erscheinungsort (Tageszeitung).… Weiter ...

21. April 2009                     Kategorie(n): Fantomzeit, Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: jb

Verkehrte Köpfe dieser Art

oder wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung fantomzeit.de wahrnimmt

Nämlich gar nicht. Die FAZ, in der Person des Bielefelder Historikers Uwe Walter, schreibt über uns, aber nimmt uns nicht wahr. Oder sie nimmt uns sehr wohl wahr, aber schreibt nicht über uns. Das klingt widersprüchlich, könnte aber beides stimmen: Man lese diesen Beitrag über eine angebliche “geschichtsrevisionistische Subkultur im WWW”. Dort geht es um Pompeji, den “Letzten Großen Ruck”, Fomenko, Topper (der ausgiebig zitiert, aber nicht namentlich erwähnt wird) und allerlei sonst aus der chronologiekritischen Ecke. Und siehe da, auch Illig kommt einmal vor:

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johanna : 18. Mai : Schöner Kommentar, wenn auch insgesamt etwas wirr. Aber im Kern triffts schon das, was Chronologiekritik, welcher Ausführung auch immer, ausmacht. Weiter ...
johanna : 18. Mai : Schöner Kommentar, wenn auch etwas verallgemeinernd. Aber im Kern trifft er sehr gut, was Chronologiekritik ausmacht. Egal ob jetzt Illig… Weiter ...
ao : 21. Mai : Mit diesem Text zeigt die Kommentierende, dass sich ihr Wissensstand bedauerlicherweise kaum von dem des Autors des FAZ Beitrags unterscheidet… Weiter ...

18. April 2009                     Kategorie(n): Fundsachen, Sonstiges

eingestellt von: jb

Neues aus Kalefeld

Münzfunde weisen auf das dritte Jahrhundert

Wie versprochen, halten wir unsere Leser über die Ausgrabung bei Kalefeld auf dem Laufenden. Heute berichtet HNA Online, dass dort sechs Münzen gefunden wurden, die eine Datierung der Schlacht nicht vor 225 n. Chr. nahelegen:

Quelle: HNA Online

“Unter den Münzen, so genannten Denaren, ist eine von Kaiser Caracalla (regierte von 211 bis 217 nach Christus), drei von Kaiser Elagabal (regierte von 218 bis 222 nach Christus) sowie zwei von Severus Alexander (regierte von 222 bis 235). Münz-Experte Dr. Frank Berger aus Frankfurt am Main nahm die geschichtliche Einordnung der Münzfunde vor.”

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10. April 2009                     Kategorie(n): Fundsachen, Sonstiges

eingestellt von: jb

Tökei

Wie ein ungarischer Marxist über mangelhafte Geschichtsschreibung stolpert, aber deren Ursache verfehlt

Man findet auch in längst Bekanntem. Warum an dieser Stelle nicht mal ein Fund aus einem frühen Buch von Gunnar Heinsohn gemeldet, einem der ersten deutschen Velikovskyaner? Heinsohn berichtet im immer wieder lesenswerten Privateigentum, Patriarchat, Geldwirtschaft (Frankfurt am Main 1984) über die Antike-Rekonstruktion des ungarischen Marxisten Ferenc Tökei. Das Bemerkenswerte an diesem Autor ist, dass er erkennt, wie unwahrscheinlich ein 500-Jahre-Abstand zwischen mykenischer Adelsgesellschaft und griechischer Polis ist.

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6. April 2009                     Kategorie(n): Fundsachen, Sonstiges

eingestellt von: jb

Kunst auf Kalebassen

Die großen Verdienste des Afrika-Forschers Leo Frobenius (1873 – 1938) sind unbestritten. Mit seinem Lebenswerk hat er einen Grundstein für das im Laufe des 20. Jahrhunderts erwachende afrikanische Selbstbewusstsein gelegt. Insbesondere der Senegalese Léopold Sédar Senghor, Dichter und späterer Präsident seines Landes, einer der Hauptvertreter der Négritude, berief sich auf Frobenius.

Nun ist gerade Afrika als Kontinent, dessen größerer Teil erst vergleichsweise spät ins Licht der Geschichte getreten ist, für die Chronologiekritik weniger wichtig: Diese befasst sich ja eher mit früheren Zeiten. So ist von der Fantomzeittheorie neben Europa und Vorderasien bis einschließlich Indien nur der afrikanische Norden betroffen (siehe dazu Andreas Ottes Beitrag Fantomzeit weltweit).

Weshalb Frobenius nun doch ins Blickfeld unserer Forschung geraten ist, ist seit gestern im Forumthread Susa I und der nachmykenische geometrische Stil nachzulesen.

25. März 2009                     Kategorie(n): Fundsachen, Sonstiges

eingestellt von: jb

Beispiel: Sonnenkorona

Die Bedeutung der Plasmaphysik für die Astronomie wird bei uns unterschätzt

Schon öfter wurde hier auf die Bedeutung der Plasmaphysik für das Verständnis unseres Universums hingewiesen – zuletzt im Beitrag SoFis im elektrischen Universum. Von Andreas Otte erscheint gerade eine dreiteilige Serie zum Thema in den Zeitensprüngen.

In einem plasmaphysikalisch verstandenen Universum herrschen andere Gesetze als in einer ausschließlich gravitationstheoretisch gedeuteten Natur, denn elektromagnetische Kräfte übertreffen die Schwerkraft um ein Vielfaches an Stärke. Ein plasmaphysikalisches Universum ist ein elektrisches Universum – ganz so, wie Immanuel Velikovsky es sich vorgestellt hatte.

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1. März 2009                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: jb

de.wikipedia.org: Heribert Illig

Auch der Eintrag über Heribert Illig entspricht nicht den Wikipedia-Standards

Dass die Berichterstattung der Wikipedia über uns nicht zu den Glanzleistungen des eigentlich umfassend informieren wollenden Online-Lexikons gehört, mussten wir auf diesen Seiten schon einmal feststellen. Damals ging es um den Artikel Erfundenes Mittelalter, der einen plötzlichen Qualitätsabsturz erlebte, von dem er sich bis heute nicht erholt hat.

Ein wenig, aber nicht viel besser, ist der Beitrag über Heribert Illig [Abfrage vom 28.02.09].

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Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Heribert Illig auf Orange 94.0 : 8. März : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « de.wikipedia.org: Heribert Illig | Home… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Die Phantomzeitthese bei Barbarossa : 11. März : [...] noch mit Vergangenheitsform im fragwürdigen Wikipedia-Artikel über Illig: “Seine Thesen zur Chronologiekritik erhielten vornehmlich in populärwissenschaftlichen [...] Weiter ...

19. Februar 2009                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: jb

Vorsicht mit C14-Daten

Es bleibt dabei: C14-Labore liefern Zufallsergebnisse

Schon oft ist in unserem Kreis und auch auf diesen Seiten auf die Problematik naturwissenschaftlicher Datierungsverfahren aufmerksam gemacht worden. Blöss/Niemitz’ C14-Crash steht immer noch unwiderlegt (und von Mainstream-Forschung ignoriert) im Raum. Aktuell macht Andreas Otte auf die Aktivitäten schwedischer Hobby-Dendrochronologen aufmerksam, die dem Rätsel der spätantiken/frühmittelalterlichen „floating chronologies“ auf der Spur sind. Amtliche Forschung hält sich hier vornehm zurück, deutsche Dendro-Labors veröffentlichen sogar schon seit Jahren keine Datengrundlagen mehr, so dass ihre Ergebnisse nicht nachprüfbar sind (vgl. Otte, Kritische Dendrochronologie).

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ao : 28. Februar : Blöss/Niemitz errechnen einen Laborfehler, der die C14-Methode praktisch unbrauchbar macht. Davon mal abgesehen zeigen Blöss/Niemitz auch das… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Römerschlacht bei Kalefeld : 4. April : [...] Datierungsverfahren inzwischen auch die Beiträge Kritische Dendrochronologie II und Vorsicht mit C14-Daten. Dieser Beitrag wurde eingestellt unter… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Neues aus Kalefeld : 18. April : [...] Nehmen wir das Ergebnis einmal für das, was es zu sein scheint: dann verdichten sich offenbar die Hinweise, dass… Weiter ...

11. Februar 2009                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: ao

Kritische Dendrochronologie II

Seit kurzem gibt es ein Forum auf den schwedischen Webseiten, die schon einmal für überraschende Einsichten zur Funktion der Dendrochronologie gut waren und eine gründliche Untersuchung der verwendeten Methoden erlaubten.

Das Thema “Questions raised by the Hollstein Data” im Forum “Dendrochronology in general” bringt Zitate aus einem Artikel, die es in sich haben:

“The material comes from 9 laboratories based in France, Belgium, Switzerland and Germany…”

“The oldest ring dates back to 546 BC, the latest ends the system at 1995 AD. The missing years are precisely between 194 AD and 671 AD.”

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jb : 11. Februar : Lars-Åke Larsson, der jenes Forum gerade neu eingerichtet hat, ist ein schwedischer Ingenieur und Informatiker, dessen Hobby die Dendrochronologie ist.… Weiter ...
ao : 11. Februar : Hier werden die typischen und bekannten Probleme sichtbar. Die Daten sagen etwas anderes als man denken darf, daher das Durcheinander… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » Vorsicht mit C14-Daten : 20. Februar : [...] oder Leere im frühen Mittelalter? Vorheriger/Nächster Beitrag « Kritische Dendrochronologie II | Home… Weiter ...

31. Januar 2009                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: jb

Gefährliche Kritik

Von Anfang an hat die gregorianische Kalenderreform die Emotionen hochkochen lassen und zu heftigsten Auseinandersetzungen geführt. Über einen besonders krassen Fall berichtet die von Johann Georg Krünitz herausgegebene und inzwischen im Netz veröffentlichte Oeconomische Encyclopädie oder allgemeines System der Land-, Haus- und Staats-Wirthschaft: in alphabetischer Ordnung, Bd. 1 – 242, Berlin: Pauli, 1773-1858.

Unter dem Stichwort Kalender ist dort zu lesen:

Der Superintendent in Curland, Paul Einhorn, errung sich durch seinen Eifer, mit welchem er sich der Annehmung des gregorianischen Kalenders wiedersetzte, die Kalender=Märtyrerkrone, indem er im J. 1655 am 11ten Sonnt. nach Trinit. auf der Kanzel mitten in einer Kalenderpredigt blieb, und sein Leben mit den Worten: verflucht sey der Kalender! endigte.

Kalenderkritik ist offenbar gefährlich …

jb : 23. Januar : Der Herausgeber der Ökonomischen Enzyklopädie, Johann Georg Krünitz, geb. 1728, war Arzt und Naturwissenschaftler. Er verfasste eine Doktorarbeit mit dem… Weiter ...

27. Januar 2009                     Kategorie(n): Fantomzeit, Fundsachen, Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: jb

Kiel zum Zweiten

Nachdem die Uni Kiel schon im Sommersemester 2008 durch das Angebot einer Lehrveranstaltung über die Fantomzeitthese aufgefallen war, hat sich im noch laufenden Wintersemester ein zweiter Kieler Dozent des Themas angenommen. Es handelt sich um Martin Hinz M. A., einen Lehrbeauftragten am Institut für Ur- und Frühgeschichte. Zu seiner Übung über Fantastische Archäologie – Vergangenheit zwischen Forschung und Mythos empfiehlt er unter anderem auch die Lektüre des Krojer-Buches. Illigs eigene Bücher fehlen in der Literaturauswahl. Diese indirekte, sich hinter Krojer versteckende Annäherung an die Problematik zeigt freilich, mit welcher Vorsicht und vermutlich auch mit welcher Angst junge Akademiker hier agieren. Denn was sonst als Angst vor der direkten Auseinandersetzung kann der Grund sein, nicht Illig selbst zu lesen, obwohl man doch offenbar seine These diskutieren möchte? Angst: entweder vor Ansteckung mit dem bösen Fantomzeitvirus oder vor Abstrafung durch die Zunft in Form des “Edeka” (Ende der Karriere).

jb : 28. Januar : Denkbar wäre natürlich, dass der Autor gar nicht weiß, worum es eigentlich geht, denn er befasst sich auch mit von… Weiter ...

5. August 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: HI

Martin Kerner verstorben

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Martin Kerner

30. Mai 1926 – 17. Juli 2008

war den Lesern der Zeitensprünge und seiner beiden Bücher im Mantis Verlag wohlvertraut. Als Spezialist für physikalische Optik leitete er 20 Jahre lang am Eidgenössischen Amt für Messwesen, Bern, die Sektionen Längenmessung und Thermometrie. Der Ethnologie-Kenner (malaiische Krisse) warf sich nach schwerster Herzoperation und daraus folgender Erblindung auf die frühgeschichtliche Astronomie, die für unseren Kreis von hohem Interesse ist.

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5. August 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: jb

Neues Forum

Verehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, unser Forum nach der kürzlich erfolgten Schließung mit stark verbesserter Software in völlig neuer Gestalt wieder anbieten zu können.

Die wichtigsten Änderungen sind:

– die Datumszeile ist jetzt eindeutig
– das Forum kann in mehreren Hauptkategorien untergliedert werden
– die Beiträge sind moderierbar
– die Suchfunktion funktioniert
– die einzelnen Seiten sind leichter anwählbar
– ein Button “Zitieren und antworten” vereinfacht das Zitieren eines Beitrags.

Die Moderation der Forumbeiträge wurde bekanntlich nötig, weil das Forum in letzter Zeit verstärkt für Personaldebatten benutzt wurde. Das geschah nach Einschätzung der Moderatoren nicht im Sinne der Mehrheit der Leser dieser Seiten. Diese sind vielmehr daran interessiert, dass Diskussionen sachlich geführt werden. Wir verfolgen mit www.fantomzeit.de das Ziel, Heribert Illigs Phantomzeitthese im öffentlichen Gespräch zu halten, sie weiter zu entwickeln und die zahlreichen mit ihr zusammenhängenden Probleme zu klären. Es soll also über alles frei diskutiert werden können, was das Mittelalter und die Phantomzeitthese betrifft. Aus demselben Grund müssen Beiträge abgelehnt werden, die andere Interessen verfolgen oder andere Themen ansprechen. Diejenigen, die gerne unmoderiert diskutieren, finden hier ein Forum zu sämtlichen Fragen der Chronologiekritik.

Wir wünschen viel Spaß und fruchtbares Diskutieren!

Die Herausgeber

23. Juli 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Hildesheim-Tour

Ein paar Zeitenspringer sind demnächst mal wieder unterwegs. Es geht nach Hildesheim. Bisher dabei: Susanne Fuder, Gerhard Anwander, Galina Rom, Ewald Ernst, Anga Helmecke, Jan Beaufort, Herbert Helmecke und Andreas Otte. Das vorläufige Program sieht so aus:

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neukum : 7. September : Ein sehr interessanter Beitrag Heinsohns. Die "arabische" Eroberung des Westgotenreiches kann, so wie in der trad. Geschichtsschreibung dargestellt, nicht stattgefunden… Weiter ...
admin : 7. September : Der obige Kommentar ist offensichtlich am falschen Beitrag gelandet, gemeint war: http://www.fantomzeit.de/?p=233 Weiter ...

5. Juli 2008                     Kategorie(n): Artikel aus den ZS, Fantomzeit, Sonstiges, Zeitensprünge

eingestellt von: jb

de.wikipedia.org: Phantomzeit

Sind die „Sichter“ selbst „Vandalen“?

von Jan Beaufort

 

Das Internet-Lexikon wikipedia war bis vor kurzem das originelle und spannende Experiment, Artikel durch freie Mitarbeit eines jeden Einzelnen entstehen und wachsen zu lassen. Eine solche Freiheit hatte es in der Geschichte der Wissenschaft noch nicht gegeben. Das war etwas Neues, hier wurde Wissenschaft plötzlich lebendig und zu einem Projekt der ganzen Gesellschaft.

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jb : 5. Juli : Frühere Versionen des wikipedia-Artikels enthielten unter anderem eine sehr brauchbare Chronologie der Auseinandersetzung. Sie wurde allem Anschein nach von Helmut… Weiter ...
Vinzenz Obinger : 7. Juli : @JB: 1) Wikipedia ist immer noch ein originelles und spannendes Experiment. Allerdings glaube ich, dass in… Weiter ...
jb : 7. Juli : Zum Kommentar von Vinzenz Obinger: Zuallererst danke für die ausführlichen Erläuterungen aus der Sicht eines "Insiders"! Sie… Weiter ...

5. April 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Ein Besuch in Freising – mit Hans Constantin Faußner

Am 1. Mai wollen wir, d.h. einige Zeitenspringer (zur Zeit: Heribert Illig, Susanne Fuder, Gerhard Anwander, Marianne Koch und Andreas Otte), in Freising einfallen. Es besteht neben Besichtigungsaktivitäten die Möglichkeit, sich dort mit dem bekannten Rechtshistoriker Hans Constantin “Wibald” Faußner zu treffen. Teile des “Westwerks” des Freisinger Doms sind nach Faußners Meinung römischen Ursprungs.

Zur Zeit gibt es die folgende Planung:

30. April: Anreise für die Nordlichter, Übernachtung in Pfaffenhofen-Eberstetten (Hotel-Gasthof Müller, Schweitenkirchener Str. 3, 85276 Pfaffenhofen-Eberstetten, Telefon: 08441/84856)
1. Mai:

  • Besichtigung Freisinger Dom: 11.00 Uhr
  • Gegen 13.00 Einkehr in eine Gastwirtschaft/Hotel zum Essen fassen
  • Nach dem Essen stellt sich H.C. Faußner den Fragen und diskutiert
  • Kaffee anschließend
  • Gegen 17.00 Ende
  • “Kamingespräch” Hotel-Gasthof Müller

2. Mai:

  • Besichtigungen rund um Freising:
    • Villa Rustica in Niederndorf
    • Bernstorf (Mykene-Funde)
    • Petersberg bei Erdweg/Dachau
  • Quartierverlagerung nach Gräfelfing (Hotel Würmtaler Gästehaus, Rottenbucher Strasse 55, 82166 Gräfelfing-München, Tel: +49 (0)89 8545056)

3. Mai:

  • Besichtigungen rund um München:
    • Reismühle Gauting
    • Karlsberg/burg bei Starnberg/Leutstetten
    • Villa Rustica bei Starnberg/Leutstetten
    • Kloster Andechs

4. Mai:

  • Besichtigungen in München:
    • Residenz
    • Archäologisches Museum
  • Abreise

Die detailierte Planung läuft noch. Interessenten melden sich wie üblich bei admin@fantomzeit.de.

25. Februar 2008                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Quedlinburg

Am 29.3./30.3. treffen sich einige Zeitenspringer in Quedlinburg zur Besichtigung von Schlossberg und Altstadt. Mit dabei sind bisher: Susanne Fuder, Gerhard Anwander, Anga Helmecke, Jan Beaufort, Irmgard Heinitz, Volker Heinitz, Marianne Koch, Alexander Glahn, Ludger Funke und Andreas Otte.

29.03.:
– Anreise bis 11:00 (Treffpunkt am Hotel)
– Essen/Altstadt
Führung Wipertikirche 15:00
– Schlossberg
– Abends “Kamingespräch”

30.03.:
– Vormittags Altstadt, evtl. alternativ Tripp nach Halberstadt
Führung Stiftskirche 12:30
– Nachmittags Diverses evtl. Tripp nach Gemrode
– Abreise

Weitere Anmeldungen an admin@fantomzeit.de. Hotel (bitte selbst abstimmen): Acron Hotel, Gartenstraße 44 A, 06484 Quedlinburg, Telefon (03946) 77 02-0, Fax (03946) 77 02-30, E-Mail: acron-hotel@harz.de.

heini : 16. März : Hallo, gibt es einen Treffpunkt hinsichtlich Zeit und Ort? Weiter ...
admin : 17. März : Noch nicht, ich arbeite noch am Programm. Aber ich würde mal vorab von kurz vor Mittag am Hotel ausgehen. Weiter ...

16. November 2007                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Fulda ist eine Reise wert

Wegen Krankheit wurde die für den 17./18. November kurzfristig geplante Exkursion nach Fulda auf den 08.12./09.12. verschoben. Ziel ist der Besuch “karolingischer” Stätten (insbesondere die Michaelis-Kirche). Teilnehmer bisher sind: Gerhard Anwander, Susanne Fuder, Herbert Helmecke und Andreas Otte. Meldungen über Teilnahmeabsichten bitte an admin@fantomzeit.de.

15. November 2007                     Kategorie(n): Mittelalterdebatte, Sonstiges

eingestellt von: zam

Der abenteuerliche Lehrkörper

entdeckt von Z. A. Müller

Passend zum Jahrtausendwechsel, der jetzt schon wieder Schnee von gestern ist, gab es im Winter 1999/2000 an der FU Berlin eine Ringvorlesung zum Thema: Vom Herrscher zur Dynastie. Vom Wesen kontinuierlicher Zeitrechnung in Antike und Gegenwart, deren Beiträge 2002 (Bremen) unter eben diesem Titel von Harry Falk herausgegeben wurden.
In zwölf Aufsätzen auf 288 Seiten wird gebildet zusammengetragen, was die Lehre – von der Antike bis China um sich greifend – zur Sache sagen kann, wobei die Kontinuität der Zeitrechnung durchaus ernst gemeint im Mittelpunkt steht. Mag das aus Sicht der kritischen Geschichtsforschung und Chronologiekritik eher befremden, so mögen drei Beispiele Anreiz sein zu dieser stellenweise abenteuerlichen Lektüre:

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18. Oktober 2007                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Festschrift zum 60. Geburtstag von Heribert Illig

Fast pünktlich ist nun eine Festschrift zum 60. Geburtstag von Heribert Illig offiziell erschienen.

Zeitenspringer – Heribert Illig zum 60. Geburtstag

Herausgegeben von Andreas Otte

ZeitenspringerZeitenspringer

Der Privatgelehrte und Kulturhistoriker Dr. Heribert Illig ist einer der führenden Chronologie-Kritiker im deutschsprachigen Raum. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er vor allem mit seiner These vom Erfundenen Mittelalter bekannt. Freunde, Leser und Autoren der von Heribert Illig herausgegebenen Zeitschrift Zeitensprünge werfen anlässlich seines sechzigsten Geburtstags einen Blick auf die Person und das Werk des Jubilars, aber auch auf fast 30 Jahre Chronologie-Kritik und Katastrophismus.

176 Seiten, 37 Abbildungen, Pb.
Erste Ausgabe Oktober 2007
ISBN 987-3-00-022963-3

Preis 19,95 €

Erhältlich unter http://www.lulu.com/content/1072824 oder http://www.amazon.de/Zeitenspringer-Heribert-Illig-zum-Geburtstag/dp/3000229639 oder im normalen Buchhandel.

jb : 23. Oktober : Gratuliere, Andreas! Ein sehr schöner Band, aus dem der interessierte Leser eine Menge über Entstehung und Entwicklung der FZT lernen… Weiter ...
Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter? » de.wikipedia.org: Phantomzeit : 5. Juli : [...] Dabei hätte den Autoren dieser Umstand durchaus bekannt sein können: etwa wenn sie den ausgezeichneten Kurzbeitrag Über die Anfänge… Weiter ...

21. Juni 2007                     Kategorie(n): Sonstiges

eingestellt von: admin

Zeitenspringer – Auf nach Trier!

Vom 2.6. bis 4.11.2007 findet in Trier die “Konstantin der Große”-Ausstellung statt. Diese Gelegenheit wollen wir (einige Zeitenspringer, bisher: Gerhard Anwander und Susanne Fuder, Ewald Ernst und Galina Romm, Ludger Funke, Alexander Glahn, Irmgard und Volker Heinitz, Herbert Helmecke, Marianne Koch, Hans-Erdmann Korth mit Ehefrau, Andreas Otte, Helmut Zenz) am 29.9./30.9. neben dem Ausstellungsbesuch für ein informelles “Kamingespräch” und die Besichtigung interessanter Trierer Bauobjekte nutzen.

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"Wer Erinnerungszeugnisse heranzieht, dem obliegt die Beweislast, zu klären, was in positivistischem Sinne jeweils zutrifft, nicht umgekehrt: Nicht der Skeptiker muß nachweisen, was nicht zutrifft. Wenn eine derartige Beweisführung nicht gelingt, bleibt jede Sachaussage, die sich auf das fragliche Erinnerungszeugnis stützt, in hohem Maße hypothetisch und anfechtbar. Diese Forderung bedeutet eine Umverteilung der bisherigen Beweislast im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit der historischen Quellen. Alles kann falsch sein; so muß prinzipiell alles als falsch betrachtet werden." [Johannes Fried, Schleier der Erinnerung, S. 368]